Projekte und Unternehmen

In dieser Rubrik stellen wir gute inklusive Projekte, Unternehmen oder Startups vor, die die Inklusion im Arbeitsleben auf ganz unterschiedlichen Wegen vorantreiben.

Virtuelle Einblicke in eine inklusive Arbeitswelt

Projekte und Unternehmen Foto: WayIn/Kirsten Mengewein

Das Internetportal „WayIn“ (übersetzt: „Der Weg hinein“) stellt Menschen mit Behinderung an ihren Arbeitsplätzen vor – mit interaktiven Videos. Die Plattform bietet auch Workshops und Webinare und richtet sich damit gezielt an Unternehmen und Organisationen, die neue Arbeitsplätze schaffen können oder bereits anbieten. Wie der Inklusionswegweiser für die Arbeitswelt entstanden ist, erklären die beiden Projektleiterinnen Kirsten Mengewein und Cornelia Scholz im Interview.

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Vom privaten Nähprojekt zum inklusiven Modelabel

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Foto: einzigNaht (2020)

Mit ihrem Hamburger Start-up „einzigNaht“ haben Sandra und Christian Brunner eine Marktlücke besetzt. Sie entwerfen und nähen in Handarbeit individuelle Kleidung für Kinder mit Behinderung und chronischen Erkrankungen. Im Interview erzählen sie von ihrer Idee und erklären, wie sie aus dem Modelabel ein inklusives Unternehmen machen möchten.

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„Das Beste, was wir bisher hier hatten”

LWL-Messe 2017, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Foto: LWL/Kopfkunst

Das Team des Lippischen Kombi-Service versorgt das Kreishaus in Herford seit 2016 mit leckerem Essen – und trägt zugleich zur Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bei. Mehr als die Hälfte der 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens haben eine Behinderung.

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„Wir sind alle ein Team!“

LWL-Messe 2020, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Foto: LWL/Kopfkunst

Die GUW GmbH aus Münster behauptet sich seit Jahren in der umkämpften Branche des Garten- und Landschaftsbaus. Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte, die auch dem diversen Team des Betriebs zu verdanken ist: Die GUW ist ein Inklusionsunternehmen und hat 45 Prozent der Arbeitsplätze im Betrieb an Menschen vergeben, die eine Behinderung haben.

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Das Projekt „enterability“ unterstützt Gründerinnen, Gründer und Selbstständige mit Behinderung

Projekte und Unternehmen Foto: Kobu Agency/Unsplash

Selbstständiges Arbeiten oder die Gründung eines Unternehmens kann für Menschen mit schweren Behinderungen eine große Chance sein. Manfred Radermacher vom Berliner Projekt „enterability“ erklärt im Interview, warum. Er und sein Team beraten Menschen, die über diesen Schritt nachdenken, informieren Gründerinnen und Gründern mit Behinderung zu finanziellen Fördermöglichkeiten und geben Tipps, wie sie sich auf die Selbstständigkeit vorbereiten sollten.

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„Unser Unternehmen ist durch die Inklusionsabteilung gewachsen“

LWL-Messe 2020, Projekte und Unternehmen Foto: LWL/Kopfkunst

Die Unternehmen Kontorvier und Habig und Krips sind beide in der Verpackungs- und Spielkartenindustrie tätig. Als Inklusionsunternehmen tragen sie zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben bei, denn sie haben sich dafür entschieden, Inklusionsabteilungen in ihren Firmen aufzubauen. Wir stellen euch Martin Kapovits von Kontorvier, Heidi Emmerich von Habig und Krips und Jochen Twelker vor, der für beide Unternehmen als freiberuflicher Jobcoach arbeitet.

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Wie eine große Familie

LWL-Messe 2020, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Foto: LWL/Kopfkunst

Das Team der Integrationsküche Nordkirchen startete den Betrieb im Jahr 2016 mit rund 850 Essen, mittlerweile sind es über 1.600. Das wachsende Gastronomie-Unternehmen beschäftigte dabei von Beginn an gleichermaßen Menschen mit und ohne Behinderung – darunter auch Torsten Wißmann, der aus einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) hierher wechselte.

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Zweites Leben für Laptop und Co.

LWL-Messe 2020, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Foto: LWL/Paul Metzdorf

Die AfB gGmbH (AfB = Arbeit für Menschen mit Behinderungen) hat sich darauf spezialisiert, IT-Geräte zur Wiederverwendung aufzubereiten. Der Unternehmer Paul Cvilak gründete den Betrieb im Jahr 2004 im baden-württembergischen Ettlingen. Seither arbeiten bei der AfB Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

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Das Modellprojekt „CASCO – vom Case zum Coach“

Projekte und Unternehmen Foto: Ulrich Wechselberger/Pixabay

Menschen mit Behinderungen sind Expertinnen und Experten in eigener Sache. Sie könnten ihre Belange also – vor allem in der Politik – am besten selbst vertreten. Das Problem: Für Weiterbildungen in diesem Bereich fehlen gut ausgebildete Referentinnen oder Referenten, die selbst eine Behinderung haben und ihr Wissen an andere weitergeben können. Das Modellprojekt CASCO soll diese Leerstelle füllen. Im Interview erklärt Barbara Vieweg von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. V., wie das funktioniert und warum eine solche Weiterbildung eine berufliche Chance sein kann.

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Vier Fragen an… Gregor Doepke, kommmitmensch-Kampagne

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen Foto: DGUV/Wolfgang Bellwinkel

kommmitmensch wurde von mehreren deutschen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen gegründet. Die Kampagne soll Unternehmen und öffentliche Einrichtungen dabei unterstützen, für Sicherheit und Gesundheit an den Arbeitsplätzen ihrer Angestellten zu sorgen. Ein Interview mit dem Leiter der Kampagne bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

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