Projekte und Unternehmen

In dieser Rubrik stellen wir gute inklusive Projekte, Unternehmen oder Startups vor, die die Inklusion im Arbeitsleben auf ganz unterschiedlichen Wegen vorantreiben.

Inklupreneur: Ein Projekt für mehr Inklusion in der Startup-Szene

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Foto Nils Dreyer: Hilfswerft gGmbH | Bearbeitung: LWL | Icons: flaticon.com

Startups arbeiten oft in flexiblen Strukturen und haben ein anderes Selbstverständnis als etablierte Firmen und Organisationen. Schon vorhandene Beratungsangebote passen häufig nicht dazu. Das Projekt „Inklupreneur“ richtet sich gezielt an Gründer:innen von Startups, um dabei zu helfen, Inklusion zu einem selbstverständlichen Teil der Unternehmenskultur zu machen. Projektleiter Nils Dreyer erklärt im Interview, wie er und sein Team das erreichen wollen und auf welche Herausforderungen sie dabei stoßen.

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„Unser Ziel ist mindestens eine Milliarde Euro“: Porträt auf Capital+ über die Gründer der Parkinson-Stiftung Yuvedo

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Bild: capital.de | Bearbeitung: LWL

Viele denken, dass an Parkinson nur ältere Menschen erkranken. Bei Jörg Karenfort und Jens Greve war es anders, sie bekamen mit Mitte 40 die Diagnose. Sie engagieren sich nun dafür, die Krankheit besser zu erforschen. Dafür haben sie gemeinsam mit anderen die Parkinson-Stiftung Yuvedo gegründet. Das Wirtschaftsmagazin Capital+ hat die beiden porträtiert und die Ziele der Stiftung genauer erklärt. Unser Fundstück der Woche zum Welt-Parkinson-Tag 2022!

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„Ein persönliches Beratungsgespräch ist für viele ein Hindernis“: Interview mit Veronika Chakraverty zum Online-Angebot „Sag ich’s?“, Teil 1

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen Foto: Unsplash, Porträt V. Chakraverty: Ralf Bauer, Logo: Universtität zu Köln | Bearbeitung: LWL

Viele berufstätige Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen stehen irgendwann in ihrer Laufbahn vor der Frage: Gehe ich am Arbeitsplatz offen mit meiner Behinderung oder Erkrankung um – oder behalte ich sie lieber für mich? Vor einigen Jahren entstand am Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation der Uni Köln die Idee, ein Online-Angebot zu entwickeln, das bei dieser schwierigen Entscheidung unterstützen soll. Im März 2021 ging die Website sag-ichs.de samt kostenlosem Selbsttest online, den die Forscherin Veronika Chakraverty und ihre Kolleginnen zusammen mit Fachleuten und Expert:innen in eigener Sache entwickelt haben. Ein Interview in zwei Teilen.

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Wie der Kunstmarkt inklusiver werden könnte

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Bild: Goethe-Institut | Bearbeitung: LWL

Für viele freischaffende Künstler:innen ist es nicht einfach, von ihrem Beruf zu leben. Menschen mit einer Lernbehinderung oder einer anderen kognitiven Beeinträchtigung haben es in der Branche noch schwerer – zum Beispiel, weil sie mit ihren Schulabschlüssen gar keine Kunsthochschule besuchen können. Doch allmählich kommt Bewegung in den Kunstmarkt. Katja de Bragança vom Forschungsprojekt „Touchdown 21“ erzählt im Interview mit dem Goethe-Institut, wie ihr Projekt Künstler:innen mit Behinderung unterstützt und wie die Kunst inklusiver werden könnte. Unser Fundstück der Woche!

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Podcast-Tipp »Sag’s einfach«: „Mari Lang, warum bist du nicht behindert?“

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Bild: anchor.fm/andererseits | Bearbeitung: LWL

Menschen mit Behinderung werden häufig Fragen zu ihrer Behinderung gestellt. Je nachdem, wer fragt, kann das sehr übergriffig und respektlos sein. Zum Beispiel, wenn fremde Menschen wissen möchten, wie eine behinderte Person zur Toilette geht. Für den Podcast „Sag's einfach“ des inklusiven Online-Magazins „andererseits“ hat die behinderte Schauspielerin und Tänzerin Yuria Knoll solche Fragen gesammelt – und stellt sie einem Gast ohne Behinderung. Unser Fundstück der Woche!

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Neue Geschichten erzählen: Das journalistische Projekt „andererseits“

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen „andererseits“. Foto: Stefan Fürtbauer

Anfang 2020 haben drei Journalistinnen in Wien das inklusive Online-Magazin „andererseits“ gegründet. Sie möchten damit den Journalismus verändern und Raum schaffen für die Arbeit und die Perspektiven von Menschen mit Behinderung. Redakteurin Lisa Kreutzer erzählt im Interview, was ihr Team mit dem Projekt schon erreicht hat und was sie sich für 2022 vorgenommen haben.

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Hoffnung auf bessere Aussichten nach dem Corona-Knick: Das Inklusionsbarometer Arbeit 2021

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen Foto: LWL

Was für viele Menschen ohne Behinderung selbstverständlich ist, ist für Menschen mit Behinderung oft viel schwieriger – und in Pandemie-Zeiten besonders problematisch: Eine sichere Arbeit zu finden, die angemessen bezahlt wird und den persönlichen Fähigkeiten entspricht. Die Aktion Mensch untersucht mit dem „Inklusionsbarometer Arbeit“ seit 2013 jedes Jahr gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute, wie sich die Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt entwickelt. Im Interview erklärt Dagmar Greskamp, Referentin für Inklusion und Arbeit, was dieses Jahr anders war als letztes und welche Veränderungen im Jahr 2022 anstehen.

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Expert:innen in eigener Sache: Dozierende mit Behinderung als Inklusionstrainer:innen

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Quelle: zeit.de | Bearbeitung: LWL

Wie lernen angehende Lehrer:innen und Pädagog:innen Inklusion am besten? Indem man nicht nur über Menschen mit Behinderungen spricht, sondern mit ihnen. Das hat sich die Pädagogische Hochschule im baden-württembergischen Heidelberg zu Herzen genommen und vor einem Jahr ein neues Institut für inklusive Bildung gegründet. Das ZEIT Campus Magazin hat das Institut und dessen Mitarbeitende besucht. Unser Fundstück der Woche!

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„Die Beratung soll immer eine Begegnung auf Augenhöhe sein“

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen Foto: LWL

Mit dem Projekt „Jobbrücke InklusionPLUS“ will die Diakonie in Berlin Menschen mit Behinderung dabei unterstützen, eine Arbeitsstelle zu finden. Das Konzept heißt ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘: Ehrenamtliche Jobpatinnen und -paten beraten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, außerdem bietet die Diakonie Weiterbildungen an. Projektkoordinatorin Lina Antje Gühne stellt die „Jobbrücke“ vor.

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Die Arbeitsmarkt-Kampagne „The Hiring Chain“: Der Bäcker, der Simone anstellte

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Screenshot: hiringchain.org | Bearbeitung: LWL

Ein einziges gutes Beispiel genügt oft schon, damit viele andere folgen. Zum heutigen Welt-Down-Syndrom-Tag zeigt die weltweite Kampagne „The Hiring Chain“ (frei aus dem Englischen übersetzt: „Die Arbeitsplatz-Kettenreaktion“), wie dadurch mehr Menschen mit Trisomie 21 einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt finden könnten.

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