Schlagwort: Beratung

Mit Unterstützung zurück in den Beruf: Jobcoaching hautnah

Menschen und ihre Geschichten Foto: LWL

Auf der LWL-Messe am 18. März 2020 finden insgesamt 17 Seminare rund um das Thema Inklusion und Arbeit statt – zum Beispiel zum Jobcoaching. Dieses Unterstützungsangebot für Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz hat auch der Krankenpfleger Marc Prosser in Anspruch genommen. In diesem Beitrag stellen wir euch einen Film des LWL vor, der die Geschichte des Altenpflegers erzählt.

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Welche Aufgaben hat eine Fachstelle „Behinderte Menschen im Beruf“?

Fakten, Service, Infos Foto: Fachstelle Behinderte Menschen im Beruf Kreis Herford

Wenn ein Unternehmen einen Menschen mit Schwerbehinderung beschäftigt, tauchen wichtige Fragen auf: Was ist nötig, um den Arbeitsplatz behindertengerecht zu gestalten? Welche Hilfsmittel braucht die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter, um gut ihrer oder seiner Arbeit nachgehen zu können? Und wie kann die Ausstattung womöglich finanziell bezuschusst werden? Olaf Simon und Linda Sundermeier von der Fachstelle „Behinderte Menschen im Beruf“ in Herford geben Antworten.

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Innovationen für ein selbstbestimmtes Leben und Arbeiten

Projekte und Unternehmen, Veranstaltungen & Wettbewerbe Foto: Messe Düsseldorf/ctillmann

Die REHACARE-Messe in Düsseldorf wird auch dieses Jahr wieder zu einem „Markt der Möglichkeiten“: Mehr als 700 Aussteller aus über 40 Ländern präsentieren innovative Ideen, Produkte und Hilfsmittel, die Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen können. Auch die Inklusionsämter des LWL und des LVR sind mit einem gemeinsamen Infostand vertreten.

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Individuelle Beratung für Menschen mit Behinderung im Beruf

Veranstaltungen & Wettbewerbe Foto: Messe Düsseldorf/ctillmann

Es ist wieder soweit: Vom 26. bis 29. September 2018 dreht sich auf der REHACARE wieder alles um Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege. Auch die Inklusionsämter des LVR (Landschaftsverband Rheinland) und LWL (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) sind wieder mit einem gemeinsamen Messestand dabei.

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Wahl der Schwerbehindertenvertretungen 2018: Infos und Beratung

Aus der Forschung, Menschen und ihre Geschichten

Wenn in einem Betrieb in Deutschland mindestens fünf Menschen mit Schwerbehinderung arbeiten, dürfen sie eine Vertrauensperson wählen: die so genannte Schwerbehindertenvertretung. Im Oktober 2018 wird dieses Gremium in allen Betrieben Deutschlands neu gewählt – und dabei bleiben einige Fragen offen. Christian Vedder und Ulrich Römer vom Inklusionsamt des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) geben im Interview Antworten und Tipps, wo Interessierte sich dazu beraten lassen können.

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Hilfe und Schutz für Mädchen mit Handicap, die Gewalt erfahren

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen

Unser Linktipp zum Wochenende hat ausnahmsweise nichts mit dem Thema Arbeit zu tun. Wir finden aber, dass dieses Projekt unbedingt einen Hinweis verdient, weil es dabei um ein besonders wichtiges Thema geht: Um Gewalt nämlich, und zwar insbesondere um Gewalt gegen Mädchen mit Behinderung. Sie sind leider besonders oft solchen furchtbaren Situationen ausgesetzt und brauchen umso mehr passende, niedrigschwellige Hilfsangebote. Das Mädchenhaus Bielefeld e. V. hat aktuell genau so ein Beratungsprojekt ins Leben gerufen, das vom Land NRW gefördert wird: Das Portal „Mädchen sicher inklusiv“ wendet sich explizit an Mädchen und junge Frauen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen, die Gewalt erfahren haben, in einer Krisen- oder Notsituation stecken, sich nicht verstanden oder alleine mit ihren Problemen fühlen oder Hilfe und Schutz vor Gewalt suchen. Dazu stehen im Portal viele Informationen in gut verständlicher Sprache bereit, das Mädchenhaus bietet auf der Seite aber vor allem eine Online-Beratung und eine Telefon-Hotline an. Die Beraterinnen und Berater weisen auch gern den Weg zu einer Kontaktperson in der Nähe, die beraten, unterstützen und natürlich auch vor akuter Gewalt schützen kann. Die Inhalte und Angebote der Seite sind übrigens nicht nur in der deutschen Alltagssprache aufbereitet, sondern stehen auch in Deutscher Gebärdensprache (DGS), in Leichter mehr lesen

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Was ist eigentlich… eine Arbeitsassistenz?

Allgemein, Fakten, Service, Infos

Schwer erreichbare Werkzeuge anreichen, Gebärdensprache dolmetschen oder Termine ausmachen: Das sind nur ein paar der Dinge, mit denen Assistenten Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz helfen. In diesem Artikel erklären wir, warum es sie gibt, was sie genau machen und wie ihre Hilfe beantragt werden kann. Wozu gibt es Arbeitsassistenten und wie werden sie finanziert? Einige Menschen mit einer Schwerbehinderung brauchen am Arbeitsplatz eine helfende Hand, um ihrer gelernten oder studierten Tätigkeit nachgehen zu können. Damit ihnen keine Nachteile gegenüber nicht behinderten Arbeitnehmern entstehen, gibt es die so genannten Arbeitsassistenten. Sie helfen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Handicap, sich im Arbeitsleben voll zu entfalten, so dass sie ihre Qualifikationen umfassend einsetzen und ihre Fähigkeiten ausbauen können. Damit werden bestehende Arbeitsverhältnisse gesichert, denn Arbeitsassistenten helfen, behinderungsbedingte Schwierigkeiten auszugleichen und Problemen am Arbeitsplatz vorzubeugen. Neben dieser Unterstützung zur Teilhabe am Arbeitsleben sichert eine Assistenz auch den sozialen Status des Menschen mit Handicap innerhalb der Gesellschaft. Die Leistungen der Assistenten werden übrigens, soweit sie der Erhaltung des Arbeitsplatzes dienen, aus der Ausgleichsabgabe finanziert. Welche Aufgaben haben Arbeitsassistenten? Arbeitsassistenten helfen schwerbehinderten Mitarbeiterinnen oder -Mitarbeitern zum Beispiel bei Außenterminen, bei denen sie sich in fremden und manchmal nicht barrierefreien Umgebungen zurechtzufinden müssen. Bewegungseingeschränkten Personen können sie mehr lesen

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VIER FRAGEN AN… Lars Hemme

Allgemein, Menschen und ihre Geschichten

Lars Hemme arbeitet als Wissenschaftliche Hilfskraft in der Zentralen Studienberatung Paderborn und berät zum Thema Studium mit Behinderung. Er spricht dabei aus eigener Erfahrung: Wegen einer angeborenen Gelenksteife lebt er mit Rollstuhl. In seiner Freizeit bloggt der 41-jährige über sein Leben mit 24-Stunden-Assistenz und über Themen wie Selbstbestimmtheit und Gleichberechtigung. Im Interview...

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Ein Tag rund um die Inklusion im Beruf

LWL-Messe 2017, Projekte und Unternehmen

Wo würden eigentlich Schülerinnen und Schüler, die eine Behinderung haben, nach ihrem Abschluss gerne arbeiten, und wie wünschen sie sich die künftige Arbeitswelt? Was genau ist „Social Franchising“ und was hat es mit Inklusion zu tun? Wie können Unternehmer in ihrer Firma eine Integrationsabteilung gründen und welche Fördermöglichkeiten gibt es dafür? Wie wird aus einer Geschäftsidee für ein neues Integrationsunternehmen oder eine Integrationsabteilung ein tragfähiges Geschäftsmodell? Was muss bei der Führung von Mitarbeitern beachtet werden? Und wenn ein Unternehmen mal größere Probleme am Markt hat: Wie kann Sanierungsmanagement dabei helfen, eine Krise abzuwenden und so Arbeitsplätze zu erhalten? Auf all diese und noch mehr Fragen wird es am 1. März bei der LWL-Messe der Integrationsunternehmen Antworten geben. Die Veranstaltung findet im Messe- und Congresszentrum in der Halle Münsterland statt und ist für alle Besucher offen und kostenlos – genauso wie die insgesamt 26 Workshops, Seminare und Vorträge, die ihr an diesem Tag zwischen 9 und 16 Uhr auf der Messebühne und in drei Seminarräumen besuchen könnt. Die Veranstaltungen werden von verschiedenen Experten aus dem Themenfeld moderiert und gestaltet. Ihr könnt euch außerdem an den vielen Ständen der Integrationsunternehmen und der anderen Aussteller in der Halle informieren, euch an Mitmachaktionen beteiligen mehr lesen

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Was sind eigentlich… Technische Beratungsdienste?

Fakten, Service, Infos Ein Mitarbeiter eines Integrationsunternehmens, der nur einen Arm hat, an seiner Fräse. Mit dieser Sonderanfertigung kann er mit nur einem Arm komplizierte Musterstücke fräsen.

Technische Beratungsdienste fördern Menschen mit Behinderung im Beruf. Die Experten, die in ganz Deutschland bei solchen Diensten arbeiten, unterstützen zum Beispiel, wenn die Aufgabenverteilung in einem Betrieb wechselt. Sie helfen, Arbeitsplätze behinderungsgerecht umzugestalten und sie ermitteln, ob auf den Arbeitgeber ein finanzieller Mehraufwand zukommt. Sie beantworten auch organisatorische oder bürokratische Fragen und stehen bei Kündigungsverfahren sowohl der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer als auch dem Unternehmen oder der Organisation mit Rat und Tat zur Seite. Frank Schrapper ist der Leiter des Technischen Beratungsdienstes beim LWL-Inklusionsamt Arbeit und erklärt uns im Interview beispielhaft, wie der Technische Beratungsdienste in der Region Westfalen arbeitet. Wer kann die Hilfen des Technischen Beratungsdienstes beantragen? Entweder können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Behinderung selbst einen entsprechenden Antrag auf Hilfen stellen, oder sie bitten ihre Fallmanagerin oder ihren Fallmanager darum, sie dabei zu unterstützen. Auch die Verantwortlichen eines Unternehmens, einer Organisation oder einer Fachstelle in einem Kreis oder einer Stadt können die Hilfe beantragen, wenn sie einen ihrer Mitarbeiter mit Behinderung durch technische oder organisatorische Maßnahmen unterstützen wollen. Wie werden die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die Verantwortlichen des jeweiligen Unternehmens einbezogen – zum Beispiel dann, wenn ein Arbeitsplatz behinderungsbedingt umgebaut werden muss? Es ist wichtig, dass alle an einem mehr lesen

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