Mann steuert in Lagerhalle einen Gabelstapler mit digitalem Display

„Inklusion ist kein kurzfristiges Projekt, sondern ein langfristiger Prozess“

Projekte und Unternehmen Foto: DACHSER/Sebastian Grenzing Fotografie

Das Logistik-Unternehmen Dachser aus dem Allgäu will inklusiver werden. Darum kümmert sich seit zwei Jahren Daniel Metzdorf-Muigg als Expert Corporate Inclusion (Deutsch: Experte für Inklusion im Unternehmen). Der Standort Memmingen hat für sein Engagement 2024 den Bayerischen Inklusionspreis „JobErfolg“ in der Kategorie „Privatwirtschaft“ erhalten. Im Interview erklärt Daniel Metzdorf-Muigg, welche Ideen er für den Weg hin zu mehr Inklusion hat und warum dem Unternehmen ein Kulturwandel wichtiger ist als die Beschäftigungsquote.

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Webseite des NDR mit Video eines blinden Landwirts vor Holzstämmen und Traktor, Überschrift '30.000 Follower: Blinder Landwirt gibt Einblicke als Influencer'

Lese- und Video-Tipp: NDR-Beitrag über einen blinden Landwirt, der auf Instagram seine Arbeit erklärt

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: NDR | Bearbeitung: LWL

„Moin, ich bin’s Axel, euer blinder Landwirt aus Norddeutschland“: So fangen viele der Videos an, in denen Axel Duensing auf seinem Instagram-Kanal „leidenschaftfuerlandwirtschaft“ seinen Arbeitsalltag und seine Tiere zeigt. Mehr als 35.000 Menschen folgen dem 33-Jährigen inzwischen. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) stellt ihn in einem kurzen Video und einem Textbeitrag vor – unser Fundstück der Woche!

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Vier Personen sitzen an einem Tisch und betrachten zwei Smartphones mit der Glücklich-App, eine Person zeigt auf den Bildschirm.

Digitale Hilfe für die Seele: Die „Glücklich-App“

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen Foto: Lebenshilfe Hamburg

Die „Glücklich-App“ richtet sich an Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und bietet verhaltenstherapeutische Unterstützung im Alltag. Die Übungen in der App sollen zum Beispiel dabei helfen, depressive Verstimmungen zu reduzieren und das Selbstwertgefühl der Nutzer:innen zu stärken. Die Lebenshilfe Hamburg hat die App gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf entwickelt. Jasmin Aust ist zuständig für das Projekt – und erklärt im Interview, was sich hinter dem vielversprechenden Namen der Anwendung verbirgt.

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Spotify-Podcast zur Folge 'Menschenzentrierte Unternehmenskultur – wie die eigene Betroffenheit Arbeitnehmer*innen stärkt', mit Porträt einer Frau auf grünem Hintergrund

Hör-Tipp: Ideen für eine inklusive Arbeitsumgebung

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Bild: Spotify/IGEL-Podcast | Bearbeitung: LWL

Kerstin Michels hat das Unternehmen Voiio mitgegründet, das unter anderem Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeitende dabei unterstützt, eine inklusive Unternehmenskultur aufzubauen. Michels sagt: Ein menschenzentriertes Umfeld ist wichtig, damit Leistung möglich wird. Im Podcast „IGEL – Inklusion ganz einfach leben“ spricht sie mit Moderator Sascha Lang über inklusives Arbeiten und ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Thema. Unser Fundstück der Woche!

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Zwei Frauen machen vor einem Denkmal mit einem Rollator ein Selfie

Mit barrierefreien Apps die Selbsthilfe weiterentwickeln

Projekte und Unternehmen Symbolfoto: Unsplash

Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband hilft mit einem Modellprojekt Akteur:innen der Selbsthilfe dabei, barrierefreie Apps zu entwickeln. Wie es zu dem Projekt gekommen ist und wie es aufgebaut ist, erklärt Referentin Leona Lüdeking im Interview.

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Screenshot des Films über den Künstler Elias von Martial, der im Mittelpunkt steht und in die Kamera schaut; Titel 'Ich bin ein Künstler' sichtbar

Film-Tipp: Von der Lkw-Waschkraft zum Vollzeitkünstler

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: ZDF/Kreativ mit Behinderung | Bearbeitung: LWL

Mit einem ruhigen, eindrucksvollen Film porträtiert Heike Ebling für das ZDF den Künstler Elias von Martial. Der 28-Jährige arbeitet im kaethe:k kunsthaus in Pulheim bei Köln, das Menschen mit Behinderungen bei ihrer künstlerischen Tätigkeit unterstützt. Unser Tipp der Woche!

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Zwei junge Männer begrüßen sich mit Ellbogenstoß in einem hellen Raum, einer hält Bücher; symbolisiert Rollenvorbilder

Führungskräfte mit Behinderungen als Vorbilder: Das Forschungsprojekt „Role Models“

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen Symbolbild: Unsplash

Für Mitarbeiter:innen und Job-Bewerber:innen mit Behinderung können Führungskräfte, die selbst eine Behinderung haben, wichtige Vorbilder sein. Zwei Teams der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (faw) gGmbH und der Universität Köln gehen in einem gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekt der Frage nach, wie solche Rollenvorbilder einzelne Personen und inklusive Unternehmen stärken können. Projektleiter Manfred Otto-Albrecht und Consultant (deutsch: Beraterin) Sabine Schröder von der faw stellen das Projekt und erste Ergebnisse im Interview vor.

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Mehrere Personen arbeiten an einem Tisch an einem Design-Projekt, zeichnen Skizzen und nutzen farbenfrohe Haftnotizen.

Selbstlernkurse zu digitaler Barrierefreiheit: Warum das Thema spätestens jetzt wichtig ist (nicht nur für Designer:innen)

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz Symbolfoto: Unsplash

Digitale Produkte, zum Beispiel Websites, müssen nicht nur gut aussehen, sondern sollten auch für alle Menschen zugänglich sein. Das ist bald nicht mehr nur eine Frage des guten Willens, sondern wird gesetzliche Pflicht: Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) schreibt ab dem 28. Juni 2025 in Deutschland vor, dass digitale Produkte und Dienstleistungen barrierefrei sein müssen. Für Designer:innen, Redaktionen, Web-Teams und Organisationen ist es also höchste Zeit, sich mit dem Thema vertraut zu machen. Wir haben euch Tipps zu teils kostenlosen, teils kostenpflichtigen Selbstlernkursen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen zusammengestellt, mit denen ihr das nötige Wissen praxisnah erwerben könnt.

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Ann-Katrhin Hickert, die lächelnd an einem Treppengeländer in einem hellen Innenraum lehnt. Sie hat rotes Haar, trägt ein schwarzes Oberteil und hat eine entspannte Haltung.

„Gespräche über Inklusion“: Wie kann Theater für alle zugänglicher werden?

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen

Ann-Kathrin Hickert arbeitet als Inklusionsagentin am Theater Münster. Sie sorgt also schrittweise dafür, dass Menschen mit und ohne Behinderungen gleichberechtigt das Theater besuchen und eine schöne Zeit dort verbringen können. Dafür hat das Haus vor zweieinhalb Jahren unter anderem das Format „Theater entspannt“ ins Leben gerufen. Ann-Kathrin Hickert hat uns vor der Kamera genauer erklärt, wie das funktioniert – und spricht außerdem darüber, was sie sich für die Zukunft wünscht.

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Vorschau des Videos: Die lockige Käthe de Koe hält eine Kamera, umgeben von einer belebten Stadtatmosphäre mit Lichtern im Hintergrund.

Film-Tipp: Der einzigartige Blickwinkel von Käthe deKoe

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: ZDF/Kunst im Fokus | Bearbeitung: LWL

Die kleinwüchsige Konzertfotografin Käthe deKoe fotografiert Musikstars wie Wiz Khalifa, Bilderbuch oder die Red Hot Chili Peppers – und setzt sich für mehr Barrierefreiheit in der Kulturszene ein. Die ZDF-Sendung „einfach Mensch“ hat Itje Kleinert, so heißt die Fotografin mit richtigem Namen, porträtiert. Unser Fundstück der Woche!

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