Schlagwort: Montage

Wie die Digitalisierung neue Jobchancen für Menschen mit Behinderung schaffen kann

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Anja Große-Coosmann und Ulrich Rötgers von der wertkreis Gütersloh gGmbH sprechen im Interview über Chancen und Möglichkeiten digitaler Technologien. Das soziale Dienstleistungsunternehmen hat sieben Standorte und beschäftigt 2500 Menschen mit und ohne Behinderung. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut in Lemgo hat es ein digitales Assistenzsystem entwickelt und den Prototypen auf der RehaCare-Messe 2019 vorgestellt.

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Wie Roboter Menschen mit Behinderung bei der Arbeit unterstützen können

Projekte und Unternehmen, Veranstaltungen & Wettbewerbe Foto: LWL/Windhausen

Zusammen mit der Robotik-Firma IBG hat der Technische Beratungsdienst des LWL-Inklusionsamts Arbeit einen innovativen Assistenz-Roboterarm entwickelt. Er wurde kürzlich auf der RehaCare-Messe 2019 vorgestellt. Das Besondere daran: Das System könnte künftig auch Menschen mit geistigen Behinderungen am Arbeitsplatz unterstützen. Frank Schrapper vom Technischen Beratungsdienst erklärt, warum und wie das funktioniert.

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Gemeinsam wachsen

Projekte und Unternehmen Alexander Ulrich steht vor einer sehr großen Fräse. Er kann sie einhändig bedienen..

Günter Bruns stützt sich mit der linken Hand auf einen Stapel kantiger Stahlprofile, der auf einem Laster vor seiner Werkshalle liegt. Mit der anderen Hand streicht der Unternehmer über die Innenseite eines der Profile. Er prüft dabei ein massives Metallteil, das in den dünnen Spezialstahl geschweißt ist. „Der Einsatz ist sehr sauber gearbeitet“, sagt der Geschäftsführer von Metallbau Bruns zufrieden. Das muss auch so sein, denn später werden die fertigen Stahlprofile zu Teleskop-Auslegern für Auto- und Anhängerkrane, Hubarbeitsbühnen und Radlader zusammengesetzt und müssen große Lasten tragen. Die Einsätze bezieht der 67-Jährige vom Unternehmen Transfair Montage, das gleich gegenüber von Bruns’ eigener Werkshalle im Ortsteil Maria Veen der Gemeinde Reken liegt. Das Besondere: Die Firma ist ein Integrationsunternehmen. 41 der 71 Mitarbeiter haben eine Behinderung. Hinter der Firma steht die Josefs-Gesellschaft aus Köln, die rechtlich unabhängig von Transfair ist, aber dennoch eng mit dem Integrationsbetrieb zusammenarbeitet. Weil diese Kooperation so gut funktioniert, hat Günter Bruns, der sich vor 13 Jahren selbstständig machte, seine Firma mit dem Integrationsunternehmen zum „Fachzentrum Metall“ zusammengeschlossen. Seitdem wachsen die Firmen Wand an Wand – und davon profitieren alle. „Das hier ist wie mehrmals sechs Richtige“, findet Bruns. Auch für Alexander Ulrich ist die Arbeitsweise des Fachzentrums mehr lesen

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