Schlagwort: Barrierefrei

Das Inklusionsklima wird besser – aber es bleibt viel zu tun

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz

Die meisten Menschen wünschen sich, an einem sicheren Arbeitsplatz den Lebensunterhalt selbst verdienen zu können, mit einem Job, der den eigenen Fähigkeiten und Interessen entspricht. Für Arbeitssuchende mit Handicap ist es aber oft iviel schwieriger, so eine Beschäftigung zu finden. Wie sich der deutsche Arbeitsmarkt beim Thema Inklusion entwickelt, hat die Aktion Mensch jetzt zum fünften Mal mit seinem „Inklusionsbarometer Arbeit 2017“ wissenschaftlich erhoben.

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Auf Sperrmülltour im Kreis Lippe

Projekte und Unternehmen Foto: LWL/Arendt

Frank Garz, Björn Richter und Klaus-Dieter Weiß sind ein Trio auf Zeit. Sechs bis sieben Mal im Jahr sind sie zusammen im Kreis Lippe unterwegs und sammeln Sperrmüll – pro Tour legen sie fast 100 Kilometer auf den Straßen Ost-Westfalens zurück. Die drei Männer arbeiten im Auftrag des Integrationsunternehmens AGA, kurz für Detmolder Arbeitsgemeinschaft Arbeit gGmbH. Der Entsorgungsbetrieb hat 48 Mitarbeiter, viele von ihnen haben eine Behinderung oder waren lange arbeitslos. „Der Job war für mich ein echter Glücksgriff“, freut sich Frank Garz, der sich zuvor vier Jahre lang mit Zeitarbeit durchgeschlagen hat. Eine feste Stelle war auch für Björn Richter zuvor nicht drin, er sortierte und verkaufte früher Bücher. Der 43-Jährige ist ebenfalls froh, dass es heute anders ist: Er und seine Kollegen sind fest und unbefristet bei der AGA angestellt.

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„Wir müssen mehr tun als die Konkurrenz, um einen Kunden zu überzeugen“

LWL-Messe 2017, Projekte und Unternehmen Ein Teuto inServ Mitarbeiter steht hinter einer Werkbank und überprüft Autobauteile.

Seit seiner Gründung vor gut 15 Jahren ist das Bielefelder Unternehmen Teuto InServ stetig auf Wachstumskurs: Die erste Werkshalle war 400 Quadratmeter groß, darin bearbeiteten vier Mitarbeiter Bauteile für verschiedene Auto-Modelle. Heute hat der Betrieb 29 Angestellte. Selbst in der neuen, 3000 Quadratmeter großen Halle wird es inzwischen manchmal eng. „Wir haben für einen Auftrag sogar vorübergehend eine zusätzliche Halle ...

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VIER FRAGEN AN… Laura Gehlhaar

Aus der Forschung, Menschen und ihre Geschichten Foto: Schall&Schnabel

Laura Gehlhaar ist im Netz und auch sonst bekannt geworden – und zwar dafür, dass sie sehr unverblümt und ehrlich über ihr Leben mit Behinderung spricht und schreibt. Die 33-Jährige bloggt und hat jetzt auch ein Buch geschrieben. Sie engagiert sich auf diesem Weg gegen die vielen Unsicherheiten, Vorurteile und Ausgrenzungen, mit denen sie und viele andere Menschen mit Behinderung sich täglich auseinandersetzen müssen.

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Barrierefreie Veranstaltungen planen

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Screenshot: ramp-up.me (Stand: 2016) | Bearbeitung: LWL

Die Räumlichkeiten sind gebucht, das Programm steht, die Catering-Firma weiß Bescheid. Das Event kann kommen – oder? Noch nicht ganz. Was vielen Veranstaltern oft “durchrutscht”, ist das Thema Barrierefreiheit. Denn ob ein Event wirklich für alle Gäste zugänglich ist, hängt sowohl vom Veranstaltungsort ab als auch vom Programm und von der Kommunikation vor und während des Ereignisses – technisch wie inhaltlich. Diese Aspekte sollten am besten frühzeitig bedacht werden und direkt in die Planungen einfließen. Was dabei wichtig ist und welche interessanten Möglichkeiten es gibt, Veranstaltungen bewusst barrierefrei zu gestalten, ist das Thema des Portals Ramp-up.me. Die Seite ist als Initiative des Vereins Sozialhelden e. V. entstanden und gibt viele Tipps und Hinweise rund um barrierefreie Planung von Events. Der Wunsch und das Ziel der Initiatoren ist es, eine vielfältigere und buntere Veranstaltungskultur schaffen, in der alle Menschen gleichberechtigt agieren und teilnehmen können und mit ihren Beiträgen gehört werden. Hier geht es zum Portal: ↗ ramp-up.me

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