Von Fundstücke aus dem Netz

Wie die Covid-19-Impfung barrierefrei organisiert werden kann

Damit sich auch Menschen mit Behinderung ohne Hürden für die Covid-19-Impfung anmelden und sich in den Impfzentren problemlos allein bewegen und zurechtfinden können, müssen die Verantwortlichen alle Abläufe barrierefrei gestalten. Der Aktivist und Politiker Constantin Grosch erklärt in einem Beitrag für das Magazin „Die Neue Norm“, was genau dafür erfüllt sein muss. Unser Fundstück der Woche.

Oberarm einer Frau nach der Impfung, auf den gerade von einer anderen Frau ein Pflaster aufgeklebt wird.

Der Autor fasst in seinem Artikel die „Empfehlungen für barrierefreie Impfzentren“ zusammen. Diese wurden gemeinsam vom Deutschen Gehörlosen-Bund, dem Verein „Sozialheld*innen“ und elf weiteren Organisationen formuliert und den Verantwortlichen in der Bundes- und den Landesregierungen übergeben. Die Anmeldung für die Impftermine ist nun tatsächlich schon barrierefrei organisiert, so, wie es die Organisationen fordern – das geht nämlich telefonisch oder schriftlich. Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung können also bereits ohne fremde Hilfe einen Termin vereinbaren.

Constantin Grosch erklärt darüber hinaus, was in den Impfzentren selbst und bei der Organisation der Abläufe vor Ort wichtig ist. Hier könnt ihr seinen ganzen Beitrag auf „Die Neue Norm“ lesen.

Tipp zum Thema

Der Verein „Sozialheld*innen“ sammelt im Rahmen des Projekts „Wheelmap“ Informationen zur Barrierefreiheit von Covid-19-Teststellen. Auf der Website könnt ihr entsprechende Daten eintragen. Später entsteht daraus und aus den Hinweisen vieler anderer Nutzerinnen und Nutzer eine Karte.

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