Aus der Forschung

Was sagt eigentlich die Forschung zum aktuellen Stand der Inklusion im Arbeitsleben? In dieser Rubrik stellen wir euch ausgewählte Umfragen oder Studien vor, mit denen das Thema wissenschaftlich untersucht wird.

Mittendrin – oder nur dabei? Umfrage zum Arbeiten mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen


Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen

Die Forscherin Veronika Chakraverty und ihr Team wollen mit der Befragung mehr über die psychologische Seite der Inklusion herausfinden: Können Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen am Arbeitsplatz ‚sie selbst‘ sein? Oder haben sie Gefühl, sich verstellen zu müssen?

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Umfrage: Was braucht ihr, damit der Arbeitsmarkt inklusiver wird?

Aus der Forschung, Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Foto: LWL/jobinklusive.org

In Deutschland sind immer noch viele Menschen mit Behinderung arbeitslos, arbeiten in Werkstätten für behinderte Menschen oder haben keine gute Berufsausbildung. Die Langzeit-Kampagne JOBinklusive möchte mit einer Fragebogen-Aktion herausfinden, warum das so ist und welche praktischen Lösungen dazu beitragen könnten, die Situation für Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

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Die Inklusion auf dem Arbeitsmarkt ist im Aufschwung

Aus der Forschung, Fakten, Service, Infos Foto: Andi Weiland/ gesellschaftsbilder.de

Das zeigt das Inklusionsbarometer Arbeit für das Jahr 2018 der Aktion Mensch. Es bleibt aber nach wie vor viel zu tun.

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Wahl der Schwerbehindertenvertretungen 2018: Infos und Beratung

Aus der Forschung, Menschen und ihre Geschichten

Wenn in einem Betrieb in Deutschland mindestens fünf Menschen mit Schwerbehinderung arbeiten, dürfen sie eine Vertrauensperson wählen: die so genannte Schwerbehindertenvertretung. Im Oktober 2018 wird dieses Gremium in allen Betrieben Deutschlands neu gewählt – und dabei bleiben einige Fragen offen. Christian Vedder und Ulrich Römer vom Inklusionsamt des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) geben im Interview Antworten und Tipps, wo Interessierte sich dazu beraten lassen können.

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Studieren mit Behinderung

Aus der Forschung, Fundstücke aus dem Netz

Viele Hochschulen sind immer noch nicht für alle Menschen zugänglich. Damit sind nicht nur Behindertenparkplätze, Rampen und Aufzüge gemeint, sondern auch die Voraussetzungen für das Lernen in Vorlesungen und Seminaren. Unsere Linktipps zum Thema Studieren mit Behinderung.

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„Man kann auch wunderbar hinter den Plattentellern SITZEN“

Aus der Forschung

Als DJ Eltron legte Jan Haufe jeden Monat im Berliner Club Tresor auf, er produzierte und verkaufte viele Platten. 2011 war seine Karriere auf dem Höhepunkt, als er sich selbst mit heftigen Bauch- und Rückschmerzen in die Notaufnahme einlieferte und kurz darauf einen Herzstillstand erlitt. Die Ursache war ein Tumor. Den Krebs hatte Jan Haufe schnell überwunden, der Sauerstoffmangel während des Herzstillstandes verursachte aber bleibende motorische Störungen. Heute lebt der 38-Jährige mit Rollstuhl und arbeitet wieder in seinen Beruf als DJ und Produzent. Ein Interview.

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Roboter Schorsch arbeitet mit Menschen mit Handicap

Aus der Forschung, Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen

Schorsch ist nicht aus Fleisch und Blut, aber trotzdem ein gern gesehener Kollege in einem inklusiven Unternehmen in Baden-Württemberg. Er ist ein Assistenzroboter, sein richtiger Name – nicht so klangvoll wie Schorsch, aber passend zu seiner Aufgabe – ist „APAS assistent“. Er wurde von der Firma Bosch entwickelt, das Fraunhofer-Institut hat ebenfalls mitgewirkt und gefördert wurde Schorsch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Der Roboter übernimmt seit einiger Zeit bei der ISAK gGmbH  (Abkürzung für „Initiative zur Schaffung von Arbeitsplätzen für Körperbehinderte“) die körperlich anstrengenden Arbeiten in der Produktion. Schorsch ist es damit zu verdanken, dass nun auch Menschen in der Montage mitarbeiten können, die mit körperlichen Behinderungen leben und deshalb keine körperlich allzu belastenden Aufgaben übernehmen können. Der neue metallene Kollege bei der ISAK ist Teil des Projekts „AQUIAS“ (die Abkürzung steht für „Arbeitsqualität durch individuell angepasste Arbeitsteilung zwischen Servicerobotern und schwer-/nicht behinderten Produktionsmitarbeitern“). Er ist der erste Roboter in Deutschland, der extra für den Zweck entworfen wurde, mit Menschen zusammenarbeiten und diese am Arbeitsplatz zu unterstützen, die eine Behinderung haben. Mit dem Projekt wollen die Initiatoren die zukünftige barrierefreie Zusammenarbeit von Robotern und Menschen erproben und damit bestenfalls den Weg für einen inklusiveren Arbeitsmarkt ebnen. Wie das im mehr lesen

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VIER FRAGEN AN… Carina Kühne

Aus der Forschung, Menschen und ihre Geschichten Carina Kühne lächelt freundlich in die Kamera.

Carina Kühne hat einen Beruf, von dem viele träumen: Sie ist Schauspielerin. Ihren Durchbruch hatte sie im Jahr 2014 mit „Be my Baby“, einem Film, in dem sie eine junge Frau spielt, die wie sie selbst das Down-Syndrom hat. Seit diesem ersten großen Erfolg in Deutschland darf Carina Kühne immer wieder in neue, verschiedene Rollen schlüpfen. Wenn sie mal nicht vor der Kamera steht, engagiert sich die 32-jährige mit viel Herzblut für die Inklusion. Als Aktivistin hält sie zum Beispiel Vorträge, gibt Interviews zum Thema und bloggt über ihr Leben und das, was sie bewegt. Sie wünscht sich eine Gesellschaft, in der Menschen einander auf Augenhöhe begegnen. Im Interview hat sie uns verraten, was dem aus Ihrer Sicht noch im Weg steht und wo sie Lösungen sieht, um die Barrieren im Kopf – und auch anderswo – abzubauen. #1: Frau Kühne, was bedeutet für Sie Inklusion im Beruf und bei der Arbeit? Inklusion heißt für mich in diesem Zusammenhang: Es ist selbstverständlich, dass Menschen mit und ohne Behinderung miteinander arbeiten, sich gegenseitig unterstützen und voneinander lernen können. Es wäre allerdings erst dann wirklich Inklusion, wenn die Behinderung nicht mehr beachtet würde und keiner mehr als etwas „Besonderes“ darüber sprechen würde. mehr lesen

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VIER FRAGEN AN… Volker Westermann

Aus der Forschung, Menschen und ihre Geschichten Volker Westermann rührt Eier in einer Schüssel an und schaut in die Kamera.

Wenn er nicht gerade mit seiner Frau Iris um die Welt reist, findet man Volker Westermann in der Küche. Als Moderator und Showkoch in der Sendung „dinner for everyone“ hat er unter anderem schon mit Alfred Biolek, Bernhard Hoëcker, Guildo Horn und Ole Plogstedt den Kochlöffel geschwungen und sich mit seinen Gästen ...

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VIER FRAGEN AN… Laura Gehlhaar

Aus der Forschung, Menschen und ihre Geschichten Foto: Schall&Schnabel

Laura Gehlhaar ist im Netz und auch sonst bekannt geworden – und zwar dafür, dass sie sehr unverblümt und ehrlich über ihr Leben mit Behinderung spricht und schreibt. Die 33-Jährige bloggt und hat jetzt auch ein Buch geschrieben. Sie engagiert sich so gegen die vielen Unsicherheiten, Vorurteile und Ausgrenzungen, mit denen sie und viele andere Menschen mit Behinderung sich täglich auseinandersetzen müssen. Wir wollten von der 33-Jährigen wissen: Was könnte aus Ihrer Sicht die Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in Deutschland weiter vorantreiben? Vier Fragen an Laura Gehlhaar.

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