Technologie und Inklusion: Gäste per Roboter von zu Hause aus bedienen

Fundstücke aus dem Netz Bild: euronews.com | Bearbeitung: LWL

In einem ganz besonderen Café in Tokio werden die Gäste von ferngesteuerten Robotern bedient. Menschen mit schweren körperlichen Behinderungen steuern die Geräte von zu Hause aus und können über eine Kamera und ein Mikrofon auch mit den Gästen sprechen. So können sie aus der Ferne am Arbeitsleben teilhaben, Geld verdienen und mit anderen Menschen in Kontakt treten. Unser Fundstück der Woche.

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Inklupreneur: Ein Projekt für mehr Inklusion in der Startup-Szene

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Foto Nils Dreyer: Hilfswerft gGmbH | Bearbeitung: LWL | Icons: flaticon.com

Startups arbeiten oft in flexiblen Strukturen und haben ein anderes Selbstverständnis als etablierte Firmen und Organisationen. Schon vorhandene Beratungsangebote passen häufig nicht dazu. Das Projekt „Inklupreneur“ richtet sich gezielt an Gründer:innen von Startups, um dabei zu helfen, Inklusion zu einem selbstverständlichen Teil der Unternehmenskultur zu machen. Projektleiter Nils Dreyer erklärt im Interview, wie er und sein Team das erreichen wollen und auf welche Herausforderungen sie dabei stoßen.

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Aktionen zum „Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“ am 5. Mai 2022

Veranstaltungen & Wettbewerbe Bild: Aktion Mensch | Bearbeitung: LWL

Am 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Auch in Deutschland finden in diesem Jahr wieder eine Menge Aktionen statt. Damit wird auf die vielen Hindernisse aufmerksam gemacht, die Menschen mit Behinderungen nach wie vor überall begegnen. Die Aktion Mensch hat diese Veranstaltungen übersichtlich auf einer Karte zusammengetragen. Unser Fundstück der Woche.

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„Visual Vernacular“ und „Visual Sign“: Lautlose Kunstformen für mehr Inklusion auf der Bühne

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Foto: Andi Weiland | gesellschaftsbilder.de

In der Film-Reihe „Sehen statt Hören“ des Bayerischen Rundfunks ist eine für gehörlose Menschen nicht mehr wegzudenkende Kunstform zu sehen: „Visual Vernacular“, abgekürzt „VV“. Auf Deutsch übersetzt bedeutet der Name „visuelle Umgangssprache“. Es ist eine lautlose Kunstform, die ganz anderen Regeln folgt als zum Beispiel die Gebärdensprache. Eyk Kauly hat Visual Vernacular gelernt, inzwischen ist er aber Künstler einer abgewandelten Form davon geworden, dem „Visual Sign“ (auf Deutsch: „visuelles Zeichen“). Im Interview erzählt er, wie er diese Kunst auf seine ganz eigene Weise ausübt und wie er sie nutzen möchte, um Inklusion auf der Bühne zu fördern.

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„Unser Ziel ist mindestens eine Milliarde Euro“: Porträt auf Capital+ über die Gründer der Parkinson-Stiftung Yuvedo

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Bild: capital.de | Bearbeitung: LWL

Viele denken, dass an Parkinson nur ältere Menschen erkranken. Bei Jörg Karenfort und Jens Greve war es anders, sie bekamen mit Mitte 40 die Diagnose. Sie engagieren sich nun dafür, die Krankheit besser zu erforschen. Dafür haben sie gemeinsam mit anderen die Parkinson-Stiftung Yuvedo gegründet. Das Wirtschaftsmagazin Capital+ hat die beiden porträtiert und die Ziele der Stiftung genauer erklärt. Unser Fundstück der Woche zum Welt-Parkinson-Tag 2022!

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„Ich war immer der komische Kauz“

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Quelle: Weser-Kurier | Bearbeitung: LWL

Es gibt viele Behinderungen, die unsichtbar sind. Eine davon ist Autismus. Schätzungsweise ein Prozent der Weltbevölkerung ist autistisch, wobei das Spektrum sehr groß ist. Freimut Kahrs aus Bremen gehört auch dazu, er ist Asperger-Autist. Viele Jahre wusste aber niemand von seiner Behinderung, auch er selbst nicht. Heute arbeitet er in einem IT-Unternehmen. Der Weser-Kurier hat Freimut Kahrs Geschichte aufgeschrieben. Unser Fundstück der Woche.

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„Der Selbsttest gibt keine Entscheidung vor, sondern bringt Ordnung ins Chaos“ | Interview mit Veronika Chakraverty zum Online-Angebot „Sag ich’s?“, Teil 2

Aus der Forschung, Menschen und ihre Geschichten Foto: Ralf Bauer, Logo: Universtität zu Köln | Bearbeitung: LWL

Wer berufstätig ist und eine Behinderung oder chronische Erkrankung hat, steht am Arbeitsplatz oft früher oder später vor der Frage: Gehe ich offen mit meiner Beeinträchtigung um – oder behalte ich sie für mich? Am Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation der Uni Köln entstand vor einigen Jahren die Idee, eine Online-Hilfe zu entwickeln, die bei der Entscheidung unterstützt. Daraus entstand die Website sag-ichs.de, die unter anderem einen kostenlosen Selbsttest bietet. Die Wissenschaftlerin Veronika Chakraverty und ihre Kolleginnen haben dieses Angebot zusammen mit Fachleuten und Expert:innen in eigener Sache entwickelt. Im zweiten und letzten Teil des Interviews zum Thema erklärt die Forscherin, wie der Selbsttest funktioniert, was er leisten kann – und was nicht.

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„Ein persönliches Beratungsgespräch ist für viele ein Hindernis“: Interview mit Veronika Chakraverty zum Online-Angebot „Sag ich’s?“, Teil 1

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen Foto: Unsplash, Porträt V. Chakraverty: Ralf Bauer, Logo: Universtität zu Köln | Bearbeitung: LWL

Viele berufstätige Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen stehen irgendwann in ihrer Laufbahn vor der Frage: Gehe ich am Arbeitsplatz offen mit meiner Behinderung oder Erkrankung um – oder behalte ich sie lieber für mich? Vor einigen Jahren entstand am Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation der Uni Köln die Idee, ein Online-Angebot zu entwickeln, das bei dieser schwierigen Entscheidung unterstützen soll. Im März 2021 ging die Website sag-ichs.de samt kostenlosem Selbsttest online, den die Forscherin Veronika Chakraverty und ihre Kolleginnen zusammen mit Fachleuten und Expert:innen in eigener Sache entwickelt haben. Ein Interview in zwei Teilen.

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Wie der Kunstmarkt inklusiver werden könnte

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Bild: Goethe-Institut | Bearbeitung: LWL

Für viele freischaffende Künstler:innen ist es nicht einfach, von ihrem Beruf zu leben. Menschen mit einer Lernbehinderung oder einer anderen kognitiven Beeinträchtigung haben es in der Branche noch schwerer – zum Beispiel, weil sie mit ihren Schulabschlüssen gar keine Kunsthochschule besuchen können. Doch allmählich kommt Bewegung in den Kunstmarkt. Katja de Bragança vom Forschungsprojekt „Touchdown 21“ erzählt im Interview mit dem Goethe-Institut, wie ihr Projekt Künstler:innen mit Behinderung unterstützt und wie die Kunst inklusiver werden könnte. Unser Fundstück der Woche!

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„Frauen mit Behinderung müssen ermutigt werden, für ihre Rechte einzustehen“

Menschen und ihre Geschichten Foto: Andi Weiland/gesellschaftsbilder.de

Frauen mit Behinderung sind auf dem Arbeitsmarkt doppelt benachteiligt. Sie verdienen am wenigsten, werden seltener in Vollzeit beschäftigt und haben kaum Führungsverantwortung. Was viele nicht im Blick haben: schon in den Hochschulen erleben Frauen mit Behinderung häufig mehrfache Diskriminierung. Die Studentin Arwa Abdulhameed erzählt im Interview von ihren Erfahrungen an der Uni und wie diese barrierefreier werden können.

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