Menschen und ihre Geschichten

In dieser Rubrik geht es um Menschen und ihre persönlichen Perspektiven – vor allem in Bezug auf ihre Arbeits- und Berufswelt. Einige haben ein inklusives Unternehmen oder Projekt gegründet, mit dem sie (anderen) Menschen mit Behinderung den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen.

„Ich war schon immer neugierig und kreativ“

Menschen und ihre Geschichten

Im Journalismus sollten viel mehr Menschen mit Behinderungen arbeiten, findet unser Interviewpartner Hugo Schmidt – weil andere Perspektiven gerade in diesem Berufsfeld so wichtig sind, aber auch, weil der Job einfach spannend ist. Der 24-jährige Student, der eine unbekannte Muskelkrankheit hat, will selbst Journalist und Dokumentarfilmer werden. Im Interview erzählt er, welche Erfahrungen er in Produktionsfirmen und Redaktionen bisher gesammelt hat und was er sich für seinen Berufseinstieg wünscht.

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Ein Model mit Downsyndrom erzählt von sich und ihrem Job

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten

Tamara Röske hat das Downsyndrom und arbeitet seit mehreren Jahren erfolgreich als Model. Zu ihren Kund:innen zählen renommierte Marken wie Adidas, Swarovski und Hugo Boss. Auch als Schauspielerin hat die 26-Jährige schon Erfahrungen gesammelt, unter anderem stand sie für den Film „Fack ju Göthe 3“ vor der Kamera. Über sich und ihren abwechslungsreichen Job hat Tamara Röske sehr offen mit Leeroy Matata gesprochen, der den YouTube-Kanal „Leeroy will’s wissen“ betreibt. Unser Fundstück der Woche!

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102 Jahre Schwerbehindertenvertretung: Interview mit zwei Vertrauenspersonen, die seit 20 Jahren dabei sind

Menschen und ihre Geschichten Foto: LWL

Im Oktober und November 2022 werden neue Schwerbehindertenvertretungen gewählt. Diese so genannten Vertrauenspersonen treten in Unternehmen für die Belange von Menschen mit Schwerbehinderung ein. Thomas Graute und Bärbel Porcher engagieren sich auf diese Weise schon seit 20 Jahren in zwei Kliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe – und sie stellen sich auch diesen Herbst wieder zur Wahl. Im Interview erzählen sie, welche Aufgaben das Amt mit sich bringt und über welche Erfolge sie sich besonders freuen.

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Filmtipp: Das ZDF begleitet zwei Schwestern mit und ohne Down-Syndrom

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: zdf.de | Bearbeitung: LWL

Elisabeth und Victoria sind Zwillinge. Elisabeth hat das Down-Syndrom, Victoria nicht. Die beiden jungen Frauen stehen einander sehr nahe und verbringen viel Zeit zusammen. Zum Start ins Berufsleben müssen sie sich jedoch trennen und eigene Wege gehen. Die ZDF-Sendung „37 Grad“ hat sie dabei begleitet. Unser Fundstück der Woche!

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Inklusion durch Vielfalt und Teamarbeit

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Foto: privat | Bearbeitung: LWL | Icons: flaticon.com

Viktoria Schell hat im Tagungshotel Dunant in Münster erstmals einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gefunden. Vorher war sie viele Jahre in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) beschäftigt. Was der 37-Jährigen an ihrem neuen Job besonders gut gefällt: Die netten Leute, die lebendige Atmosphäre, die vielfältigen Aufgaben – und die gute Unterstützung durch ihre Kolleginnen und Kollegen. Im Interview erzählt die 37-Jährige, welche Aufgaben sie im Inklusionshotel erledigt, wie sich die Arbeit dort vom Alltag in einer Werkstatt unterscheidet – und wie sie sich durch ihre neue Arbeit auch persönlich weiterentwickelt hat.

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Worauf es für Menschen mit Hörbehinderungen in Videokonferenzen ankommt: Interview mit einem Online-Absolventen

Menschen und ihre Geschichten Foto: Unsplash

Marco Bähner hat eine Weiterbildung zur Pflegedienstleitung absolviert. Das Besondere: Die Kurse fanden ausschließlich online statt. Weil der 35-Jährige gehörlos ist, haben Gebärdensprachdolmetscherinnen die Inhalte und seine Wortbeiträge für ihn gedolmetscht. Im Interview erzählt er, worauf es für ihn in den Videokursen ankam und mit welchen Herausforderungen die Online-Weiterbildung für ihn verbunden war.

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„Viele Kinder müssen erst einmal herausfinden, was ihnen Spaß macht“

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Foto: Ariane Schiemann

Die Einrichtung „Inklusive Offene Tür Ohmstraße“ in Köln bietet Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit und ohne Behinderung verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung an. Leiterin Bianca Rilinger erzählt im Interview, worauf es bei diesen inklusiven Angeboten ankommt, wie die jungen Menschen ihre Zeit selbstbestimmt gestalten und wie das Team manchmal auch beim Einstieg in den Job unterstützt.

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Raus aus dem Tabu: Wie Sexualbegleiter:innen Menschen mit Behinderung sinnliche Erfahrungen ermöglichen

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: zdf.de | Bearbeitung: LWL

Edith Arnold aus Hamburg hat ihren Traumberuf gefunden. Sie arbeitet in einem Bereich, der für viele ein Tabuthema ist: Sie ist Sexualbegleiterin und Sexualassistentin. Sie bietet Menschen mit geistiger Behinderung oder Autist:innen an, Sexualität mit ihr zu erleben und sinnliche Erfahrungen zu machen. Außerdem begleitet sie Paare mit Behinderung dabei, ihre Bedürfnisse auszuleben. Eine ZDF-Dokumentation aus der Reihe „37 Grad“ gibt spannende Einblicke in diesen außergewöhnlichen und seltenen Beruf. Unser Fundstück der Woche!

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„Während der Arbeit erlebe ich mich nicht als krank, da bin ich einfach Arzt“

Menschen und ihre Geschichten Foto: Augustahospital Anholt

Volker Hermsdorf ist Facharzt für Radiologie und für Strahlentherapie im Schwerpunktzentrum für Multiple Sklerose des Augustahospitals Anholt. Der promovierte Mediziner hat selbst MS und lebt mit Rollstuhl. Im Interview erzählt er, wie er zu seinem Beruf gekommen ist und welche Vorteile seine eigene Erkrankung beim Umgang mit MS-Patient:innen hat.

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Inklupreneur: Ein Projekt für mehr Inklusion in der Startup-Szene

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Foto Nils Dreyer: Hilfswerft gGmbH | Bearbeitung: LWL | Icons: flaticon.com

Startups arbeiten oft in flexiblen Strukturen und haben ein anderes Selbstverständnis als etablierte Firmen und Organisationen. Schon vorhandene Beratungsangebote passen häufig nicht dazu. Das Projekt „Inklupreneur“ richtet sich gezielt an Gründer:innen von Startups, um dabei zu helfen, Inklusion zu einem selbstverständlichen Teil der Unternehmenskultur zu machen. Projektleiter Nils Dreyer erklärt im Interview, wie er und sein Team das erreichen wollen und auf welche Herausforderungen sie dabei stoßen.

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