Schlagwort: barrierefreie Arbeitsplätze

Hilfsmittel & Co. für ein selbstbestimmtes Leben

Veranstaltungen & Wettbewerbe

Hunderte Aussteller aus vielen Ländern der Welt präsentieren auf der Messe ihre Ideen, Produkte, Hilfsmittel und Dienstleistungen rund um das Thema Rehablitation und Pflege. Neben Forschungsinstituten und Unis sind auch viele soziale Organisationen auf der Messe vertreten, darunter die beiden großen Landschaftsverbände aus Westfalen (LWL) und dem Rheinland (LVR).

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Digitale Barrieren abbauen

Fakten, Service, Infos, Menschen und ihre Geschichten

Wie müssen Websites und Apps aufgebaut sein, damit auch Menschen mit Sehbehinderungen sie gut nutzen können? Mit diesem Thema kennt sich Karsten Warnke bestens aus. Er ist Diplom-Soziologe und lebt selbst mit einer Sehbeeinträchtigung. In den letzten Jahren leitete er das Projekt „BIT inklusiv“ (BITi), das dazu beigetragen hat, barrierefreie Informationstechnik an Arbeitsplätzen zu etablieren. Wir haben mit ihm über die Hürden gesprochen, die am PC und im Internet für Menschen mit Sehbehinderung entstehen und ihn gefragt, wie Anbieter diese beseitigen können – oder bestenfalls gar nicht erst entstehen lassen. Herr Warnke, Sie leben selbst mit einer Sehbeeinträchtigung. Welche Barrieren begegnen Ihnen besonders oft beim Umgang mit dem Computer? Ich arbeite mit einem Windows-PC und nutze ein Vergrößerungsprogramm, eine Art Lupe. Damit steht mir nur ein kleiner, vergrößerter Bildschirmausschnitt zur Verfügung, mit dem ich über den Bildschirm navigiere. Es ist wichtig, dass das Vergrößerungsfenster immer dort ist, wo ich gerade schreibe oder per Tastatur in Menüs eine Auswahl treffe. Eigentlich eine praktische Hilfe, aber leider funktioniert dies nicht immer reibungslos. Es kommt vor, dass es nach einem Windows-Update erhebliche Probleme gibt, bis hin zum Systemabsturz. Manche der Probleme verschwinden, wenn endlich das nächste Update für das Vergrößerungsprogramm kommt. Darüber hinaus mehr lesen

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„Wir müssen mehr tun als die Konkurrenz, um einen Kunden zu überzeugen“

LWL-Messe 2017, Projekte und Unternehmen Ein Teuto inServ Mitarbeiter steht hinter einer Werkbank und überprüft Autobauteile.

Seit seiner Gründung vor gut 15 Jahren ist das Bielefelder Unternehmen Teuto InServ stetig auf Wachstumskurs: Die erste Werkshalle war 400 Quadratmeter groß, darin bearbeiteten vier Mitarbeiter Bauteile für verschiedene Auto-Modelle. Heute hat der Betrieb 29 Angestellte. Selbst in der neuen, 3000 Quadratmeter großen Halle wird es inzwischen manchmal eng. „Wir haben für einen Auftrag sogar vorübergehend eine zusätzliche Halle ...

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VIER FRAGEN AN… Günter Benning

Allgemein, Menschen und ihre Geschichten

Unternehmensberater helfen Betrieben dabei, ihre Produktivität und Effizienz zu steigern. Dabei agieren sie als neutrale Beobachter, spüren Probleme auf, suchen nach Lösungswegen und helfen, neue Strukturen zu finden. Das gleiche tun auch Unternehmensberater, die auf das Thema Inklusion spezialisiert sind, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie helfen Unternehmen, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung ...

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Was sind eigentlich… Technische Beratungsdienste?

Fakten, Service, Infos Ein Mitarbeiter eines Integrationsunternehmens, der nur einen Arm hat, an seiner Fräse. Mit dieser Sonderanfertigung kann er mit nur einem Arm komplizierte Musterstücke fräsen.

Technische Beratungsdienste fördern Menschen mit Behinderung im Beruf. Die Experten, die in ganz Deutschland bei solchen Diensten arbeiten, unterstützen zum Beispiel, wenn die Aufgabenverteilung in einem Betrieb wechselt. Sie helfen, Arbeitsplätze behinderungsgerecht umzugestalten und sie ermitteln, ob auf den Arbeitgeber ein finanzieller Mehraufwand zukommt. Sie beantworten auch organisatorische oder bürokratische Fragen und stehen bei Kündigungsverfahren sowohl der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer als auch dem Unternehmen oder der Organisation mit Rat und Tat zur Seite. Frank Schrapper ist der Leiter des Technischen Beratungsdienstes beim LWL-Inklusionsamt Arbeit und erklärt uns im Interview beispielhaft, wie der Technische Beratungsdienste in der Region Westfalen arbeitet. Wer kann die Hilfen des Technischen Beratungsdienstes beantragen? Entweder können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Behinderung selbst einen entsprechenden Antrag auf Hilfen stellen, oder sie bitten ihre Fallmanagerin oder ihren Fallmanager darum, sie dabei zu unterstützen. Auch die Verantwortlichen eines Unternehmens, einer Organisation oder einer Fachstelle in einem Kreis oder einer Stadt können die Hilfe beantragen, wenn sie einen ihrer Mitarbeiter mit Behinderung durch technische oder organisatorische Maßnahmen unterstützen wollen. Wie werden die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die Verantwortlichen des jeweiligen Unternehmens einbezogen – zum Beispiel dann, wenn ein Arbeitsplatz behinderungsbedingt umgebaut werden muss? Es ist wichtig, dass alle an einem mehr lesen

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