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Was ist ein Jobcoach? Was machen Technische Beratungsdienste? Was sind Inklusionsunternehmen? Und welche digitalen Plattformen oder Projekte gibt es, die Menschen mit Behinderung im (Berufs-)Alltag unterstützen? In dieser Rubrik sammeln wir Antworten rund um die Inklusion im Arbeitsleben und präsentieren nützliche Tools, Tipps und Projekte.

Screenshot des Unique-United-Portals: Vier fröhlich wirkende Personen auf einem Steg am Wasser, eine Person im Rollstuhl.

Plattform für mehr Teilhabe: Unique United macht inklusive Angebote sichtbar und berät Unternehmen

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Ein Arbeitsplatz in einem inklusiv aufgestellten Unternehmen, Freizeitangebote, die Menschen mit Behinderungen ausdrücklich einschließen, Fortbildungen im Bereich Inklusion: Solche und andere inklusive Angebote bündelt das Portal Unique United. Unser Fundstück der Woche!

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Website der Deutschen Rentenversicherung in Leichter Sprache, mit Begrüßungstext und einer Illustration mehrerer Personen.

Neuer DIN-Standard für Leichte Sprache: Inhalte verständlich gestalten

Fakten, Service, Infos [Foto-Info: Die Deutsche Rentenversicherung als Beispiel: Sie wendet die Regeln der Leichten Sprache auf ihrer Internetseite richtig an. Symbolfoto: freepik | Screenshot: Deutsche Rentenversicherung]

Seit diesem Jahr gibt es ein neues Standardwerk für Leichte Sprache: Die „DIN SPEC 33429“. Es erklärt, wie Inhalte barrierefrei zugänglich gestaltet und Informationen so aufbereitet werden können, dass sie für Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten gut verständlich sind. Ein Überblick.

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Die Textpassage 'Neuer Job' in einer Zeitung wird mit pinkem Textmarker hervorgehoben.

Arbeitsmarkt-Inklusion in der Dauerkrise: Die Ergebnisse des Inklusionsbarometers Arbeit 2025

Aus der Forschung, Fakten, Service, Infos Symbolfoto: Adobe Stock

Das Inklusionsbarometer Arbeit ist die zentrale Studie zur beruflichen Inklusion in Deutschland. Seit 2013 analysieren die Aktion Mensch und das Handelsblatt Research Institute jedes Jahr die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung – und zwar auf Basis aktueller Daten der Bundesagentur für Arbeit und der Integrationsämter. Die Ergebnisse für 2024 sind alarmierend: Die Beschäftigungsquote hat einen neuen Tiefstand erreicht, während die Arbeitslosenzahlen weiter steigen.

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Webseite des Instituts der deutschen Wirtschaft mit Kurzbericht 'Mit Aufgeschlossenheit zum Erfolg: Warum Inklusion am Arbeitsplatz mehr als ein Gespräch wert ist'

Umfrage des IW Köln zur Inklusion am Arbeitsplatz: Wie offen gehen Menschen im Job mit ihrer Behinderung um?

Fakten, Service, Infos Bild: IW Köln | Bearbeitung: LWL

Sprechen Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz über ihre Behinderung? Wenn ja, mit wem? Mit Kolleg:innen aus der Schwerbehindertenvertretung – oder auch mit Führungskräften? Diese und ähnliche Fragen zur Inklusion im Beruf hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln in einer großen Umfrage gestellt. Die Ergebnisse hat es in einem Kurzbericht zusammengefasst. Unser Fundstück der Woche!

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Zwei Personen vor einer Wand mit Notizzetteln, eine Person klebt einen Zettel an, eine weitere hält einen Zettelblock.

Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung: Interview mit Thomas Schramm von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen Symbolfoto: Adomas Aleno/Unsplash

Wer wegen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit den Beruf wechseln muss oder möchte, kann bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) Unterstützung bekommen. Thomas Schramm koordiniert das Programm „DGUV job“. Im Interview erklärt er, wie die DGUV Menschen damit dabei hilft, sich beruflich neu zu orientieren – und wer diese Hilfe beantragen kann.

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Grafische Illustration eines Mannes mit dunkler Brille vor einem Laptop; auf dem Bildschirm Symbole für Lautlos, Sehbehinderung, Rollstuhl und Gehör

Digitale Barrierefreiheit ist jetzt gesetzliche Pflicht – was sich dadurch verändert

Fakten, Service, Infos Illustration: iStock/Visual Generation

Das neue Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (kurz: BFSG) ist in Deutschland Ende Juni 2025 in Kraft getreten. Aber welche Veränderungen bringt das mit sich? Damit kennt sich die Professorin Dr. Erdmuthe Meyer zu Bexten sehr gut aus. Sie ist Beauftragte der Hessischen Landesregierung für barrierefreie IT und digitale Teilhabe, außerdem leitet sie die Stabsstelle für barrierefreie IT (LBIT) beim Land Hessen. Im Interview erklärt sie, was durch das neue Gesetz jetzt auf Unternehmen zukommt – und warum digitale Barrierefreiheit aus ihrer Sicht zu einem Wettbewerbsvorteil werden kann.

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Ein Tablet zeigt das gelbe Titelblatt des Jahresberichts 2024 der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Jahresbericht 2024 der Antidiskriminierungsstelle: Wo Benachteiligung zugenommen hat – und warum Vielfalt im Beruf noch keine Normalität ist

Aus der Forschung, Fakten, Service, Infos Grafik/Titelbild: Antidiskriminierungsstelle des Bundes | Bearbeitung: LWL

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes fasst jedes Jahr in einem Bericht zusammen, wo Menschen in Deutschland Benachteiligung erleben und wie sich diese Fälle im Laufe der Zeit entwickeln. Grundlage dafür sind über 11.000 Anfragen von Betroffenen, die sich im Jahr 2024 an die Stelle gewendet haben – fast dreimal so viele wie noch 2019. Der Bericht macht damit sichtbar, welche Formen von Diskriminierung besonders häufig vorkommen und wo Politik, Gesellschaft und Unternehmen nachbessern müssen.

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Viele grüne Pflanzen, darüber das Messestand-Schild von LVR und LWL mit dem Schriftzug 'Wir helfen Ihnen durch den Behördendschungel'

Veranstaltungstipp im September: Die Messen „Zukunft Personal Europe 2025“ und „REHACARE 2025“

Fakten, Service, Infos, Veranstaltungen & Wettbewerbe Foto: LWL

Im September dreht sich bei zwei großen Messen in Nordrhein-Westfalen alles um eine inklusivere Arbeitswelt: Die „Zukunft Personal Europe 2025“, Europas führende Fachmesse für Personalmanagement und neue Arbeitswelten, findet vom 9. bis 11. September in Köln statt. Eine Woche später, vom 17. bis 20. September, geht es in Düsseldorf bei der „REHACARE 2025“ um Innovationen für eine inklusive Gesellschaft. Die Inklusionsämter der beiden Landschaftsverbände LWL und LVR sind auf beiden Messen vertreten und bieten persönliche Beratungsgespräche für Menschen mit und ohne Behinderungen sowie für Arbeitgeber:innen an.

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Screenshot der Website der DGUV mit Berufswahlhilfe, Suchfunktion und weiteren Bereichen

Die Portale „DGUV job“ und „Wegweiser Berufsumstieg“: Unterstützung bei Berufswechsel und Gesundheitsschutz

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz Bild: DGUV | Bearbeitung: LWL

Wer sich wegen einer Berufskrankheit oder nach einem Arbeitsunfall beruflich umorientieren muss, kann sich beim Service „DGUV job“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung Unterstützung holen. Darüber hinaus soll das Portal „Wegweiser Berufsumstieg“ der DGUV soll Arbeitnehmer:innen dabei helfen, den Beruf frühzeitig zu wechseln, noch bevor gesundheitliche Gründe sie dazu zwingen. Unsere Fundstücke der Woche!

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Vier Personen sitzen an einem Tisch und betrachten zwei Smartphones mit der Glücklich-App, eine Person zeigt auf den Bildschirm.

Digitale Hilfe für die Seele: Die „Glücklich-App“

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen Foto: Lebenshilfe Hamburg

Die „Glücklich-App“ richtet sich an Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und bietet verhaltenstherapeutische Unterstützung im Alltag. Die Übungen in der App sollen zum Beispiel dabei helfen, depressive Verstimmungen zu reduzieren und das Selbstwertgefühl der Nutzer:innen zu stärken. Die Lebenshilfe Hamburg hat die App gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf entwickelt. Jasmin Aust ist zuständig für das Projekt – und erklärt im Interview, was sich hinter dem vielversprechenden Namen der Anwendung verbirgt.

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