Inklusion auf dem Weg in den Beruf: Die Gewinner des Bundesteilhabepreises 2026
Was haben eine Schauspielausbildung, ein Startup-Mentoring-Programm und ein Qualifizierungsprojekt für angehende Kita-Assistenzkräfte gemeinsam? Sie alle ermöglichen jungen Menschen mit Behinderungen einen barrierefreien Start ins Berufsleben – und wurden dafür beim diesjährigen Bundesteilhabepreis ausgezeichnet, der mit insgesamt 17.500 Euro dotiert war. Beworben hatten sich 119 Einrichtungen und Projekte für den Preis, eine unabhängige Fachjury wählte daraus die Siegerinnen und Sieger aus.
Der erste Platz ging an „Rheinkompanie“, einen inklusiven Ausbildungsgang der Kölner Schauspielschule DER KELLER. Junge Menschen mit und ohne kognitive Behinderung absolvieren hierbei gemeinsam eine professionelle Schauspielausbildung, um später in Theater, Film und Fernsehen zu arbeiten.
Platz zwei belegte inKlub e. V. (ebenfalls aus Köln) mit seinem vollständig barrierefreien Startup-Mentoring-Programm, das sich an Menschen mit Neurodivergenz, chronischen Erkrankungen oder Behinderungen richtet. Diese werden über sechs Monate hinweg mit Coachings und Workshops dabei unterstützt, eigene Geschäftsideen umzusetzen.
Und auch das drittplatzierte Projekt „Inklusion leben” der eva Kinderbetreuung GmbH aus Stuttgart setzt ganz auf barrierefreie Wege in den Beruf. Es qualifiziert Menschen mit Behinderungen, von denen viele keinen regulären Schulabschluss haben, zu pädagogischen Kita-Assistenzkräften weiter.