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Was ist ein Jobcoach? Was machen Technische Beratungsdienste? Was sind Inklusionsunternehmen? Und welche digitalen Plattformen oder Projekte gibt es, die Menschen mit Behinderung im (Berufs-)Alltag unterstützen? In dieser Rubrik sammeln wir Antworten rund um die Inklusion im Arbeitsleben und präsentieren nützliche Tools, Tipps und Projekte.

Ein aufgeklappter Laptop steht auf einem Tisch. Davor liegt ein elektronisches Braillezeilen-Gerät mit blauen und weißen Tasten sowie einer länglichen Braille-Anzeige.

Interview mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband: Wie steht es um die digitale Barrierefreiheit in Deutschland?

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen Symbolfoto: Elizabeth Woolner/Unsplash

Um Online-Shops, Kunden- und Mieterportale oder auch Geldautomaten und Smartphones barrierefrei zu machen, hat die Bundesregierung im Jahr 2022 das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) verabschiedet, das 2025 in Kraft getreten ist. Markus Ertl, Projektleiter beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), bewertet im Interview die Folgen des Gesetzes – und erklärt, warum digitale Barrierefreiheit zwar eine Pflicht, aber auch eine wirtschaftliche Chance für Unternehmen ist.

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Eine Frau mit gelbem Pullover hält ein Tablet vor ihr Gesicht, auf dem die Webseite des Digitalmagazins Arbeit:inklusiv! mit Fotos von Menschen und Text zu sehen ist, vor blauem Hintergrund mit schwarzen grafischen Mustern.

„Arbeit:inklusiv!“: Das Digitalmagazin der Inklusionsämter zur beruflichen Teilhabe in neuem Gewand

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Die Inklusions- und Integrationsämter in Deutschland informieren mit dem kostenlosen Digitalmagazin „ZB Behinderung & Beruf“ schon seit vielen Jahren über die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Jetzt wurde das Magazin umfassend überarbeitet und in das neue Online-Portal „Arbeit:inklusiv!“ überführt. Dabei wurde besonderer Wert auf Barrierefreiheit gelegt.

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Screenshot der Be-Able-Website

Das Kollektiv „be able“: Design als Werkzeug für Inklusion nutzen

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz Screenshot: Be Able e. V. | Bearbeitung: LWL

Wie kann Inklusion jenseits von Konzepten und Leitbildern aussehen? Um darauf Antworten zu finden, bringt das Berliner Kollektiv „be able“ seit 2010 Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen zusammen, die gemeinsam gestalten und voneinander lernen. Dabei entstehen Lösungen, die ohne diese Vielfalt gar nicht möglich wären. Unser Fundstück der Woche.

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Screenshot der Unlimited-Podcast-Folge „Curb Cut“ bei Apple Podcasts

Hör-Tipp: Erfindungen für mehr Barrierefreiheit, die heute alle Menschen nutzen

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz Screenshot: Apple Podcasts/Unlimited | Bearbeitung: LWL

Schon mal vom „Curb-Cut-Effekt“ gehört? Der Begriff beschreibt Erfindungen oder Einrichtungen, die ursprünglich von Menschen mit Behinderungen inspiriert und für sie gedacht waren, heute aber ganz selbstverständlich von allen Menschen genutzt werden. Der neue Podcast „Unlimited – Digital für alle“ stellt in der ersten Folge mehrere solcher Erfindungen vor. Überraschungen sind garantiert. Unser Fundstück der Woche!

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Screenshot des Unique-United-Portals: Vier fröhlich wirkende Personen auf einem Steg am Wasser, eine Person im Rollstuhl.

Plattform für mehr Teilhabe: Unique United macht inklusive Angebote sichtbar und berät Unternehmen

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Ein Arbeitsplatz in einem inklusiv aufgestellten Unternehmen, Freizeitangebote, die Menschen mit Behinderungen ausdrücklich einschließen, Fortbildungen im Bereich Inklusion: Solche und andere inklusive Angebote bündelt das Portal Unique United. Unser Fundstück der Woche!

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Website der Deutschen Rentenversicherung in Leichter Sprache, mit Begrüßungstext und einer Illustration mehrerer Personen.

Neuer DIN-Standard für Leichte Sprache: Inhalte verständlich gestalten

Fakten, Service, Infos [Foto-Info: Die Deutsche Rentenversicherung als Beispiel: Sie wendet die Regeln der Leichten Sprache auf ihrer Internetseite richtig an. Symbolfoto: freepik | Screenshot: Deutsche Rentenversicherung]

Seit diesem Jahr gibt es ein neues Standardwerk für Leichte Sprache: Die „DIN SPEC 33429“. Es erklärt, wie Inhalte barrierefrei zugänglich gestaltet und Informationen so aufbereitet werden können, dass sie für Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten gut verständlich sind. Ein Überblick.

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Die Textpassage 'Neuer Job' in einer Zeitung wird mit pinkem Textmarker hervorgehoben.

Arbeitsmarkt-Inklusion in der Dauerkrise: Die Ergebnisse des Inklusionsbarometers Arbeit 2025

Aus der Forschung, Fakten, Service, Infos Symbolfoto: Adobe Stock

Das Inklusionsbarometer Arbeit ist die zentrale Studie zur beruflichen Inklusion in Deutschland. Seit 2013 analysieren die Aktion Mensch und das Handelsblatt Research Institute jedes Jahr die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung – und zwar auf Basis aktueller Daten der Bundesagentur für Arbeit und der Integrationsämter. Die Ergebnisse für 2024 sind alarmierend: Die Beschäftigungsquote hat einen neuen Tiefstand erreicht, während die Arbeitslosenzahlen weiter steigen.

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Webseite des Instituts der deutschen Wirtschaft mit Kurzbericht 'Mit Aufgeschlossenheit zum Erfolg: Warum Inklusion am Arbeitsplatz mehr als ein Gespräch wert ist'

Umfrage des IW Köln zur Inklusion am Arbeitsplatz: Wie offen gehen Menschen im Job mit ihrer Behinderung um?

Fakten, Service, Infos Bild: IW Köln | Bearbeitung: LWL

Sprechen Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz über ihre Behinderung? Wenn ja, mit wem? Mit Kolleg:innen aus der Schwerbehindertenvertretung – oder auch mit Führungskräften? Diese und ähnliche Fragen zur Inklusion im Beruf hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln in einer großen Umfrage gestellt. Die Ergebnisse hat es in einem Kurzbericht zusammengefasst. Unser Fundstück der Woche!

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Zwei Personen vor einer Wand mit Notizzetteln, eine Person klebt einen Zettel an, eine weitere hält einen Zettelblock.

Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung: Interview mit Thomas Schramm von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen Symbolfoto: Adomas Aleno/Unsplash

Wer wegen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit den Beruf wechseln muss oder möchte, kann bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) Unterstützung bekommen. Thomas Schramm koordiniert das Programm „DGUV job“. Im Interview erklärt er, wie die DGUV Menschen damit dabei hilft, sich beruflich neu zu orientieren – und wer diese Hilfe beantragen kann.

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Grafische Illustration eines Mannes mit dunkler Brille vor einem Laptop; auf dem Bildschirm Symbole für Lautlos, Sehbehinderung, Rollstuhl und Gehör

Digitale Barrierefreiheit ist jetzt gesetzliche Pflicht – was sich dadurch verändert

Fakten, Service, Infos Illustration: iStock/Visual Generation

Das neue Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (kurz: BFSG) ist in Deutschland Ende Juni 2025 in Kraft getreten. Aber welche Veränderungen bringt das mit sich? Damit kennt sich die Professorin Dr. Erdmuthe Meyer zu Bexten sehr gut aus. Sie ist Beauftragte der Hessischen Landesregierung für barrierefreie IT und digitale Teilhabe, außerdem leitet sie die Stabsstelle für barrierefreie IT (LBIT) beim Land Hessen. Im Interview erklärt sie, was durch das neue Gesetz jetzt auf Unternehmen zukommt – und warum digitale Barrierefreiheit aus ihrer Sicht zu einem Wettbewerbsvorteil werden kann.

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