Inklusion durch Vielfalt und Teamarbeit

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Viktoria Schell hat im Tagungshotel Dunant in Münster erstmals einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gefunden. Vorher war sie viele Jahre in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) beschäftigt. Was der 37-Jährigen an ihrem neuen Job besonders gut gefällt: Die netten Leute, die lebendige Atmosphäre, die vielfältigen Aufgaben – und die gute Unterstützung durch ihre Kolleginnen und Kollegen. Im Interview erzählt die 37-Jährige, welche Aufgaben sie im Inklusionshotel erledigt, wie sich die Arbeit dort vom Alltag in einer Werkstatt unterscheidet – und wie sie sich durch ihre neue Arbeit auch persönlich weiterentwickelt hat.

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Patienten-Information.de: Gesundheitsinfos in Leichter Sprache

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz Bild: riffreporter.de | Bearbeitung: LWL

Medizinische Zusammenhänge zu verstehen, ist sehr wichtig, aber nicht immer einfach. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin veröffentlicht auf der Website Patienten-Information.de Gesundheitsinformationen auch in Leichter Sprache, was zum Beispiel für Menschen mit einer Lernbehinderung wichtig ist. Das Journalismusportal Riffreporter hat mit Corinna Schaefer gesprochen, die für das Angebot verantwortlich ist. Sie erklärt im Interview, worauf es bei der Übersetzung in Leichte Sprache ankommt und welche Hürden es gibt. Unser Fundstück der Woche.

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Worauf es für Menschen mit Hörbehinderungen in Videokonferenzen ankommt: Interview mit einem Online-Absolventen

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Marco Bähner hat eine Weiterbildung zur Pflegedienstleitung absolviert. Das Besondere: Die Kurse fanden ausschließlich online statt. Weil der 35-Jährige gehörlos ist, haben Gebärdensprachdolmetscherinnen die Inhalte und seine Wortbeiträge für ihn gedolmetscht. Im Interview erzählt er, worauf es für ihn in den Videokursen ankam und mit welchen Herausforderungen die Online-Weiterbildung für ihn verbunden war.

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Selbst sprechen, selbst Themen setzen: Das Social-Media-Team des YouTube-Kanals „Behindert – so what!“

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Bild: ZDF | Bearbeitung: LWL

Die evangelische Stiftung Hephata beschäftigt für den YouTube-Kanal „Behindert – so what?“ ein achtköpfiges Redaktionsteam, das fast vollständig aus Menschen mit verschiedenen Behinderungen besteht. Die Frauen und Männer planen und produzieren gemeinsam Clips und Filme für den Kanal und setzen die Themen selbst. Das ZDF-Magazin 37 Grad hat sie im Rahmen der Reportagereihe „Einfach Mensch“ begleitet. Unser Fundstück der Woche!

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„Viele Kinder müssen erst einmal herausfinden, was ihnen Spaß macht“

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Foto: Ariane Schiemann

Die Einrichtung „Inklusive Offene Tür Ohmstraße“ in Köln bietet Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit und ohne Behinderung verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung an. Leiterin Bianca Rilinger erzählt im Interview, worauf es bei diesen inklusiven Angeboten ankommt, wie die jungen Menschen ihre Zeit selbstbestimmt gestalten und wie das Team manchmal auch beim Einstieg in den Job unterstützt.

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Raus aus dem Tabu: Wie Sexualbegleiter:innen Menschen mit Behinderung sinnliche Erfahrungen ermöglichen

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: zdf.de | Bearbeitung: LWL

Edith Arnold aus Hamburg hat ihren Traumberuf gefunden. Sie arbeitet in einem Bereich, der für viele ein Tabuthema ist: Sie ist Sexualbegleiterin und Sexualassistentin. Sie bietet Menschen mit geistiger Behinderung oder Autist:innen an, Sexualität mit ihr zu erleben und sinnliche Erfahrungen zu machen. Außerdem begleitet sie Paare mit Behinderung dabei, ihre Bedürfnisse auszuleben. Eine ZDF-Dokumentation aus der Reihe „37 Grad“ gibt spannende Einblicke in diesen außergewöhnlichen und seltenen Beruf. Unser Fundstück der Woche!

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„Menschen sind taktile Wesen, Berührungen sind für uns alle wichtig“

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen Bastian Rapp zeigt ein Bauteil des späteren Displays, das er und sein Team mit einem besonderen 3D-Drucker herstellen. Foto: Universität Freiburg

Das Leben und Arbeiten an einer Universität ist vielseitig und bunt. Bastian Rapp, Leiter des Lehrstuhls für Prozesstechnologie am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg, kann das bestätigen. Wenn der promovierte Ingenieur nicht gerade Teamsitzungen hat, mit Studierenden spricht, Seminare gibt oder Projektanträge schreibt, dann forscht der Professor mit großer Leidenschaft – unter anderem zu einem Thema, das ihn persönlich ebenso interessiert wie als Wissenschaftler. Er entwickelt gemeinsam mit seiner Forschungsgruppe ein tastbares Display für Menschen mit Sehbehinderung, ein so genanntes Braille-Display. Das ist noch viel schwieriger, als es sich anhört. Ein Interview.

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„Während der Arbeit erlebe ich mich nicht als krank, da bin ich einfach Arzt“

Menschen und ihre Geschichten Foto: Augustahospital Anholt

Volker Hermsdorf ist Facharzt für Radiologie und für Strahlentherapie im Schwerpunktzentrum für Multiple Sklerose des Augustahospitals Anholt. Der promovierte Mediziner hat selbst MS und lebt mit Rollstuhl. Im Interview erzählt er, wie er zu seinem Beruf gekommen ist und welche Vorteile seine eigene Erkrankung beim Umgang mit MS-Patient:innen hat.

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Technologie und Inklusion: Gäste per Roboter von zu Hause aus bewirten

Fundstücke aus dem Netz Bild: euronews.com | Bearbeitung: LWL

In einem ganz besonderen Café in Tokio werden die Gäste von ferngesteuerten Robotern bewirtet. Menschen mit schweren körperlichen Behinderungen steuern die Geräte von zu Hause aus und können über eine Kamera und ein Mikrofon auch mit den Gästen sprechen. So können sie aus der Ferne am Arbeitsleben teilhaben, Geld verdienen und mit anderen Menschen in Kontakt treten. Unser Fundstück der Woche.

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Inklupreneur: Ein Projekt für mehr Inklusion in der Startup-Szene

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Foto Nils Dreyer: Hilfswerft gGmbH | Bearbeitung: LWL | Icons: flaticon.com

Startups arbeiten oft in flexiblen Strukturen und haben ein anderes Selbstverständnis als etablierte Firmen und Organisationen. Schon vorhandene Beratungsangebote passen häufig nicht dazu. Das Projekt „Inklupreneur“ richtet sich gezielt an Gründer:innen von Startups, um dabei zu helfen, Inklusion zu einem selbstverständlichen Teil der Unternehmenskultur zu machen. Projektleiter Nils Dreyer erklärt im Interview, wie er und sein Team das erreichen wollen und auf welche Herausforderungen sie dabei stoßen.

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