Menschen und ihre Geschichten

In dieser Rubrik geht es um Menschen und ihre persönlichen Perspektiven – vor allem in Bezug auf ihre Arbeits- und Berufswelt. Einige haben ein inklusives Unternehmen oder Projekt gegründet, mit dem sie (anderen) Menschen mit Behinderung den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen.

Screenshot des Kurzfilms über Mirjam Kottmann aus der ZDF-Reihe „Einfach Mensch!“ in der ZDF-Mediathek

Kurzfilm-Tipp: Aus dem Berufsalltag einer Fernsehmoderatorin mit Multipler Sklerose

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Screenshot: ZDF-Mediathek | Bearbeitung: LWL

Mirjam Kottmann ist Journalistin beim Bayerischen Rundfunk – und die erste deutsche Nachrichtensprecherin im Fernsehen, die sichtbar mit Rollstuhl unterwegs ist. Bekannt wurde sie einem breiteren Publikum Anfang 2024 durch die BR24-Nachrichten. Das ZDF hat Mirjam Kottmann für die Reihe „Einfach Mensch!“ mit der Kamera in ihrem Alltag zwischen Redaktion, Studio und Privatleben begleitet. Unser Filmtipp der Woche!

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Denise Urban in grauem Pulli und Weste steht mitten in einem Blumenladen und stützt die Hände in die Hüften.
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Ein Neuanfang mit Blumen: Mit Denise Urban bei Moderne Floristik Steinbrecher

LWL-Messe 2026, Menschen und ihre Geschichten

Denise Urban arbeitet bei Moderne Floristik Steinbrecher in Waltrop. Für den vierten Teil unserer Videostory-Reihe „Am richtigen Platz“ hat uns die 28-Jährige erzählt, wie aus ihrer Liebe zu Blumen ein Berufswunsch wurde, den sie sich trotz einiger Rückschläge erfüllt hat.

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Nico Wichmann in schwarzem Pulli lehnt im Lager der Josefsbrauerei an silbernen Bier-Fässern.
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Teamgeist, Spaß und Anerkennung: Mit Nico Wichmann in der Josefsbrauerei

LWL-Messe 2026, Menschen und ihre Geschichten

Zwischen Paletten, Bier- und Limonadenkästen bewegt sich Nico Wichmann routiniert durch seinen Arbeitsalltag. Er gehört seit 2022 zum Team der Josefsbrauerei in Bad Lippspringe, einem Unternehmen, das Brauhandwerk und Inklusion miteinander verbindet. Für Nico ist sein Arbeitsplatz hier weit mehr als nur eine Beschäftigung: Der Job bedeutet für ihn Anerkennung, Selbstständigkeit und das Gefühl, wirklich dazuzugehören. Für die dritte Folge unserer Videostory-Reihe „Am richtigen Platz“ hat der 24-Jährige uns vor der Kamera von seiner Arbeit in der Brauerei und seinem Weg hierher erzählt.

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Nico Ackermann sitzt in einem Büro an seinem Schreibtisch vor zwei Monitorenund schaut direkt in die Kamera.
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Zurück ins Leben, Schritt für Schritt: Im Büro eines Recyclinghofs mit Nico Ackermann

LWL-Messe 2026, Menschen und ihre Geschichten Foto: LWL/Paul Metzdorf

Für Nico Ackermann ist seine Arbeit bei der AGA in Detmold nicht nur ein Job, sondern war Teil eines Neuanfangs nach vielen schweren Jahren. Der 37-Jährige hat uns für die zweite Folge unserer Videostory-Reihe „Am richtigen Platz“ vor der Kamera von seinem Weg zurück in den Alltag erzählt, von gesundheitlichen Herausforderungen – und davon, wie er durch seinen Job wieder Sicherheit, Struktur und Selbstvertrauen gefunden hat.

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Johanna in blauer Arbeitskleidung und Haarnetz steht in einer Großküche und schöpft Joghurt mit einem Löffel.
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Selbstständig arbeiten, ohne Druck: In der Großküche mit Johanna Schielke

LWL-Messe 2026, Menschen und ihre Geschichten Foto: LWL/Paul Metzdorf

Wie fühlt es sich an, in einem Inklusionsunternehmen zu arbeiten? Darüber haben wir vor der Kamera mit insgesamt vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus solchen Betrieben gesprochen. Die erste ist Johanna Schielke, für die ihre Arbeit bei der „IKS – INI Kindergarten- und Schulverpflegung“ weit mehr als nur ein Job ist. In der kalten Küche des Inklusionsunternehmens in Lippstadt fühlt sie sich rundum angenommen, gebraucht und in ihren Fähigkeiten ernst genommen. Doch bevor sie dort ankam, musste sie einige Umwege gehen. Film ab!

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Lovis (rechts) und Alex (links) stehen an einem Ufer in einem Vorort von Sydney, im Hintergrund sind Segelboote auf dem Wasser.

Wie inklusiv ist die Welt? Was zwei Freunde in 16 Ländern und auf sechs Kontinenten erlebt haben

Menschen und ihre Geschichten Foto: privat

Was passiert, wenn zwei beste Freunde mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsam auf Weltreise gehen? Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz, kurz „Alex & Lovis“, haben es ausprobiert. Unterwegs haben sie nicht nur viele Länder entdeckt, sondern auch erlebt, wie Inklusion und Barrierefreiheit weltweit funktioniert. Ihre Erfahrungen haben sie auf ihrem Blog festgehalten und ein Buch darüber geschrieben, das am 2. Oktober 2025 erscheint. Im Interview erzählen sie, wie sie gemeinsam reisen, arbeiten und schreiben – und was sie sich für eine inklusivere Arbeitswelt wünschen.

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Website; Person mit Kopfhörern und Mikrofon filmt in eine Gruppe Menschen in Raum; Textblock mit Überschrift 'Inklusionsgeschichten für das japanische Kino'

Inklusion aus Westfalen auf der internationalen Kinoleinwand: Ein japanisches Filmteam zu Gast in Bielefeld

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Bild und Bearbeitung: LWL

Wie sieht gelungene Inklusion am Arbeitsplatz aus? Für den japanischen Regisseur Ken-ichi Oguri ist die Antwort klar: so, wie sie in der LWL-Archäologie in Bielefeld gelebt wird. Für ein ungewöhnliches Filmprojekt suchte der Japaner weltweit nach inspirierenden Geschichten über Inklusion – und wurde ausgerechnet in Bielefeld fündig. Der Träger der Einrichtung, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), erzählt die Geschichte und die Hintergründe dieser Dreharbeiten. Unser Fundstück der Woche!

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Webseite des NDR mit Video eines blinden Landwirts vor Holzstämmen und Traktor, Überschrift '30.000 Follower: Blinder Landwirt gibt Einblicke als Influencer'

Lese- und Video-Tipp: NDR-Beitrag über einen blinden Landwirt, der auf Instagram seine Arbeit erklärt

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: NDR | Bearbeitung: LWL

„Moin, ich bin’s Axel, euer blinder Landwirt aus Norddeutschland“: So fangen viele der Videos an, in denen Axel Duensing auf seinem Instagram-Kanal „leidenschaftfuerlandwirtschaft“ seinen Arbeitsalltag und seine Tiere zeigt. Mehr als 35.000 Menschen folgen dem 33-Jährigen inzwischen. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) stellt ihn in einem kurzen Video und einem Textbeitrag vor – unser Fundstück der Woche!

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Screenshot des Films über den Künstler Elias von Martial, der im Mittelpunkt steht und in die Kamera schaut; Titel 'Ich bin ein Künstler' sichtbar

Film-Tipp: Von der Lkw-Waschkraft zum Vollzeitkünstler

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: ZDF/Kreativ mit Behinderung | Bearbeitung: LWL

Mit einem ruhigen, eindrucksvollen Film porträtiert Heike Ebling für das ZDF den Künstler Elias von Martial. Der 28-Jährige arbeitet im kaethe:k kunsthaus in Pulheim bei Köln, das Menschen mit Behinderungen bei ihrer künstlerischen Tätigkeit unterstützt. Unser Tipp der Woche!

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Ann-Katrhin Hickert, die lächelnd an einem Treppengeländer in einem hellen Innenraum lehnt. Sie hat rotes Haar, trägt ein schwarzes Oberteil und hat eine entspannte Haltung.

„Gespräche über Inklusion“: Wie kann Theater für alle zugänglicher werden?

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen

Ann-Kathrin Hickert arbeitet als Inklusionsagentin am Theater Münster. Sie sorgt also schrittweise dafür, dass Menschen mit und ohne Behinderungen gleichberechtigt das Theater besuchen und eine schöne Zeit dort verbringen können. Dafür hat das Haus vor zweieinhalb Jahren unter anderem das Format „Theater entspannt“ ins Leben gerufen. Ann-Kathrin Hickert hat uns vor der Kamera genauer erklärt, wie das funktioniert – und spricht außerdem darüber, was sie sich für die Zukunft wünscht.

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