„Frauen mit Behinderung müssen ermutigt werden, für ihre Rechte einzustehen“

Menschen und ihre Geschichten Foto: Andi Weiland/gesellschaftsbilder.de

Frauen mit Behinderung sind auf dem Arbeitsmarkt doppelt benachteiligt. Sie verdienen am wenigsten, werden seltener in Vollzeit beschäftigt und haben kaum Führungsverantwortung. Was viele nicht im Blick haben: schon in den Hochschulen erleben Frauen mit Behinderung häufig mehrfache Diskriminierung. Die Studentin Arwa Abdulhameed erzählt im Interview von ihren Erfahrungen an der Uni und wie diese barrierefreier werden können.

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Wie offen gehe ich am Arbeitsplatz mit meiner Behinderung um? Ein Selbsttest hilft bei der Entscheidung

Aus der Forschung, Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz Bild: Universität zu Köln, Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation | Bearbeitung: LWL

Sag ich’s – oder nicht? Vor dieser Entscheidung stehen viele Arbeitnehmer:innen mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung früher oder später in ihrer beruflichen Laufbahn. Ein Selbsttest, der von der Uni Köln und Kooperationspartner:innen entwickelt wurde, soll jetzt dabei helfen, eine individuell passende Antwort auf diese Frage zu finden. Am 17. Februar 2022 stellt das Projektteam den Test in einem kostenlosen Online-Meeting genauer vor, beantwortet Fragen und nimmt Anregungen entgegen.

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Podcast-Tipp »Sag’s einfach«: „Mari Lang, warum bist du nicht behindert?“

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Bild: anchor.fm/andererseits | Bearbeitung: LWL

Menschen mit Behinderung werden häufig Fragen zu ihrer Behinderung gestellt. Je nachdem, wer fragt, kann das sehr übergriffig und respektlos sein. Zum Beispiel, wenn fremde Menschen wissen möchten, wie eine behinderte Person zur Toilette geht. Für den Podcast „Sag's einfach“ des inklusiven Online-Magazins „andererseits“ hat die behinderte Schauspielerin und Tänzerin Yuria Knoll solche Fragen gesammelt – und stellt sie einem Gast ohne Behinderung. Unser Fundstück der Woche!

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Recht auf Bildung und Arbeit für alle: Wege aus der Werkstatt

Fundstücke aus dem Netz Bild: zeit.de | Bearbeitung: LWL

Menschen mit Behinderung, die keine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt finden, arbeiten häufig in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Dort stellen sie zum Beispiel Autoteile her oder waschen Wäsche. Sie bekommen dafür aber nur 1,35 pro Stunde, also lediglich einen Bruchteil des gesetzlichen Mindestlohns. Ihren Lebensunterhalt können Sie damit nicht eigenständig verdienen. Die Vereinten Nationen forderten Deutschland deshalb 2015 auf, die Werkstätten zu schließen – doch dann würden viele wahrscheinlich gar keine Beschäftigung mehr finden, fürchtet der Behindertenbeauftrage der Bundesregierung Jürgen Dusel. Es ist kompliziert. ZEITOnline hat das Dilemma der Werkstätten aufgegriffen und drei Menschen mit Behinderung begleitet, die ihren eigenen Weg eingeschlagen haben. Unser Fundstück der Woche!

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Neue Geschichten erzählen: Das journalistische Projekt „andererseits“

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen „andererseits“. Foto: Stefan Fürtbauer

Anfang 2020 haben drei Journalistinnen in Wien das inklusive Online-Magazin „andererseits“ gegründet. Sie möchten damit den Journalismus verändern und Raum schaffen für die Arbeit und die Perspektiven von Menschen mit Behinderung. Redakteurin Lisa Kreutzer erzählt im Interview, was ihr Team mit dem Projekt schon erreicht hat und was sie sich für 2022 vorgenommen haben.

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Inklusionsunternehmen im Gespräch: Folge 4 des Live-Talk-Formats „Stark für Inklusion“

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz Bild: youtube/Alexianer GmbH | Bearbeitung: LWL

Mit dem Interview-Format „Stark für Inklusion“ will Uta Deutschländer über Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt informieren und aufklären. In den Gesprächen, die die Leiterin der Alexianer Textilpflege GmbH mit ihren Gästen vor der Kamera führt, geht es um die verschiedenen Aspekte, die die Situation von Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt beeinflussen. In der vierten Folge sind Michael Wedershoven, der Leiter des Inklusionsamtes Arbeit beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), und Ulrich Adlhoch von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Inklusionsfirmen (BAG IF) zu Gast. Im Interview mit den beiden geht es um Inklusionsunternehmen und um die Fördermöglichkeiten dieses Betriebskonzepts, das besonders auf Vielfalt setzt.

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Hoffnung auf bessere Aussichten nach dem Corona-Knick: Das Inklusionsbarometer Arbeit 2021

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen Foto: LWL

Was für viele Menschen ohne Behinderung selbstverständlich ist, ist für Menschen mit Behinderung oft viel schwieriger – und in Pandemie-Zeiten besonders problematisch: Eine sichere Arbeit zu finden, die angemessen bezahlt wird und den persönlichen Fähigkeiten entspricht. Die Aktion Mensch untersucht mit dem „Inklusionsbarometer Arbeit“ seit 2013 jedes Jahr gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute, wie sich die Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt entwickelt. Im Interview erklärt Dagmar Greskamp, Referentin für Inklusion und Arbeit, was dieses Jahr anders war als letztes und welche Veränderungen im Jahr 2022 anstehen.

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„Menschen mit Behinderung müssen die Chance bekommen, mitzuentscheiden“

Menschen und ihre Geschichten Foto: Sven Brauers

Nils Bollenbach bezeichnet sich selbst als „jung, schwul, behindert“ – und sagt, dass er sich deshalb in und von der Politik nicht repräsentiert fühlt. Der 20-Jährige engagiert sich bei den Grünen und trat bei der Bundestagswahl im Herbst 2021 für ein Direktmandat an. Im Interview erzählt er, was ihn bei seiner politischen Arbeit antreibt und was er sich von der neuen Regierung wünscht.

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„Irgendwann möchte ich unabhängig von meinen Eltern leben“

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: Spiegel Online | Bearbeitung: LWL

Nach Schule und Ausbildung in eine Werkstatt: Für viele Menschen mit Behinderung ist das der übliche Weg. Allerdings weiß ein guter Teil davon auch, dass vielleicht auch ein beruflicher Start auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt funktionieren könnte, wenn eine entsprechende Förderung und eigenes Engagement vorhanden sind. Für Melanie Strasser war der Weg in die Werkstatt ebenfalls vorgezeichnet. Die 23-Jährige hat heute aber einen anderen Weg eingeschlagen. Sie arbeitet in einer Bildungs- und Begegnungsstätte in Oberbayern, als ausgebildete Kauffrau für Büromanagement. Unser Fundstück der Woche.

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Vier Fragen an… Frank Albin vom Deutschen Olympischen Sportbund

Menschen und ihre Geschichten Foto: DOSB

In Deutschland sind viele Sportveranstaltungen bisher noch nicht barrierefrei. Doch das soll sich ändern: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) qualifiziert in den nächsten vier Jahren sogenannte Event-Inklusionsmanager:innen im Sport, kurz „EVI“s. Projektleiter Frank Albin erklärt im Interview, worauf es dabei ankommt und warum die Sportverbände noch viel zu tun haben.

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