Projekte und Unternehmen

In dieser Rubrik stellen wir gute inklusive Projekte, Unternehmen oder Startups vor, die die Inklusion im Arbeitsleben auf ganz unterschiedlichen Wegen vorantreiben.

Ein Finger tippt auf ein grünes Symbol in der Lwerk-App auf einem Tablet-Bildschirm mit mehreren bunten App-Symbolen.

Eine App als zentraler Arbeitsplatz: Inklusion durch Digitalisierung

Projekte und Unternehmen

Im FSD Lwerk Berlin Brandenburg arbeiten 967 Menschen mit Behinderung in 30 Handwerks- und Dienstleistungsbereichen. Mit der Lwerk-App hat das gemeinnützige Unternehmen ein Werkzeug für eine moderne, digitale Kommunikation im gesamten Betrieb geschaffen. Sandra Zimpel koordiniert unter anderem das Management der App und erklärt im Interview, wie es zur Entwicklung der Anwendung kam.

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Eine Gruppe von Menschen, darunter Personen mit Behinderung, führen in einem großen Raum synchron eine Tanzbewegung aus.

„Inklusion ist ein Innovationsfaktor für Kunst und Kultur“

Projekte und Unternehmen

Die Organisation Un-Label aus Köln will inklusive und barrierefreie Kultur weiter nach vorne bringen. Gründerin und Geschäftsführerin Lisette Reuter sieht darin auch einen Hebel, um gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen. Im Interview erzählt sie, wie Kultur wirken kann, warum sie das gerade jetzt wichtig findet und wie durch Barrierefreiheit ganz neue künstlerische Ausdrucksformen entstehen können.

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Drei Personen sitzen an einem runden Tisch in einem hellen Raum, eine davon im Elektrorollstuhl; eine Person gebärdet, die anderen hören zu.

„Inklusion braucht auch Leichtigkeit“: Wie das Inklusionsfit-Institut sich für mehr Inklusion auf dem Arbeitsmarkt stark macht

Projekte und Unternehmen

Das Inklusionsfit-Institut will Unternehmen dabei unterstützen, barrierefreie Umgebungen zu schaffen, Inklusion in allen Belangen mitzudenken – und diese pragmatisch umzusetzen. Wie sich das Start-up dafür einsetzt, das niedrigschwellig und ohne erhobenen Zeigefinger zu erreichen, erklärt Mitgründer Mirko Korder im Interview.

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Frau im Rollstuhl mit hellem Pullover und Weste, im Vordergrund unscharf eine Person mit Tablet in der Hand.

Was Arbeitgeber beim Thema Inklusion bewegt: Das Forschungsprojekt „IGel-A“

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen Symbolfoto: Jacob Wackerhausen/iStock

Das Projekt „Inklusion und Gelingensbedingungen im Kontext Arbeit“ (kurz: IGel-A) der Hochschule Bochum erforscht, was Arbeitgeber:innen motiviert, Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen – und welche Potenziale sie bei diesen sehen. Das Projektteam setzt sich aus den beiden Professorinnen Verena Baumgart und Gudrun Faller sowie den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Julia Kropeit, Noemi Skarabis und Verena Hillebrandt zusammen. Im Interview erklären sie, was hinter dem Projekt steckt.

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Zwei Personen vor einer Wand mit Notizzetteln, eine Person klebt einen Zettel an, eine weitere hält einen Zettelblock.

Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung: Interview mit Thomas Schramm von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen Symbolfoto: Adomas Aleno/Unsplash

Wer wegen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit den Beruf wechseln muss oder möchte, kann bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) Unterstützung bekommen. Thomas Schramm koordiniert das Programm „DGUV job“. Im Interview erklärt er, wie die DGUV Menschen damit dabei hilft, sich beruflich neu zu orientieren – und wer diese Hilfe beantragen kann.

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Website; Person mit Kopfhörern und Mikrofon filmt in eine Gruppe Menschen in Raum; Textblock mit Überschrift 'Inklusionsgeschichten für das japanische Kino'

Inklusion aus Westfalen auf der internationalen Kinoleinwand: Ein japanisches Filmteam zu Gast in Bielefeld

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Bild und Bearbeitung: LWL

Wie sieht gelungene Inklusion am Arbeitsplatz aus? Für den japanischen Regisseur Ken-ichi Oguri ist die Antwort klar: so, wie sie in der LWL-Archäologie in Bielefeld gelebt wird. Für ein ungewöhnliches Filmprojekt suchte der Japaner weltweit nach inspirierenden Geschichten über Inklusion – und wurde ausgerechnet in Bielefeld fündig. Der Träger der Einrichtung, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), erzählt die Geschichte und die Hintergründe dieser Dreharbeiten. Unser Fundstück der Woche!

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Mann steuert in Lagerhalle einen Gabelstapler mit digitalem Display

„Inklusion ist kein kurzfristiges Projekt, sondern ein langfristiger Prozess“

Projekte und Unternehmen Foto: DACHSER/Sebastian Grenzing Fotografie

Das Logistik-Unternehmen Dachser aus dem Allgäu will inklusiver werden. Darum kümmert sich seit zwei Jahren Daniel Metzdorf-Muigg als Expert Corporate Inclusion (Deutsch: Experte für Inklusion im Unternehmen). Der Standort Memmingen hat für sein Engagement 2024 den Bayerischen Inklusionspreis „JobErfolg“ in der Kategorie „Privatwirtschaft“ erhalten. Im Interview erklärt Daniel Metzdorf-Muigg, welche Ideen er für den Weg hin zu mehr Inklusion hat und warum dem Unternehmen ein Kulturwandel wichtiger ist als die Beschäftigungsquote.

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Vier Personen sitzen an einem Tisch und betrachten zwei Smartphones mit der Glücklich-App, eine Person zeigt auf den Bildschirm.

Digitale Hilfe für die Seele: Die „Glücklich-App“

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen Foto: Lebenshilfe Hamburg

Die „Glücklich-App“ richtet sich an Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und bietet verhaltenstherapeutische Unterstützung im Alltag. Die Übungen in der App sollen zum Beispiel dabei helfen, depressive Verstimmungen zu reduzieren und das Selbstwertgefühl der Nutzer:innen zu stärken. Die Lebenshilfe Hamburg hat die App gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf entwickelt. Jasmin Aust ist zuständig für das Projekt – und erklärt im Interview, was sich hinter dem vielversprechenden Namen der Anwendung verbirgt.

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Spotify-Podcast zur Folge 'Menschenzentrierte Unternehmenskultur – wie die eigene Betroffenheit Arbeitnehmer*innen stärkt', mit Porträt einer Frau auf grünem Hintergrund

Hör-Tipp: Ideen für eine inklusive Arbeitsumgebung

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Bild: Spotify/IGEL-Podcast | Bearbeitung: LWL

Kerstin Michels hat das Unternehmen Voiio mitgegründet, das unter anderem Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeitende dabei unterstützt, eine inklusive Unternehmenskultur aufzubauen. Michels sagt: Ein menschenzentriertes Umfeld ist wichtig, damit Leistung möglich wird. Im Podcast „IGEL – Inklusion ganz einfach leben“ spricht sie mit Moderator Sascha Lang über inklusives Arbeiten und ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Thema. Unser Fundstück der Woche!

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Zwei Frauen machen vor einem Denkmal mit einem Rollator ein Selfie

Mit barrierefreien Apps die Selbsthilfe weiterentwickeln

Projekte und Unternehmen Symbolfoto: Unsplash

Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband hilft mit einem Modellprojekt Akteur:innen der Selbsthilfe dabei, barrierefreie Apps zu entwickeln. Wie es zu dem Projekt gekommen ist und wie es aufgebaut ist, erklärt Referentin Leona Lüdeking im Interview.

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