Autor: Constanze Busch

Tipps für Arbeitgeber:innen, Teil 1: Bewerbungsverfahren inklusiv gestalten

Fundstücke aus dem Netz

Viele Unternehmen wollen gern mit vielfältigen und inklusiven Teams arbeiten, finden aber kaum oder gar keine Mitarbeiter:innen mit Behinderung. Das kann daran liegen, dass Stellenausschreibungen und Bewerbungsprozesse nicht inklusiv gestaltet sind, also Menschen mit Behinderung nicht ansprechen oder sie sogar ausschließen. Die GLS-Bank hat mit Unterstützung des Projekts „JOBinklusive“ einige Tipps zusammengestellt, wie Unternehmen das ändern und so Bewerber:innen mit Behinderung für sich gewinnen können.

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Preisgekrönt: Inklusive Ausbildung bei der „Deutschen Welle“

Fundstücke aus dem Netz

Jedes Jahr beginnen sechs junge Menschen eine Ausbildung zur Mediengestalter:in beim Rundfunkunternehmen „Deutsche Welle“ (DW). Darunter ist immer auch eine Person mit Schwerbehinderung. Für dieses inklusive Ausbildungskonzept ist der Sender jetzt mit dem Berliner Inklusionspreis ausgezeichnet worden. Der Tagesspiegel hat die Vertrauensperson Kerstin Nitz und zwei der Azubis bei der DW besucht und mit ihnen über ihre Arbeit gesprochen. Unser Fundstück der Woche!

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„Ich möchte, dass mehr Menschen mit Behinderung in Filmen zu sehen sind“

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen

Eigentlich sollten Filme und Fernsehserien das Leben und die Gesellschaft abbilden. Doch Menschen mit Behinderung kommen bisher kaum vor. Wolfgang Janßen will das ändern und hat die Plattform „Rollenfang“ gegründet, die professionelle Schauspieler:innen mit Behinderung an Produktionsfirmen vermittelt und sie bei ihrer beruflichen Entwicklung unterstützt. Im Interview erzählt er, wo die Branche schon inklusiver geworden ist und welche Veränderungen er sich noch wünscht.

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Filmtipp: Inklusives Studium an der Uni Marburg

Fundstücke aus dem Netz Blau hinterlegter Screenshot des Films auf zdf.de

Neun von zehn Studierenden mit Behinderung fühlen sich laut einer Studie aus dem Jahr 2018 im Studium stark beeinträchtigt. Die Uni Marburg macht vor, wie bessere Studienbedingungen aussehen können: Die Bibliothek und andere Gebäude sind barrierefrei gestaltet, es gibt Assistenz- und Unterstützungsangebote und eine Servicestelle berät Studierende mit Behinderung. Das ZDF stellt die Uni in einem Beitrag vor und begleitet eine Studentin in ihrem Alltag. Unser Fundstück der Woche!

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Hör-Tipp: Ein Podcast zur Inklusion in der Gesellschaft

Fundstücke aus dem Netz Gelb hinterlegter Screenshot der Podcast-Website von Simone Fischer.

Simone Fischer ist die Beauftrage der Landesregierung Baden-Württemberg für die Belange von Menschen mit Behinderungen. In ihrem Podcast „Beteiligung schafft Gesellschaft. Einfach Inklusion“ spricht sie mit ihren Gästen über Teilhabe, Selbstbestimmung und Barrierefreiheit. Unsere Empfehlung: Die allererste Folge, in der Jürgen Dusel zu Gast ist, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung.

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Wie Arztbesuche inklusiver werden können

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen Foto: iKlick Fotostudio | Bearbeitung: LWL | Icons: flaticon.com

Menschen mit Behinderung stoßen im deutschen Gesundheitssystem auf viele Barrieren. Die Universität Bielefeld will das ändern: Sie hat die erste Professur für Inklusive Medizin eingerichtet und mit Tanja Sappok besetzt, einer Fachärztin für Neurologie, Nervenheilkunde und Psychiatrie und Psychotherapie. Im Interview erklärt die Professorin, die außerdem die neue Universitätsklinik für Inklusive Medizin in Bielefeld leiten wird, was sie erreichen möchte.

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102 Jahre Schwerbehindertenvertretung: Interview mit zwei Vertrauenspersonen, die seit 20 Jahren dabei sind

Menschen und ihre Geschichten Foto: LWL

Im Oktober und November 2022 werden neue Schwerbehindertenvertretungen gewählt. Diese so genannten Vertrauenspersonen treten in Unternehmen für die Belange von Menschen mit Schwerbehinderung ein. Thomas Graute und Bärbel Porcher engagieren sich auf diese Weise schon seit 20 Jahren in zwei Kliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe – und sie stellen sich auch diesen Herbst wieder zur Wahl. Im Interview erzählen sie, welche Aufgaben das Amt mit sich bringt und über welche Erfolge sie sich besonders freuen.

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OmniAssist: Ein Pilotprojekt für mehr Inklusion durch digitale Assistenzsysteme

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen Foto: LWL

Digitale Assistenzsysteme führen Menschen durch komplexe Arbeitsabläufe. Unternehmen in fast allen Branchen könnten mit dieser Unterstützung viel mehr Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung einrichten. Diese Chance wird aber noch sehr selten genutzt, weil die Systeme kaum bekannt und in der Praxis zu wenig erprobt sind. Das Pilotprojekt OmniAssist soll das ändern. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe arbeitet dazu mit dem Start-up delta3zusammen, einem Unternehmen, das vom Fraunhofer-Institut in Lemgo und der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe gegründet wurde. Geschäftsführer Alexander Kuhn erklärt, was die Assistenzsysteme leisten können, die delta3 bereits entwickelt hat, und was das Projekt für die Inklusion bewirken könnte.

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Filmtipp: Das ZDF begleitet zwei Schwestern mit und ohne Down-Syndrom

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: zdf.de | Bearbeitung: LWL

Elisabeth und Victoria sind Zwillinge. Elisabeth hat das Down-Syndrom, Victoria nicht. Die beiden jungen Frauen stehen einander sehr nahe und verbringen viel Zeit zusammen. Zum Start ins Berufsleben müssen sie sich jedoch trennen und eigene Wege gehen. Die ZDF-Sendung „37 Grad“ hat sie dabei begleitet. Unser Fundstück der Woche!

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Patienten-Information.de: Gesundheitsinfos in Leichter Sprache

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz Bild: riffreporter.de | Bearbeitung: LWL

Medizinische Zusammenhänge zu verstehen, ist sehr wichtig, aber nicht immer einfach. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin veröffentlicht auf der Website Patienten-Information.de Gesundheitsinformationen auch in Leichter Sprache, was zum Beispiel für Menschen mit einer Lernbehinderung wichtig ist. Das Journalismusportal Riffreporter hat mit Corinna Schaefer gesprochen, die für das Angebot verantwortlich ist. Sie erklärt im Interview, worauf es bei der Übersetzung in Leichte Sprache ankommt und welche Hürden es gibt. Unser Fundstück der Woche.

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