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Was ist ein Jobcoach? Was machen Technische Beratungsdienste? Was sind Inklusionsunternehmen? Und welche digitalen Plattformen oder Projekte gibt es, die Menschen mit Behinderung im (Berufs-)Alltag unterstützen? In dieser Rubrik sammeln wir Antworten rund um die Inklusion im Arbeitsleben und präsentieren nützliche Tools, Tipps und Projekte.

Die Textpassage 'Neuer Job' in einer Zeitung wird mit pinkem Textmarker hervorgehoben.

Arbeitsmarkt-Inklusion in der Dauerkrise: Die Ergebnisse des Inklusionsbarometers Arbeit 2025

Aus der Forschung, Fakten, Service, Infos Symbolfoto: Adobe Stock

Das Inklusionsbarometer Arbeit ist die zentrale Studie zur beruflichen Inklusion in Deutschland. Seit 2013 analysieren die Aktion Mensch und das Handelsblatt Research Institute jedes Jahr die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung – und zwar auf Basis aktueller Daten der Bundesagentur für Arbeit und der Integrationsämter. Die Ergebnisse für 2024 sind alarmierend: Die Beschäftigungsquote hat einen neuen Tiefstand erreicht, während die Arbeitslosenzahlen weiter steigen.

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Webseite des Instituts der deutschen Wirtschaft mit Kurzbericht 'Mit Aufgeschlossenheit zum Erfolg: Warum Inklusion am Arbeitsplatz mehr als ein Gespräch wert ist'

Umfrage des IW Köln zur Inklusion am Arbeitsplatz: Wie offen gehen Menschen im Job mit ihrer Behinderung um?

Fakten, Service, Infos Bild: IW Köln | Bearbeitung: LWL

Sprechen Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz über ihre Behinderung? Wenn ja, mit wem? Mit Kolleg:innen aus der Schwerbehindertenvertretung – oder auch mit Führungskräften? Diese und ähnliche Fragen zur Inklusion im Beruf hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln in einer großen Umfrage gestellt. Die Ergebnisse hat es in einem Kurzbericht zusammengefasst. Unser Fundstück der Woche!

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Zwei Personen vor einer Wand mit Notizzetteln, eine Person klebt einen Zettel an, eine weitere hält einen Zettelblock.

Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung: Interview mit Thomas Schramm von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen Symbolfoto: Adomas Aleno/Unsplash

Wer wegen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit den Beruf wechseln muss oder möchte, kann bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) Unterstützung bekommen. Thomas Schramm koordiniert das Programm „DGUV job“. Im Interview erklärt er, wie die DGUV Menschen damit dabei hilft, sich beruflich neu zu orientieren – und wer diese Hilfe beantragen kann.

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Grafische Illustration eines Mannes mit dunkler Brille vor einem Laptop; auf dem Bildschirm Symbole für Lautlos, Sehbehinderung, Rollstuhl und Gehör

Digitale Barrierefreiheit ist jetzt gesetzliche Pflicht – was sich dadurch verändert

Fakten, Service, Infos Illustration: iStock/Visual Generation

Das neue Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (kurz: BFSG) ist in Deutschland Ende Juni 2025 in Kraft getreten. Aber welche Veränderungen bringt das mit sich? Damit kennt sich die Professorin Dr. Erdmuthe Meyer zu Bexten sehr gut aus. Sie ist Beauftragte der Hessischen Landesregierung für barrierefreie IT und digitale Teilhabe, außerdem leitet sie die Stabsstelle für barrierefreie IT (LBIT) beim Land Hessen. Im Interview erklärt sie, was durch das neue Gesetz jetzt auf Unternehmen zukommt – und warum digitale Barrierefreiheit aus ihrer Sicht zu einem Wettbewerbsvorteil werden kann.

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Ein Tablet zeigt das gelbe Titelblatt des Jahresberichts 2024 der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Jahresbericht 2024 der Antidiskriminierungsstelle: Wo Benachteiligung zugenommen hat – und warum Vielfalt im Beruf noch keine Normalität ist

Aus der Forschung, Fakten, Service, Infos Grafik/Titelbild: Antidiskriminierungsstelle des Bundes | Bearbeitung: LWL

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes fasst jedes Jahr in einem Bericht zusammen, wo Menschen in Deutschland Benachteiligung erleben und wie sich diese Fälle im Laufe der Zeit entwickeln. Grundlage dafür sind über 11.000 Anfragen von Betroffenen, die sich im Jahr 2024 an die Stelle gewendet haben – fast dreimal so viele wie noch 2019. Der Bericht macht damit sichtbar, welche Formen von Diskriminierung besonders häufig vorkommen und wo Politik, Gesellschaft und Unternehmen nachbessern müssen.

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Viele grüne Pflanzen, darüber das Messestand-Schild von LVR und LWL mit dem Schriftzug 'Wir helfen Ihnen durch den Behördendschungel'

Veranstaltungstipp im September: Die Messen „Zukunft Personal Europe 2025“ und „REHACARE 2025“

Fakten, Service, Infos, Veranstaltungen & Wettbewerbe Foto: LWL

Im September dreht sich bei zwei großen Messen in Nordrhein-Westfalen alles um eine inklusivere Arbeitswelt: Die „Zukunft Personal Europe 2025“, Europas führende Fachmesse für Personalmanagement und neue Arbeitswelten, findet vom 9. bis 11. September in Köln statt. Eine Woche später, vom 17. bis 20. September, geht es in Düsseldorf bei der „REHACARE 2025“ um Innovationen für eine inklusive Gesellschaft. Die Inklusionsämter der beiden Landschaftsverbände LWL und LVR sind auf beiden Messen vertreten und bieten persönliche Beratungsgespräche für Menschen mit und ohne Behinderungen sowie für Arbeitgeber:innen an.

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Screenshot der Website der DGUV mit Berufswahlhilfe, Suchfunktion und weiteren Bereichen

Die Portale „DGUV job“ und „Wegweiser Berufsumstieg“: Unterstützung bei Berufswechsel und Gesundheitsschutz

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz Bild: DGUV | Bearbeitung: LWL

Wer sich wegen einer Berufskrankheit oder nach einem Arbeitsunfall beruflich umorientieren muss, kann sich beim Service „DGUV job“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung Unterstützung holen. Darüber hinaus soll das Portal „Wegweiser Berufsumstieg“ der DGUV soll Arbeitnehmer:innen dabei helfen, den Beruf frühzeitig zu wechseln, noch bevor gesundheitliche Gründe sie dazu zwingen. Unsere Fundstücke der Woche!

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Vier Personen sitzen an einem Tisch und betrachten zwei Smartphones mit der Glücklich-App, eine Person zeigt auf den Bildschirm.

Digitale Hilfe für die Seele: Die „Glücklich-App“

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen Foto: Lebenshilfe Hamburg

Die „Glücklich-App“ richtet sich an Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und bietet verhaltenstherapeutische Unterstützung im Alltag. Die Übungen in der App sollen zum Beispiel dabei helfen, depressive Verstimmungen zu reduzieren und das Selbstwertgefühl der Nutzer:innen zu stärken. Die Lebenshilfe Hamburg hat die App gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf entwickelt. Jasmin Aust ist zuständig für das Projekt – und erklärt im Interview, was sich hinter dem vielversprechenden Namen der Anwendung verbirgt.

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Mehrere Personen arbeiten an einem Tisch an einem Design-Projekt, zeichnen Skizzen und nutzen farbenfrohe Haftnotizen.

Selbstlernkurse zu digitaler Barrierefreiheit: Warum das Thema spätestens jetzt wichtig ist (nicht nur für Designer:innen)

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz Symbolfoto: Unsplash

Digitale Produkte, zum Beispiel Websites, müssen nicht nur gut aussehen, sondern sollten auch für alle Menschen zugänglich sein. Das ist bald nicht mehr nur eine Frage des guten Willens, sondern wird gesetzliche Pflicht: Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) schreibt ab dem 28. Juni 2025 in Deutschland vor, dass digitale Produkte und Dienstleistungen barrierefrei sein müssen. Für Designer:innen, Redaktionen, Web-Teams und Organisationen ist es also höchste Zeit, sich mit dem Thema vertraut zu machen. Wir haben euch Tipps zu teils kostenlosen, teils kostenpflichtigen Selbstlernkursen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen zusammengestellt, mit denen ihr das nötige Wissen praxisnah erwerben könnt.

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Person berührt eine taktile Braille-Platte auf einem Ausstellungstisch, mit einem Fokus auf die Fingerspitze und die Umgebung des Displays.

Fachstelle für kulturelle Teilhabe: Wie Mecklenburg-Vorpommern inklusive Kultur fördern will

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen Symbolfoto: Andi Weiland/gesellschaftsbilder.de

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es seit Januar 2025 eine neue Anlaufstelle für Kulturschaffende mit Behinderungen und für Kultureinrichtungen, die inklusive Angebote schaffen wollen: die „Fachstelle für kulturelle Teilhabe“. Sie soll dabei helfen, Kunst und Kultur für mehr Menschen zugänglich zu machen. Marlen Kriemann arbeitet dort und erzählt im Interview, was sie Kulturträgern und Kulturschaffenden anbietet – und welche weiteren Unterstützungsmöglichkeiten es in der Region gibt.

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