Autor: Eva Windhausen

Infos, Impulse und reger Austausch: Die LWL-Messe der Inklusionsunternehmen 2023

LWL-Messe 2023, Veranstaltungen & Wettbewerbe

Wie müsste der allgemeine Arbeitsmarkt in Zukunft gestaltet sein, damit Menschen mit Behinderung gleichberechtigten Zugang dazu haben und Inklusion am Arbeitsplatz selbstverständlich wird? Wie ließe sich das große wirtschaftliche und soziale Potenzial, das in diesem Wandel steckt, am besten entfalten und weiter vorantreiben? Um diese Fragen und mögliche Antworten darauf dreht sich die LWL-Messe der Inklusionsunternehmen am 15. März 2023 in Dortmund. Unter dem Motto „Inklusion entfaltet“ kommen an diesem Tag Menschen von über 100 Inklusionsunternehmen aus der Region Westfalen-Lippe zusammen, stellen ihre Arbeit vor und freuen sich auf einen regen Austausch mit Besucher:innen und Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft.

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Inklusionsbarometer Arbeit 2022: Situation etwas schlechter als im Vorjahr

Aus der Forschung, Fakten, Service, Infos

Die Aktion Mensch überprüft zusammen mit dem Handelsblatt Research Institute jedes Jahr die Situation und die Chancen für Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Das Besondere beim „Inklusionsbarometer Arbeit“ in diesem Jahr: Es wurde nicht nur die so genannte Inklusionslage anhand statistischer Daten erhoben, sondern auch das Inklusionsklima, das auf einer repräsentativen Umfrage beruht. Diese wird nur alle fünf Jahre durchgeführt. Ein Überblick über die wichtigsten Fakten.

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Der Fachkräftemangel als Inklusionsmotor (?)

Fundstücke aus dem Netz

Der Journalist Andreas Monning schreibt für den SPIEGEL. Er hat selbst eine Schwerbehinderung. In einem Kommentar für die Nachrichtenseite fordert er Unternehmen auf, endlich häufiger qualifizierte Menschen mit Behinderung einzustellen – und erklärt, warum dieser Schritt zugleich eine Chance sein könnte, den immer größer werdenden Fachkräftemangel auszugleichen. Unser Fundstück der Woche.

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Exoskelette einfach erklärt: Körperliche Unterstützung bei der Arbeit und im Alltag (mit Video)

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen Foto: LWL

Im September 2022 hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA auf der RehaCare-Messe so genannte Exoskelette vorgestellt, die bisher vor allem in industriellen Bereichen eingesetzt werden. Sie unterstützen Menschen dort bei körperlich anstrengenden Arbeiten, verhindern Fehlhaltungen und sollen so Muskeln und Gelenke entlasten. In Zukunft könnten sie immer häufiger auch ein Hilfsmittel für Menschen mit bestimmten körperlichen Behinderungen werden, sagt Urban Daub, Gruppenleiter der Forschungsgruppe für Angewandte Biomechanik am Fraunhofer-Institut. Ein Interview.

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Die weltweit die größte Messe für Inklusion ist wieder in Düsseldorf: die RehaCare 2022 vom 14. Bis 17. September 2022

Veranstaltungen & Wettbewerbe Foto: LWL

Zwischen dem 14. und 17. September 2022 erwarten über 700 Aussteller:innen rund 50.000 Besucher:innen auf dem Messegelände der RehaCare. In Halle 6 im Themenpark „Menschen mit Behinderung und Beruf“ ist auch das LWL-Inklusionsamt wieder mit einem Infostand vertreten und berät Interessierte zusammen mit dem LVR-Inklusionsamt aus dem Rheinland zu Fragen rund um Arbeit und Inklusion.

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Selbst sprechen, selbst Themen setzen: Das Social-Media-Team des YouTube-Kanals „Behindert – so what!“

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Bild: ZDF | Bearbeitung: LWL

Die evangelische Stiftung Hephata beschäftigt für den YouTube-Kanal „Behindert – so what?“ ein achtköpfiges Redaktionsteam, das fast vollständig aus Menschen mit verschiedenen Behinderungen besteht. Die Frauen und Männer planen und produzieren gemeinsam Clips und Filme für den Kanal und setzen die Themen selbst. Das ZDF-Magazin 37 Grad hat sie im Rahmen der Reportagereihe „Einfach Mensch“ begleitet. Unser Fundstück der Woche!

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„Menschen sind taktile Wesen, Berührungen sind für uns alle wichtig“

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen Bastian Rapp zeigt ein Bauteil des späteren Displays, das er und sein Team mit einem besonderen 3D-Drucker herstellen. Foto: Universität Freiburg

Das Leben und Arbeiten an einer Universität ist vielseitig und bunt. Bastian Rapp, Leiter des Lehrstuhls für Prozesstechnologie am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg, kann das bestätigen. Wenn der promovierte Ingenieur nicht gerade Teamsitzungen hat, mit Studierenden spricht, Seminare gibt oder Projektanträge schreibt, dann forscht der Professor mit großer Leidenschaft – unter anderem zu einem Thema, das ihn persönlich ebenso interessiert wie als Wissenschaftler. Er entwickelt gemeinsam mit seiner Forschungsgruppe ein tastbares Display für Menschen mit Sehbehinderung, ein so genanntes Braille-Display. Das ist noch viel schwieriger, als es sich anhört. Ein Interview.

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„Während der Arbeit erlebe ich mich nicht als krank, da bin ich einfach Arzt“

Menschen und ihre Geschichten Foto: Augustahospital Anholt

Volker Hermsdorf ist Facharzt für Radiologie und für Strahlentherapie im Schwerpunktzentrum für Multiple Sklerose des Augustahospitals Anholt. Der promovierte Mediziner hat selbst MS und lebt mit Rollstuhl. Im Interview erzählt er, wie er zu seinem Beruf gekommen ist und welche Vorteile seine eigene Erkrankung beim Umgang mit MS-Patient:innen hat.

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Aktionen zum „Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“ am 5. Mai 2022

Veranstaltungen & Wettbewerbe Bild: Aktion Mensch | Bearbeitung: LWL

Am 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Auch in Deutschland finden in diesem Jahr wieder eine Menge Aktionen statt. Damit wird auf die vielen Hindernisse aufmerksam gemacht, die Menschen mit Behinderungen nach wie vor überall begegnen. Die Aktion Mensch hat diese Veranstaltungen übersichtlich auf einer Karte zusammengetragen. Unser Fundstück der Woche.

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„Unser Ziel ist mindestens eine Milliarde Euro“: Porträt auf Capital+ über die Gründer der Parkinson-Stiftung Yuvedo

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Gelb hinterlegter Screenshot des Artikels auf der Capital-Website, auf der ein Bild der beiden Männer zu sehen ist, um die es im Artikel geht. Unten links am Bildrand des Screenshots steht ein runder blauer Kreis, in dem „Welt-Parkinson-Tag“ steht.

Viele denken, dass an Parkinson nur ältere Menschen erkranken. Bei Jörg Karenfort und Jens Greve war es anders, sie bekamen mit Mitte 40 die Diagnose. Sie engagieren sich nun dafür, die Krankheit besser zu erforschen. Dafür haben sie gemeinsam mit anderen die Parkinson-Stiftung Yuvedo gegründet. Das Wirtschaftsmagazin Capital+ hat die beiden porträtiert und die Ziele der Stiftung genauer erklärt. Unser Fundstück der Woche zum Welt-Parkinson-Tag 2022!

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