Schlagwort: Leichte Sprache

„Alle Fußbälle müssen rund sein“

Fundstücke aus dem Netz Screenshot: brandeins | Bearbeitung: LWL

Unser Fundstück der Woche ist die Rubrik „Leichte Sprache“ im Magazin brand eins. Jeden Monat übersetzt der Autor darin einen Gesetzestext, Werbung oder die Fußball-Regeln der FIFA in Leichte Sprache. Das ist sehr aufschlussreich – und meistens auch sehr lustig.

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Mit den Händen, dem Gesicht und dem ganzen Körper sprechen

Fakten, Service, Infos Foto: gesellschaftsbilder.de/Weiland

Welche Ähnlichkeiten haben Gebärdensprachen mit Lautsprachen und welche Unterschiede gibt es? Wie viele gibt es weltweit und wie viele Menschen sprechen mindestens eine davon? Und wo kann man die Deutsche Gebärdensprache lernen? Anlässlich der Internationalen Woche der Gehörlosen geben wir Fragen und Antworten zu einer Sprachform, die keine Laute braucht.

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Barrierefreiheit in Echtzeit

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten

Kurze Sätze, Passiv, Genitiv und Konjunktiv vermeiden, viele Absätze einfügen: Das sind, grob zusammengefasst, die Regeln der Leichten Sprache. Diese Variation des Deutschen ist dazu gedacht, die komplexe Grammatik des Deutschen so stark zu vereinfachen, dass jeder Mensch den Inhalt eines Textes gut verstehen kann – also auch diejenigen, ...

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Nur, wer alles versteht, kann überall mitmachen

LWL-Messe 2017, Projekte und Unternehmen Ausschnitt aus dem Film

Leichte Sprache ist weit mehr als nur eine Art, sich besonders einfach auszudrücken. Sie ist eine „Variation“ des Deutschen, die eigenen, strengen Regeln folgt. Die Idee dieses Konzeptes: Einen Text in Leichter Sprache soll jeder verstehen können, zum Beispiel auch Menschen mit geistigen oder Lernbehinderungen oder Menschen, die kaum Deutsch sprechen. Es braucht viel Wissen und Übung, um auf diese Weise schreiben zu können und auch, um aus der Alltagssprache in die Leichte Sprache zu übersetzen. Außerdem müssen alle Texte immer sorgfältig geprüft werden, bevor sie veröffentlicht werden. Es gibt daher ganze Redaktionsbüros, die sich auf diese Arbeit spezialisiert haben, und eines davon stellen wir in diesem Film vor: Das Lebenshilfe Büro für Leichte Sprache Ruhrgebiet, das zugleich ein noch junges Integrationsunternehmen ist. Schon gewusst? Die Leichte Sprache kommt ursprünglich gar nicht aus Deutschland. England und Schweden sind die Erfinder dieser Idee, erst vor rund 20 Jahren kam das Sprach-Konzept für Menschen mit Behinderung zu uns. Auf Schwedisch heißt die Leichte Sprache „Lättläst“ und auf Englisch „Easy to read“. Beides bedeutet übersetzt „leicht zu lesen“. In den Ländern gehören diese sehr leichten Sprachversionen in der Gesellschaft schon viel selbstverständlicher dazu als in Deutschland. Im „Sveriges Radio“ zum Beispiel gibt es mehr lesen

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