Schlagwort: Inklusionsunternehmen

Eine Anhängerkupplung für Rollstühle

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Mockup: rawpixel.com/www.freepik.com | Screenshot: Pro7 | Bearbeitung: LWL

TV-Tipp: Andreas Neitzel und Eduard Wiebe aus dem Bielefelder Inklusionsunternehmen Teuto InServ stellen am 19. März um 20:15 Uhr ihr neues Kupplungssystem für Rollstühle in der TV-Show „Das Ding des Jahres“ (ProSieben) vor.

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Mit viel Engagement für die gute Idee

Menschen und ihre Geschichten

Wie kommt einer dazu, als Mitarbeiter an der LWL-Klinik in Marsberg ehrenamtlich nebenbei einen Verein und dann ein Unternehmen aus der Taufe zu heben – und damit auch noch erfolgreich zu sein? Ulrich Gerlach hat beides gemacht, einiges riskiert und viel gearbeitet. Ein Interview.

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Viel Unterstützung für andere leisten

Projekte und Unternehmen

Aus Menschen, die oft selbst Hilfe benötigen, werden professionelle Helfer: In den Wohnbereichen des Pflegeheims »Wohlbehagen im Lukaspark« in Hagen arbeiten 11 Menschen mit Behinderung für ältere und oftmals demente Bewohnerinnen und Bewohner.

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Auf Sperrmülltour im Kreis Lippe

Projekte und Unternehmen Foto: LWL/Arendt

Frank Garz, Björn Richter und Klaus-Dieter Weiß sind ein Trio auf Zeit. Sechs bis sieben Mal im Jahr sind sie zusammen im Kreis Lippe unterwegs und sammeln Sperrmüll – pro Tour legen sie fast 100 Kilometer auf den Straßen Ost-Westfalens zurück. Die drei Männer arbeiten im Auftrag des Integrationsunternehmens AGA, kurz für Detmolder Arbeitsgemeinschaft Arbeit gGmbH. Der Entsorgungsbetrieb hat 48 Mitarbeiter, viele von ihnen haben eine Behinderung oder waren lange arbeitslos. „Der Job war für mich ein echter Glücksgriff“, freut sich Frank Garz, der sich zuvor vier Jahre lang mit Zeitarbeit durchgeschlagen hat. Eine feste Stelle war auch für Björn Richter zuvor nicht drin, er sortierte und verkaufte früher Bücher. Der 43-Jährige ist ebenfalls froh, dass es heute anders ist: Er und seine Kollegen sind fest und unbefristet bei der AGA angestellt.

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Gemeinsam wachsen

Projekte und Unternehmen Alexander Ulrich steht vor einer sehr großen Fräse. Er kann sie einhändig bedienen..

Günter Bruns stützt sich mit der linken Hand auf einen Stapel kantiger Stahlprofile, der auf einem Laster vor seiner Werkshalle liegt. Mit der anderen Hand streicht der Unternehmer über die Innenseite eines der Profile. Er prüft dabei ein massives Metallteil, das in den dünnen Spezialstahl geschweißt ist. „Der Einsatz ist sehr sauber gearbeitet“, sagt der Geschäftsführer von Metallbau Bruns zufrieden. Das muss auch so sein, denn später werden die fertigen Stahlprofile zu Teleskop-Auslegern für Auto- und Anhängerkrane, Hubarbeitsbühnen und Radlader zusammengesetzt und müssen große Lasten tragen. Die Einsätze bezieht der 67-Jährige vom Unternehmen Transfair Montage, das gleich gegenüber von Bruns’ eigener Werkshalle im Ortsteil Maria Veen der Gemeinde Reken liegt. Das Besondere: Die Firma ist ein Integrationsunternehmen. 41 der 71 Mitarbeiter haben eine Behinderung. Hinter der Firma steht die Josefs-Gesellschaft aus Köln, die rechtlich unabhängig von Transfair ist, aber dennoch eng mit dem Integrationsbetrieb zusammenarbeitet. Weil diese Kooperation so gut funktioniert, hat Günter Bruns, der sich vor 13 Jahren selbstständig machte, seine Firma mit dem Integrationsunternehmen zum „Fachzentrum Metall“ zusammengeschlossen. Seitdem wachsen die Firmen Wand an Wand – und davon profitieren alle. „Das hier ist wie mehrmals sechs Richtige“, findet Bruns. Auch für Alexander Ulrich ist die Arbeitsweise des Fachzentrums mehr lesen

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„Wir müssen mehr tun als die Konkurrenz, um einen Kunden zu überzeugen“

LWL-Messe 2017, Projekte und Unternehmen Ein Teuto inServ Mitarbeiter steht hinter einer Werkbank und überprüft Autobauteile.

Seit seiner Gründung vor gut 15 Jahren ist das Bielefelder Unternehmen Teuto InServ stetig auf Wachstumskurs: Die erste Werkshalle war 400 Quadratmeter groß, darin bearbeiteten vier Mitarbeiter Bauteile für verschiedene Auto-Modelle. Heute hat der Betrieb 29 Angestellte. Selbst in der neuen, 3000 Quadratmeter großen Halle wird es inzwischen manchmal eng. „Wir haben für einen Auftrag sogar vorübergehend eine zusätzliche Halle ...

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„Kuschelkurs geht nicht, wenn man im Wettbewerb bestehen muss“

LWL-Messe 2017, Projekte und Unternehmen

Sie hat es geschafft: Für Adelheid Hoffbauer steht die Rente an. Nur kann sich im Integrationsunternehmen »Die Brücke« in Bad Lippspringe niemand ein Arbeiten ohne sie so recht vorstellen. Sie ist nicht nur Selfmade-Unternehmerin, sondern auch die Mitgründerin der Wäscherei in Ostwestfalen. Der Betrieb expandiert und ist voriges Jahr in eine neue Produktionshalle am bisherigen Standort gezogen. Momentan arbeiten hier 33 Menschen, davon 16 mit einer Behinderung. Und es gibt noch ehrgeizigere Pläne: Die Geschäftsleitung strebt eine Verdoppelung der Kapazitäten und der Beschäftigten innerhalb von drei Jahren an. 60 Menschen sollen hier künftig insgesamt arbeiten. Adelheid Hoffbauer will dann allerdings schon in Rente sein. „Definitiv“, sagt sie und nickt ihrer Schwiegertochter Christiane Hoffbauer zu, die neben ihr sitzt. Die junge Diplom-Pädagogin ist für die psychosoziale Betreuung im Unternehmen verantwortlich und wird einmal die Geschäftsführung der Wäscherei übernehmen. Und noch ein weiteres Familienmitglied arbeitet in diesem Betrieb: Adelheid Hoffbauers Tochter, die Ende 1996 zugleich einer der Hauptgründe war, »Die Brücke« überhaupt aus der Taufe zu heben. Die Gründung war ein großer Schritt „Meine Tochter hat eine Lernbehinderung. Das Unternehmen sollte ihr und anderen Menschen mit Behinderungen einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz bieten“, sagt Adelheid Hoffbauer. »Die Brücke« gehört damit zu den Vorläufern der heutigen mehr lesen

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„Mit der Gewohnheit fielen alle Schranken“

LWL-Messe 2017, Projekte und Unternehmen Zwei Mitarbeiter, die einen Ohrschutz tragen, sortieren Metallfedern in eine Schleifmaschine.

Bei Knut Schuster war es der Vater, der ihm klarmachte, dass Menschen mit Behinderungen ebenso große Chancen wie nichtbehinderte Menschen haben sollten – schon deshalb, weil sein Papa an einer offenen Tuberkulose litt ...

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Inklusionsunternehmen: Ein Erfolgsmodell für alle Beteiligten

Fakten, Service, Infos, LWL-Messe 2017, Projekte und Unternehmen

Rund 160 Inklusionsbetriebe und -abteilungen behaupten sich in Westfalen-Lippe am Markt. Auf der LWL-Messe, die diesen Mittwoch (1. März 2017) ab 9 Uhr zum vierten Mal seit dem Jahr 2010 in der Halle Münsterland stattfindet, stellen diese Firmen sich und ihre Leistungen vor.

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Erfolg ab dem ersten Essen

LWL-Messe 2017, Projekte und Unternehmen

Rindfleisch vom Hof im Nachbardorf, Biokartoffeln und fair gehandelter Kakao, zubereitet von Menschen mit und ohne Behinderung: In den Schulmensen, die das Lippetaler Unternehmen GC Bestfood beliefert, kommt soziale Verantwortung auf den Tisch. Seit 2010 ist der Integrationsbetrieb mit diesem Konzept auf Erfolgskurs. „Wir hatten bei der Gründung zunächst mit 500 Mittagsmenüs pro Tag geplant“, sagt Inhaber und Geschäftsführer Jürgen Groth. „Wir haben schnell gemerkt, dass die Nachfrage größer ist, und auf 800 erhöht – inzwischen kochen wir täglich 2000 Mahlzeiten.“ Bestfood ist ein Tochterunternehmen des Betriebs Groth Catering, der schon seit 1986 Schulen und Kindergärten mit Mittagsmenüs, belegten Brötchen und anderen Snacks versorgt. Im Jahr 2009 steckte Jürgen Groth sich ein neues Ziel: Er wollte selbst die Mahlzeiten für die 20 Schulmensen zubereiten, die Groth Catering gepachtet hatte und für die bis dahin ein Fremdunternehmen das Essen geliefert hatte. Dass bei Bestfood Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten sollten, stand für Jürgen Groth von Anfang an fest. „Es muss möglich sein, Männer und Frauen mit Handicaps auf diese Weise nachhaltig zu beschäftigen“, war und ist der Geschäftsführer überzeugt, der aus dem Aachener Raum stammt und im Grundschulalter mit seiner Familie nach Bad Sassendorf zog. Bei der Gründung unterstützte der LWL mehr lesen

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