Aus der Forschung

Was sagt eigentlich die Forschung zum aktuellen Stand der Inklusion im Arbeitsleben? In dieser Rubrik stellen wir euch ausgewählte Umfragen oder Studien vor, mit denen das Thema wissenschaftlich untersucht wird.

Die Textpassage 'Neuer Job' in einer Zeitung wird mit pinkem Textmarker hervorgehoben.

Arbeitsmarkt-Inklusion in der Dauerkrise: Die Ergebnisse des Inklusionsbarometers Arbeit 2025

Aus der Forschung, Fakten, Service, Infos Symbolfoto: Adobe Stock

Das Inklusionsbarometer Arbeit ist die zentrale Studie zur beruflichen Inklusion in Deutschland. Seit 2013 analysieren die Aktion Mensch und das Handelsblatt Research Institute jedes Jahr die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung – und zwar auf Basis aktueller Daten der Bundesagentur für Arbeit und der Integrationsämter. Die Ergebnisse für 2024 sind alarmierend: Die Beschäftigungsquote hat einen neuen Tiefstand erreicht, während die Arbeitslosenzahlen weiter steigen.

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Frau im Rollstuhl mit hellem Pullover und Weste, im Vordergrund unscharf eine Person mit Tablet in der Hand.

Was Arbeitgeber beim Thema Inklusion bewegt: Das Forschungsprojekt „IGel-A“

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen Symbolfoto: Jacob Wackerhausen/iStock

Das Projekt „Inklusion und Gelingensbedingungen im Kontext Arbeit“ (kurz: IGel-A) der Hochschule Bochum erforscht, was Arbeitgeber:innen motiviert, Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen – und welche Potenziale sie bei diesen sehen. Das Projektteam setzt sich aus den beiden Professorinnen Verena Baumgart und Gudrun Faller sowie den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Julia Kropeit, Noemi Skarabis und Verena Hillebrandt zusammen. Im Interview erklären sie, was hinter dem Projekt steckt.

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Ein Tablet zeigt das gelbe Titelblatt des Jahresberichts 2024 der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Jahresbericht 2024 der Antidiskriminierungsstelle: Wo Benachteiligung zugenommen hat – und warum Vielfalt im Beruf noch keine Normalität ist

Aus der Forschung, Fakten, Service, Infos Grafik/Titelbild: Antidiskriminierungsstelle des Bundes | Bearbeitung: LWL

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes fasst jedes Jahr in einem Bericht zusammen, wo Menschen in Deutschland Benachteiligung erleben und wie sich diese Fälle im Laufe der Zeit entwickeln. Grundlage dafür sind über 11.000 Anfragen von Betroffenen, die sich im Jahr 2024 an die Stelle gewendet haben – fast dreimal so viele wie noch 2019. Der Bericht macht damit sichtbar, welche Formen von Diskriminierung besonders häufig vorkommen und wo Politik, Gesellschaft und Unternehmen nachbessern müssen.

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Zwei junge Männer begrüßen sich mit Ellbogenstoß in einem hellen Raum, einer hält Bücher; symbolisiert Rollenvorbilder

Führungskräfte mit Behinderungen als Vorbilder: Das Forschungsprojekt „Role Models“

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen Symbolbild: Unsplash

Für Mitarbeiter:innen und Job-Bewerber:innen mit Behinderung können Führungskräfte, die selbst eine Behinderung haben, wichtige Vorbilder sein. Zwei Teams der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (faw) gGmbH und der Universität Köln gehen in einem gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekt der Frage nach, wie solche Rollenvorbilder einzelne Personen und inklusive Unternehmen stärken können. Projektleiter Manfred Otto-Albrecht und Consultant (deutsch: Beraterin) Sabine Schröder von der faw stellen das Projekt und erste Ergebnisse im Interview vor.

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Ein junger Mann mit 3D-Brille übt an einer Frisurpuppe einen Haarschnitt.

Virtuelles Lernen in der realen Welt: Wie Mixed Reality für mehr Teilhabe sorgen kann

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen

Das Projekt „EdAL MR 4.0“ will mit so genannten Mixed-Reality-Technologien die Berufsausbildung von Menschen mit Behinderungen verbessern. Im Interview erläutert Projektleiterin Claudia Joest, was dahintersteckt.

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Auf einem Laptop aufgerufene Website der Künstlichen Intelligenz ChatGPT

Inklusion im Berufsleben durch Künstliche Intelligenz verbessern: Das Projekt „KI-Kompass Inklusiv“

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen

Das Projekt „KI-Kompass Inklusiv“ will zeigen, wie Künstliche Intelligenz Menschen mit Behinderungen im Berufsleben unterstützen kann. Ein Teil davon sind die Arbeitgeber-Praxislabore, mit denen der Einsatz unterschiedlicher Technologien erprobt wird. Bis zum 12. Januar 2025 läuft die Bewerbungsphase, die in dieser Runde für Mitglieder des Bundesverbands Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) und für Unternehmen offen ist. Was genau die Arbeitgeber-Praxislabore sind und wie die Teilnehmer:innen davon profitieren können, erklärt Dr. Alice Melchior vom Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke.

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Die Zahl 108,3 (= aktueller Wert des Inklusionsbarometers Arbeit 2024) mit einem Pfeil nach unten

Wirtschaftskrise bremst positive Entwicklungen der Vorjahre aus: Die Ergebnisse des Inklusionsbarometers Arbeit 2024

Aus der Forschung

Die Aktion Mensch und das Handelsblatt Research Institute untersuchen mit dem „Inklusionsbarometer Arbeit“ jedes Jahr, wie gut Menschen mit Behinderung Arbeit finden und wie sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt für sie entwickelt. Die Studie zeigt für das Jahr 2023: Die Wirtschaftskrise hat die Chancengerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt negativ beeinflusst.

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Ein Mann und eine Frau sitzen an einem Tisch und besprechen etwas; sie hat einen Rollstuhl.

Vielfalt und Inklusion in Unternehmen messbar machen: Ein Forschungsprojekt der Internationalen Hochschule (IU)

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen Symbolfoto: Unsplash

In Zusammenarbeit mit dem Verein „Charta der Vielfalt“ arbeitet ein Team der privaten Internationalen Hochschule (IU) daran, ein sogenanntes Reifegradmodell für mehr Vielfalt und Inklusion in Unternehmen zu entwickeln. Die Professorinnen Katharina-Maria Rehfeld und Sonja Würtemberger leiten das Forschungsprojekt. Sie erklären im Interview, was das für ein Modell ist, mit welchen wissenschaftlichen Methoden sie es erarbeiten und wie Unternehmen es in Zukunft nutzen können.

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Ein Mann mit Rollstuhl erklärt seinem Team etwas.

Wie Unternehmen Führungskräfte mit Schwerbehinderung gewinnen könnten

Aus der Forschung Symbolfoto: Unsplash

Unternehmen haben oft nicht nur Schwierigkeiten, passende Arbeits- und Fachkräfte zu finden, vielen fehlen auch Führungskräfte. Gleichzeitig arbeiten weniger Menschen mit Behinderungen als Menschen ohne Behinderungen in einer Führungsposition. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln) ist in einer Analyse den Gründen dafür nachgegangen und hat außerdem untersucht, was Unternehmen tun könnten, um Inklusion auch auf der Führungsebene zu fördern. Wir haben die Ergebnisse für euch zusammengefasst.

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Drei Frauen sitzen mit Macbooks auf dem Sofa.

Studie: Drei von vier angehenden Fachkräften wünschen sich, dass Unternehmen Inklusion und Vielfalt fördern

Aus der Forschung, Fundstücke aus dem Netz Symbolfoto: Unsplash

Auszubildende und Studierende legen Wert darauf, dass Arbeitgeber:innen sich für Inklusion und Vielfalt einsetzen. Aber nur eines von vier Unternehmen informiert darüber tatsächlich in Stellenanzeigen oder seinem Online-Auftritt – und ist dadurch besonders attraktiv für mögliche Bewerber:innen. Das sind zwei wichtige Ergebnisse der Studie „Diversity und Inklusion: Muss oder Kann?“, die die ‚IU Internationale Hochschule‘ gerade veröffentlicht hat. Unser Fundstück der Woche!

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