Autor: Constanze Busch

OmniAssist: Ein Pilotprojekt für mehr Inklusion durch digitale Assistenzsysteme

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen Foto: LWL

Digitale Assistenzsysteme führen Menschen durch komplexe Arbeitsabläufe. Unternehmen in fast allen Branchen könnten mit dieser Unterstützung viel mehr Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung einrichten. Diese Chance wird aber noch sehr selten genutzt, weil die Systeme kaum bekannt und in der Praxis zu wenig erprobt sind. Das Pilotprojekt OmniAssist soll das ändern. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe arbeitet dazu mit dem Start-up delta3zusammen, einem Unternehmen, das vom Fraunhofer-Institut in Lemgo und der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe gegründet wurde. Geschäftsführer Alexander Kuhn erklärt, was die Assistenzsysteme leisten können, die delta3 bereits entwickelt hat, und was das Projekt für die Inklusion bewirken könnte.

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Filmtipp: Das ZDF begleitet zwei Schwestern mit und ohne Down-Syndrom

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: zdf.de | Bearbeitung: LWL

Elisabeth und Victoria sind Zwillinge. Elisabeth hat das Down-Syndrom, Victoria nicht. Die beiden jungen Frauen stehen einander sehr nahe und verbringen viel Zeit zusammen. Zum Start ins Berufsleben müssen sie sich jedoch trennen und eigene Wege gehen. Die ZDF-Sendung „37 Grad“ hat sie dabei begleitet. Unser Fundstück der Woche!

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Patienten-Information.de: Gesundheitsinfos in Leichter Sprache

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz Bild: riffreporter.de | Bearbeitung: LWL

Medizinische Zusammenhänge zu verstehen, ist sehr wichtig, aber nicht immer einfach. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin veröffentlicht auf der Website Patienten-Information.de Gesundheitsinformationen auch in Leichter Sprache, was zum Beispiel für Menschen mit einer Lernbehinderung wichtig ist. Das Journalismusportal Riffreporter hat mit Corinna Schaefer gesprochen, die für das Angebot verantwortlich ist. Sie erklärt im Interview, worauf es bei der Übersetzung in Leichte Sprache ankommt und welche Hürden es gibt. Unser Fundstück der Woche.

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Worauf es für Menschen mit Hörbehinderungen in Videokonferenzen ankommt: Interview mit einem Online-Absolventen

Menschen und ihre Geschichten Foto: Unsplash

Marco Bähner hat eine Weiterbildung zur Pflegedienstleitung absolviert. Das Besondere: Die Kurse fanden ausschließlich online statt. Weil der 35-Jährige gehörlos ist, haben Gebärdensprachdolmetscherinnen die Inhalte und seine Wortbeiträge für ihn gedolmetscht. Im Interview erzählt er, worauf es für ihn in den Videokursen ankam und mit welchen Herausforderungen die Online-Weiterbildung für ihn verbunden war.

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„Viele Kinder müssen erst einmal herausfinden, was ihnen Spaß macht“

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Foto: Ariane Schiemann

Die Einrichtung „Inklusive Offene Tür Ohmstraße“ in Köln bietet Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit und ohne Behinderung verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung an. Leiterin Bianca Rilinger erzählt im Interview, worauf es bei diesen inklusiven Angeboten ankommt, wie die jungen Menschen ihre Zeit selbstbestimmt gestalten und wie das Team manchmal auch beim Einstieg in den Job unterstützt.

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Inklupreneur: Ein Projekt für mehr Inklusion in der Startup-Szene

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Foto Nils Dreyer: Hilfswerft gGmbH | Bearbeitung: LWL | Icons: flaticon.com

Startups arbeiten oft in flexiblen Strukturen und haben ein anderes Selbstverständnis als etablierte Firmen und Organisationen. Schon vorhandene Beratungsangebote passen häufig nicht dazu. Das Projekt „Inklupreneur“ richtet sich gezielt an Gründer:innen von Startups, um dabei zu helfen, Inklusion zu einem selbstverständlichen Teil der Unternehmenskultur zu machen. Projektleiter Nils Dreyer erklärt im Interview, wie er und sein Team das erreichen wollen und auf welche Herausforderungen sie dabei stoßen.

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Wie der Kunstmarkt inklusiver werden könnte

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Bild: Goethe-Institut | Bearbeitung: LWL

Für viele freischaffende Künstler:innen ist es nicht einfach, von ihrem Beruf zu leben. Menschen mit einer Lernbehinderung oder einer anderen kognitiven Beeinträchtigung haben es in der Branche noch schwerer – zum Beispiel, weil sie mit ihren Schulabschlüssen gar keine Kunsthochschule besuchen können. Doch allmählich kommt Bewegung in den Kunstmarkt. Katja de Bragança vom Forschungsprojekt „Touchdown 21“ erzählt im Interview mit dem Goethe-Institut, wie ihr Projekt Künstler:innen mit Behinderung unterstützt und wie die Kunst inklusiver werden könnte. Unser Fundstück der Woche!

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Podcast-Tipp »Sag’s einfach«: „Mari Lang, warum bist du nicht behindert?“

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Bild: anchor.fm/andererseits | Bearbeitung: LWL

Menschen mit Behinderung werden häufig Fragen zu ihrer Behinderung gestellt. Je nachdem, wer fragt, kann das sehr übergriffig und respektlos sein. Zum Beispiel, wenn fremde Menschen wissen möchten, wie eine behinderte Person zur Toilette geht. Für den Podcast „Sag's einfach“ des inklusiven Online-Magazins „andererseits“ hat die behinderte Schauspielerin und Tänzerin Yuria Knoll solche Fragen gesammelt – und stellt sie einem Gast ohne Behinderung. Unser Fundstück der Woche!

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Neue Geschichten erzählen: Das journalistische Projekt „andererseits“

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen „andererseits“. Foto: Stefan Fürtbauer

Anfang 2020 haben drei Journalistinnen in Wien das inklusive Online-Magazin „andererseits“ gegründet. Sie möchten damit den Journalismus verändern und Raum schaffen für die Arbeit und die Perspektiven von Menschen mit Behinderung. Redakteurin Lisa Kreutzer erzählt im Interview, was ihr Team mit dem Projekt schon erreicht hat und was sie sich für 2022 vorgenommen haben.

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Vier Fragen an… Frank Albin vom Deutschen Olympischen Sportbund

Menschen und ihre Geschichten Foto: DOSB

In Deutschland sind viele Sportveranstaltungen bisher noch nicht barrierefrei. Doch das soll sich ändern: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) qualifiziert in den nächsten vier Jahren sogenannte Event-Inklusionsmanager:innen im Sport, kurz „EVI“s. Projektleiter Frank Albin erklärt im Interview, worauf es dabei ankommt und warum die Sportverbände noch viel zu tun haben.

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