Autor: Constanze Busch

Eine Gruppe von Menschen, darunter Personen mit Behinderung, führen in einem großen Raum synchron eine Tanzbewegung aus.

„Inklusion ist ein Innovationsfaktor für Kunst und Kultur“

Projekte und Unternehmen

Die Organisation Un-Label aus Köln will inklusive und barrierefreie Kultur weiter nach vorne bringen. Gründerin und Geschäftsführerin Lisette Reuter sieht darin auch einen Hebel, um gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen. Im Interview erzählt sie, wie Kultur wirken kann, warum sie das gerade jetzt wichtig findet und wie durch Barrierefreiheit ganz neue künstlerische Ausdrucksformen entstehen können.

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Eingangsschild vor der LWL-Messe 2023.
Text-Logo der LWL-Messe 2026

Jetzt vormerken: Die LWL-Messe der Inklusionsunternehmen am 11. März 2026

LWL-Messe 2026, Veranstaltungen & Wettbewerbe

Ein vielseitiges Seminar- und Vortragsprogramm, eine Jobbörse und rund 120 Inklusionsunternehmen aus Westfalen-Lippe und dem angrenzenden Rheinland, die ihre Arbeit, ihre Dienstleistungen und ihre Produkte vorstellen: Das erwartet die Besucher:innen auf der 6. LWL-Messe der Inklusionsunternehmen. Die Veranstaltung findet am 11. März 2026 unter dem Motto „Inklusion entfaltet“ in der Messe Dortmund statt. Der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung möglich!

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Screenshot der Unlimited-Podcast-Folge „Curb Cut“ bei Apple Podcasts

Hör-Tipp: Erfindungen für mehr Barrierefreiheit, die heute alle Menschen nutzen

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz Screenshot: Apple Podcasts/Unlimited | Bearbeitung: LWL

Schon mal vom „Curb-Cut-Effekt“ gehört? Der Begriff beschreibt Erfindungen oder Einrichtungen, die ursprünglich von Menschen mit Behinderungen inspiriert und für sie gedacht waren, heute aber ganz selbstverständlich von allen Menschen genutzt werden. Der neue Podcast „Unlimited – Digital für alle“ stellt in der ersten Folge mehrere solcher Erfindungen vor. Überraschungen sind garantiert. Unser Fundstück der Woche!

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Webseite des Instituts der deutschen Wirtschaft mit Kurzbericht 'Mit Aufgeschlossenheit zum Erfolg: Warum Inklusion am Arbeitsplatz mehr als ein Gespräch wert ist'

Umfrage des IW Köln zur Inklusion am Arbeitsplatz: Wie offen gehen Menschen im Job mit ihrer Behinderung um?

Fakten, Service, Infos Bild: IW Köln | Bearbeitung: LWL

Sprechen Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz über ihre Behinderung? Wenn ja, mit wem? Mit Kolleg:innen aus der Schwerbehindertenvertretung – oder auch mit Führungskräften? Diese und ähnliche Fragen zur Inklusion im Beruf hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln in einer großen Umfrage gestellt. Die Ergebnisse hat es in einem Kurzbericht zusammengefasst. Unser Fundstück der Woche!

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Zwei Personen vor einer Wand mit Notizzetteln, eine Person klebt einen Zettel an, eine weitere hält einen Zettelblock.

Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung: Interview mit Thomas Schramm von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen Symbolfoto: Adomas Aleno/Unsplash

Wer wegen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit den Beruf wechseln muss oder möchte, kann bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) Unterstützung bekommen. Thomas Schramm koordiniert das Programm „DGUV job“. Im Interview erklärt er, wie die DGUV Menschen damit dabei hilft, sich beruflich neu zu orientieren – und wer diese Hilfe beantragen kann.

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Viele grüne Pflanzen, darüber das Messestand-Schild von LVR und LWL mit dem Schriftzug 'Wir helfen Ihnen durch den Behördendschungel'

Veranstaltungstipp im September: Die Messen „Zukunft Personal Europe 2025“ und „REHACARE 2025“

Fakten, Service, Infos, Veranstaltungen & Wettbewerbe Foto: LWL

Im September dreht sich bei zwei großen Messen in Nordrhein-Westfalen alles um eine inklusivere Arbeitswelt: Die „Zukunft Personal Europe 2025“, Europas führende Fachmesse für Personalmanagement und neue Arbeitswelten, findet vom 9. bis 11. September in Köln statt. Eine Woche später, vom 17. bis 20. September, geht es in Düsseldorf bei der „REHACARE 2025“ um Innovationen für eine inklusive Gesellschaft. Die Inklusionsämter der beiden Landschaftsverbände LWL und LVR sind auf beiden Messen vertreten und bieten persönliche Beratungsgespräche für Menschen mit und ohne Behinderungen sowie für Arbeitgeber:innen an.

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Screenshot der Website der DGUV mit Berufswahlhilfe, Suchfunktion und weiteren Bereichen

Die Portale „DGUV job“ und „Wegweiser Berufsumstieg“: Unterstützung bei Berufswechsel und Gesundheitsschutz

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz Bild: DGUV | Bearbeitung: LWL

Wer sich wegen einer Berufskrankheit oder nach einem Arbeitsunfall beruflich umorientieren muss, kann sich beim Service „DGUV job“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung Unterstützung holen. Darüber hinaus soll das Portal „Wegweiser Berufsumstieg“ der DGUV soll Arbeitnehmer:innen dabei helfen, den Beruf frühzeitig zu wechseln, noch bevor gesundheitliche Gründe sie dazu zwingen. Unsere Fundstücke der Woche!

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Mann steuert in Lagerhalle einen Gabelstapler mit digitalem Display

„Inklusion ist kein kurzfristiges Projekt, sondern ein langfristiger Prozess“

Projekte und Unternehmen Foto: DACHSER/Sebastian Grenzing Fotografie

Das Logistik-Unternehmen Dachser aus dem Allgäu will inklusiver werden. Darum kümmert sich seit zwei Jahren Daniel Metzdorf-Muigg als Expert Corporate Inclusion (Deutsch: Experte für Inklusion im Unternehmen). Der Standort Memmingen hat für sein Engagement 2024 den Bayerischen Inklusionspreis „JobErfolg“ in der Kategorie „Privatwirtschaft“ erhalten. Im Interview erklärt Daniel Metzdorf-Muigg, welche Ideen er für den Weg hin zu mehr Inklusion hat und warum dem Unternehmen ein Kulturwandel wichtiger ist als die Beschäftigungsquote.

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Webseite des NDR mit Video eines blinden Landwirts vor Holzstämmen und Traktor, Überschrift '30.000 Follower: Blinder Landwirt gibt Einblicke als Influencer'

Lese- und Video-Tipp: NDR-Beitrag über einen blinden Landwirt, der auf Instagram seine Arbeit erklärt

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: NDR | Bearbeitung: LWL

„Moin, ich bin’s Axel, euer blinder Landwirt aus Norddeutschland“: So fangen viele der Videos an, in denen Axel Duensing auf seinem Instagram-Kanal „leidenschaftfuerlandwirtschaft“ seinen Arbeitsalltag und seine Tiere zeigt. Mehr als 35.000 Menschen folgen dem 33-Jährigen inzwischen. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) stellt ihn in einem kurzen Video und einem Textbeitrag vor – unser Fundstück der Woche!

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Spotify-Podcast zur Folge 'Menschenzentrierte Unternehmenskultur – wie die eigene Betroffenheit Arbeitnehmer*innen stärkt', mit Porträt einer Frau auf grünem Hintergrund

Hör-Tipp: Ideen für eine inklusive Arbeitsumgebung

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Bild: Spotify/IGEL-Podcast | Bearbeitung: LWL

Kerstin Michels hat das Unternehmen Voiio mitgegründet, das unter anderem Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeitende dabei unterstützt, eine inklusive Unternehmenskultur aufzubauen. Michels sagt: Ein menschenzentriertes Umfeld ist wichtig, damit Leistung möglich wird. Im Podcast „IGEL – Inklusion ganz einfach leben“ spricht sie mit Moderator Sascha Lang über inklusives Arbeiten und ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Thema. Unser Fundstück der Woche!

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