Menschen und ihre Geschichten

In dieser Rubrik geht es um Menschen und ihre persönlichen Perspektiven – vor allem in Bezug auf ihre Arbeits- und Berufswelt. Einige haben ein inklusives Unternehmen oder Projekt gegründet, mit dem sie (anderen) Menschen mit Behinderung den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen.

Lovis (rechts) und Alex (links) stehen an einem Ufer in einem Vorort von Sydney, im Hintergrund sind Segelboote auf dem Wasser.

Wie inklusiv ist die Welt? Was zwei Freunde in 16 Ländern und auf sechs Kontinenten erlebt haben

Menschen und ihre Geschichten Foto: privat

Was passiert, wenn zwei beste Freunde mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsam auf Weltreise gehen? Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz, kurz „Alex & Lovis“, haben es ausprobiert. Unterwegs haben sie nicht nur viele Länder entdeckt, sondern auch erlebt, wie Inklusion und Barrierefreiheit weltweit funktioniert. Ihre Erfahrungen haben sie auf ihrem Blog festgehalten und ein Buch darüber geschrieben, das am 2. Oktober 2025 erscheint. Im Interview erzählen sie, wie sie gemeinsam reisen, arbeiten und schreiben – und was sie sich für eine inklusivere Arbeitswelt wünschen.

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Website; Person mit Kopfhörern und Mikrofon filmt in eine Gruppe Menschen in Raum; Textblock mit Überschrift 'Inklusionsgeschichten für das japanische Kino'

Inklusion aus Westfalen auf der internationalen Kinoleinwand: Ein japanisches Filmteam zu Gast in Bielefeld

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Bild und Bearbeitung: LWL

Wie sieht gelungene Inklusion am Arbeitsplatz aus? Für den japanischen Regisseur Ken-ichi Oguri ist die Antwort klar: so, wie sie in der LWL-Archäologie in Bielefeld gelebt wird. Für ein ungewöhnliches Filmprojekt suchte der Japaner weltweit nach inspirierenden Geschichten über Inklusion – und wurde ausgerechnet in Bielefeld fündig. Der Träger der Einrichtung, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), erzählt die Geschichte und die Hintergründe dieser Dreharbeiten. Unser Fundstück der Woche!

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Webseite des NDR mit Video eines blinden Landwirts vor Holzstämmen und Traktor, Überschrift '30.000 Follower: Blinder Landwirt gibt Einblicke als Influencer'

Lese- und Video-Tipp: NDR-Beitrag über einen blinden Landwirt, der auf Instagram seine Arbeit erklärt

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: NDR | Bearbeitung: LWL

„Moin, ich bin’s Axel, euer blinder Landwirt aus Norddeutschland“: So fangen viele der Videos an, in denen Axel Duensing auf seinem Instagram-Kanal „leidenschaftfuerlandwirtschaft“ seinen Arbeitsalltag und seine Tiere zeigt. Mehr als 35.000 Menschen folgen dem 33-Jährigen inzwischen. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) stellt ihn in einem kurzen Video und einem Textbeitrag vor – unser Fundstück der Woche!

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Screenshot des Films über den Künstler Elias von Martial, der im Mittelpunkt steht und in die Kamera schaut; Titel 'Ich bin ein Künstler' sichtbar

Film-Tipp: Von der Lkw-Waschkraft zum Vollzeitkünstler

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: ZDF/Kreativ mit Behinderung | Bearbeitung: LWL

Mit einem ruhigen, eindrucksvollen Film porträtiert Heike Ebling für das ZDF den Künstler Elias von Martial. Der 28-Jährige arbeitet im kaethe:k kunsthaus in Pulheim bei Köln, das Menschen mit Behinderungen bei ihrer künstlerischen Tätigkeit unterstützt. Unser Tipp der Woche!

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Ann-Katrhin Hickert, die lächelnd an einem Treppengeländer in einem hellen Innenraum lehnt. Sie hat rotes Haar, trägt ein schwarzes Oberteil und hat eine entspannte Haltung.

„Gespräche über Inklusion“: Wie kann Theater für alle zugänglicher werden?

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen

Ann-Kathrin Hickert arbeitet als Inklusionsagentin am Theater Münster. Sie sorgt also schrittweise dafür, dass Menschen mit und ohne Behinderungen gleichberechtigt das Theater besuchen und eine schöne Zeit dort verbringen können. Dafür hat das Haus vor zweieinhalb Jahren unter anderem das Format „Theater entspannt“ ins Leben gerufen. Ann-Kathrin Hickert hat uns vor der Kamera genauer erklärt, wie das funktioniert – und spricht außerdem darüber, was sie sich für die Zukunft wünscht.

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Vorschau des Videos: Die lockige Käthe de Koe hält eine Kamera, umgeben von einer belebten Stadtatmosphäre mit Lichtern im Hintergrund.

Film-Tipp: Der einzigartige Blickwinkel von Käthe deKoe

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: ZDF/Kunst im Fokus | Bearbeitung: LWL

Die kleinwüchsige Konzertfotografin Käthe deKoe fotografiert Musikstars wie Wiz Khalifa, Bilderbuch oder die Red Hot Chili Peppers – und setzt sich für mehr Barrierefreiheit in der Kulturszene ein. Die ZDF-Sendung „einfach Mensch“ hat Itje Kleinert, so heißt die Fotografin mit richtigem Namen, porträtiert. Unser Fundstück der Woche!

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Eine Band mit mehreren Menschen mit Behinderung auf der Bühne, im Publikum unter anderem ein Mann mit Rollstuhl

Gleichberechtigt feiern: Über eine Initiative für mehr Inklusion in der Kultur

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Symbolfoto:gesellschaftsbilder.de

Für Menschen mit Behinderungen ist es bis heute kaum möglich, Kulturveranstaltungen ohne Hilfe oder ohne umfangreiche Vorbereitungen zu besuchen, weil es nach wie vor zu viele Barrieren gibt. Und diese Hindernisse betreffen nicht nur Besucher:innen, sondern auch Künstler:innen mit Behinderungen. Drees Ringert ist Gesellschafter der Beratungsagentur „WIR KÜMMERN UNS“ und Teil der gemeinnützigen „Initiative Barrierefrei Feiern“, die Veranstalter:innen dabei unterstützt, ihre Angebote inklusiver zu gestalten. Im Interview erklärt er, wie die Initiative entstanden ist, wie sie arbeitet und welche Ziele sie sich gesteckt hat.

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Publikum bei einem Festival, jemand formt mit den Händen ein Herz

„Es reicht nicht, nur zu sensibilisieren – wir brauchen gesetzliche Verpflichtungen“

Menschen und ihre Geschichten Symbolfoto: Unsplash

Viele Kulturorte und Veranstaltungen sind auch im Jahr 2024 noch nicht barrierefrei. Felix Brückner ist selbst Musiker und Aktivist für Barrierefreiheit in der Kultur. Er spricht im Interview über die Hürden für Künstler:innen und Besucher:innen mit Behinderungen, darüber, warum Barrierefreiheit nicht nur eine Frage des Geldes ist – und wieso echte Inklusion mehr erfordert als nur bauliche Maßnahmen.

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Gelb hinterlegtes Bildschirmfoto des Artikels der Frankfurter Rundschau

Lese-Tipp: Interview mit dem SPD-Politiker Constantin Grosch

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: Frankfurter Rundschau | Bearbeitung: LWL

Fast jeder zehnte Mensch in Deutschland hat eine Behinderung. In der Politik bildet sich das nicht ab: Im Bundestag und in den Landtagen der Bundesländer arbeiten nur wenige Abgeordnete mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen. Der SPD-Politiker Constantin Grosch, der mit Rollstuhl lebt, hat mit der Zeitung „Frankfurter Rundschau“ über die Gründe und die Folgen gesprochen. Unser Fundstück der Woche!

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Eine Frau bearbeitet eine Tondatei an einem Laptop

„Ein Hörfilm soll ein Genuss sein“

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Symbolfoto: Unsplash

Seit rund 30 Jahren gibt es sogenannte Hörfilme. Bei diesen Film- oder Fernsehproduktionen lässt sich eine Audiodeskription zuschalten, also eine zusätzliche Tonspur zu den Bildern. Ein:e Sprecher:in beschreibt darin mit Worten, was im Film passiert, damit Menschen mit Sehbehinderung die Handlung verfolgen können. Evelyn Sallam ist selbst blind und arbeitet als freiberufliche Filmbeschreiberin. Sie ist unter anderem Autorin und Redakteurin für Audiodeskription bei der „Deutsche Hörfilm gGmbH“, wo sie zusammen mit Kolleg:innen Beschreibungstexte verfasst und redigiert. Für ihre Arbeit wurde sie schon mehrfach ausgezeichnet. Im Interview spricht sie über die Herausforderungen und die Zukunft ihres Berufs.

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