Autor: Constanze Busch

VIER FRAGEN AN… Mechthild Schickhoff, Inklusionsberaterin bei der Landwirtschaftskammer NRW

Menschen und ihre Geschichten Foto: Unsplash/no one cares

Bei Inklusion auf dem Arbeitsmarkt denken wahrscheinlich die wenigsten an die Landwirtschaft. Dabei bietet diese Branche viele Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Mechthild Schickhoff ist Inklusionsberaterin bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Ihre Stelle wird gemeinsam von der Landwirtschaftskammer und den Landschaftsverbänden Westfalen-Lippe und Rheinland finanziert. Sie hat uns vier Fragen zu ihrem Beruf beantwortet.

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„Ich habe meine Bilder im Kopf und transportiere sie durch die Fotografie nach außen“

Menschen und ihre Geschichten Foto: Susanne Emmermann

Susanne Emmermann ist mit Anfang 30 erblindet. Einige Jahre später entdeckte sie ein Hobby aus ihrer Jugend neu: die Fotografie. Inzwischen stellt die Berlinerin neben ihrem Hauptberuf ihre Werke zusammen mit anderen blinden Fotografinnen und Fotografen aus und bietet Kurse an. Im Interview erzählt sie, wie ihre besonderen Bilder entstehen und warum sie so gerne fotografiert.

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Wie die Covid-19-Impfung barrierefrei organisiert werden kann

Fundstücke aus dem Netz Foto: CDC/Unsplash

Damit sich auch Menschen mit Behinderung ohne Hürden für die Covid-19-Impfung anmelden und sich in den Impfzentren problemlos allein bewegen und zurechtfinden können, müssen die Verantwortlichen alle Abläufe barrierefrei gestalten. Der Aktivist und Politiker Constantin Grosch erklärt in einem Beitrag für das Magazin „Die Neue Norm“, was genau dafür erfüllt sein muss. Unser Fundstück der Woche.

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Faire Mode für alle

Projekte und Unternehmen Foto: wasni/Sandra Eberwein

Der Modehersteller „WASNI“ – der Name steht für „Wenn anders sein normal ist“ – arbeitet in vielerlei Hinsicht anders als die meisten Unternehmen in der Branche. In der Manufaktur nähen zehn Menschen mit und ohne Behinderung Kapuzenpullover und -jacken aus fair gehandelter Bio-Baumwolle, auf Wunsch auch als Maßanfertigung. Gründer Daniel Kowalewski erzählt im Interview, wie aus einer vagen Idee ein erfolgreiches Inklusionsunternehmen geworden ist – mit viel Mut, Idealismus und einigen glücklichen Zufällen.

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4 Fragen an Natalie Dedreux

Menschen und ihre Geschichten Foto: Michaela Dedreux

Die Aktivistin und angehende Journalistin Natalie Dedreux findet es wichtig, dass Menschen mit Down-Syndrom gesehen werden. Deshalb zeigt sie auf ihrem Instagram-Account, was sie erlebt, schreibt für das Magazin „Ohrenkuss“ und veröffentlicht Texte auf ihrem Blog. Im September 2017 war sie sogar im Fernsehen und sprach mit Angela Merkel in der Sendung „Wahlarena“ über die Spätabtreibung von Menschen mit Down-Syndrom. Im Interview erzählt die 21-Jährige, in welchen Lebensbereichen sie sich mehr Inklusion wünscht und was sie in ihrem Leben noch erreichen möchte. In unserem Gespräch wollte sie gerne geduzt werden.

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Schauspielerin Lucy Wilke bekommt Theaterpreis „FAUST“

Fundstücke aus dem Netz Screenshot: br.de | Bearbeitung: LWL

Unser Fundstück der Woche ist ein Beitrag des Bayerischen Rundfunks (BR) über die Schauspielerin Lucy Wilke. Sie lebt mit Rollstuhl und wurde in der Kategorie Tanztheater gerade mit dem Theaterpreis „FAUST“ ausgezeichnet. Im Artikel erzählt die 35-Jährige, was die Schauspielerei für sie bedeutet und wie sie innere Blockaden überwunden hat, um diesen Beruf zu ergreifen.

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Inklusion vor und hinter der Kamera

Projekte und Unternehmen Foto: Unsplash | Bearbeitung: LWL

Bei den „compagnons cooperative inklusiver film“ aus Bremen ist der Name Programm: Menschen mit und ohne Behinderung drehen hier seit zehn Jahren gemeinsam Komödien, Tragödien und Dokumentarfilme, und zwar sowohl vor als auch hinter der Kamera. Die Schauspielerin und Drehbuchautorin Elizabeth Dinh und der Filmemacher und Regisseur Jürgen Köster sind Teil eines mehrköpfigen Teams, das die Projekte koordiniert. Im Interview erzählen sie, was das Unternehmen schon geschafft hat und welche Herausforderungen ihnen in der Film- und Fernsehbranche immer wieder begegnen.

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„Wer sich nicht divers aufstellt, findet keine guten Leute mehr“

Fundstücke aus dem Netz Screenshot: sueddeutsche.de | Bearbeitung: LWL

Laura Gehlhaar berät Unternehmen zu Inklusion und Barrierefreiheit. Sie ist überzeugt, dass beides in den nächsten Jahren entscheidend sein wird, um gute Fachkräfte und mehr Kundinnen und Kunden zu gewinnen. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärt sie, warum. Unser Fundstück der Woche!

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Mit den Fingern lesen: 7 Fragen und Antworten zur Brailleschrift

Fakten, Service, Infos Foto: LWL/Constanze Busch

Blinde und Menschen mit schweren Sehbehinderungen lesen mit den Händen: Sie ertasten Buchstaben, Texte und Bücher, die in so genannter Brailleschrift geschrieben sind, mit den Fingern. Wir haben hier für euch zusammengefasst, wie die Punktschrift funktioniert, wo ihr Bücher in Braille bekommt und warum die Blindenschrift seit 2020 zum UNESCO-Kulturerbe gehört. Sieben spannende Fakten zur Brailleschrift!

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„Masking“ überflüssig machen: Wie ein barrierefreies Arbeitsumfeld für Menschen mit Autismus aussehen kann

Fundstücke aus dem Netz Screenshot: ze.tt | Bearbeitung: LWL

Im Alltag und im Berufsleben versuchen autistische Menschen häufig, die Mimik und Gestik ihrer Mitmenschen nachzuahmen. „Masking“ nennt sich dieses soziale Anpassungsverhalten, das sehr anstrengend sein kann für diejenigen, die es einsetzen. Unternehmen und Organisationen können jedoch etwas für ihre autistischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun, um die Situation zu verbessern. Was genau, erklärt das Magazin zett.de in einem interessanten Beitrag zum Thema. Unser Fundstück der Woche!

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