Autor: Eva Windhausen

Johanna in blauer Arbeitskleidung und Haarnetz steht in einer Großküche und schöpft Joghurt mit einem Löffel.
Text-Logo der LWL-Messe 2026

Selbstständig arbeiten, ohne Druck: In der Großküche mit Johanna Schielke

LWL-Messe 2026, Menschen und ihre Geschichten • Foto: LWL/Paul Metzdorf

Wie fühlt es sich an, in einem Inklusionsunternehmen zu arbeiten? Darüber haben wir vor der Kamera mit insgesamt vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus solchen Betrieben gesprochen. Die erste ist Johanna Schielke, für die ihre Arbeit bei der „IKS – INI Kindergarten- und Schulverpflegung“ weit mehr als nur ein Job ist. In der kalten Küche des Inklusionsunternehmens in Lippstadt fühlt sie sich rundum angenommen, gebraucht und in ihren Fähigkeiten ernst genommen. Doch bevor sie dort ankam, musste sie einige Umwege gehen. Film ab!

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Drei Personen sitzen an einem runden Tisch in einem hellen Raum, eine davon im Elektrorollstuhl; eine Person gebärdet, die anderen hören zu.

„Inklusion braucht auch Leichtigkeit“: Wie das Inklusionsfit-Institut sich für mehr Inklusion auf dem Arbeitsmarkt stark macht

Projekte und Unternehmen

Das Inklusionsfit-Institut will Unternehmen dabei unterstützen, barrierefreie Umgebungen zu schaffen, Inklusion in allen Belangen mitzudenken – und diese pragmatisch umzusetzen. Wie sich das Start-up dafür einsetzt, das niedrigschwellig und ohne erhobenen Zeigefinger zu erreichen, erklärt Mitgründer Mirko Korder im Interview.

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Screenshot des Unique-United-Portals: Vier fröhlich wirkende Personen auf einem Steg am Wasser, eine Person im Rollstuhl.

Plattform für mehr Teilhabe: Unique United macht inklusive Angebote sichtbar und berät Unternehmen

Fakten, Service, Infos

Ein Arbeitsplatz in einem inklusiv aufgestellten Unternehmen, Freizeitangebote, die Menschen mit Behinderungen ausdrücklich einschließen, Fortbildungen im Bereich Inklusion: Solche und andere inklusive Angebote bündelt das Portal Unique United. Unser Fundstück der Woche!

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Website der Deutschen Rentenversicherung in Leichter Sprache, mit Begrüßungstext und einer Illustration mehrerer Personen.

Neuer DIN-Standard für Leichte Sprache: Inhalte verständlich gestalten

Fakten, Service, Infos • [Foto-Info: Die Deutsche Rentenversicherung als Beispiel: Sie wendet die Regeln der Leichten Sprache auf ihrer Internetseite richtig an. Symbolfoto: freepik | Screenshot: Deutsche Rentenversicherung]

Seit diesem Jahr gibt es ein neues Standardwerk für Leichte Sprache: Die „DIN SPEC 33429“. Es erklärt, wie Inhalte barrierefrei zugänglich gestaltet und Informationen so aufbereitet werden können, dass sie für Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten gut verständlich sind. Ein Überblick.

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Die Textpassage 'Neuer Job' in einer Zeitung wird mit pinkem Textmarker hervorgehoben.

Arbeitsmarkt-Inklusion in der Dauerkrise: Die Ergebnisse des Inklusionsbarometers Arbeit 2025

Aus der Forschung, Fakten, Service, Infos • Symbolfoto: Adobe Stock

Das Inklusionsbarometer Arbeit ist die zentrale Studie zur beruflichen Inklusion in Deutschland. Seit 2013 analysieren die Aktion Mensch und das Handelsblatt Research Institute jedes Jahr die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung – und zwar auf Basis aktueller Daten der Bundesagentur für Arbeit und der Integrationsämter. Die Ergebnisse für 2024 sind alarmierend: Die Beschäftigungsquote hat einen neuen Tiefstand erreicht, während die Arbeitslosenzahlen weiter steigen.

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Frau im Rollstuhl mit hellem Pullover und Weste, im Vordergrund unscharf eine Person mit Tablet in der Hand.

Was Arbeitgeber beim Thema Inklusion bewegt: Das Forschungsprojekt „IGel-A“

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen • Symbolfoto: Jacob Wackerhausen/iStock

Das Projekt „Inklusion und Gelingensbedingungen im Kontext Arbeit“ (kurz: IGel-A) der Hochschule Bochum erforscht, was Arbeitgeber:innen motiviert, Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen – und welche Potenziale sie bei diesen sehen. Das Projektteam setzt sich aus den beiden Professorinnen Verena Baumgart und Gudrun Faller sowie den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Julia Kropeit, Noemi Skarabis und Verena Hillebrandt zusammen. Im Interview erklären sie, was hinter dem Projekt steckt.

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Ein Tablet zeigt das gelbe Titelblatt des Jahresberichts 2024 der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Jahresbericht 2024 der Antidiskriminierungsstelle: Wo Benachteiligung zugenommen hat – und warum Vielfalt im Beruf noch keine Normalität ist

Aus der Forschung, Fakten, Service, Infos • Grafik/Titelbild: Antidiskriminierungsstelle des Bundes | Bearbeitung: LWL

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes fasst jedes Jahr in einem Bericht zusammen, wo Menschen in Deutschland Benachteiligung erleben und wie sich diese Fälle im Laufe der Zeit entwickeln. Grundlage dafür sind über 11.000 Anfragen von Betroffenen, die sich im Jahr 2024 an die Stelle gewendet haben – fast dreimal so viele wie noch 2019. Der Bericht macht damit sichtbar, welche Formen von Diskriminierung besonders häufig vorkommen und wo Politik, Gesellschaft und Unternehmen nachbessern müssen.

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Lovis (rechts) und Alex (links) stehen an einem Ufer in einem Vorort von Sydney, im Hintergrund sind Segelboote auf dem Wasser.

Wie inklusiv ist die Welt? Was zwei Freunde in 16 Ländern und auf sechs Kontinenten erlebt haben

Menschen und ihre Geschichten • Foto: privat

Was passiert, wenn zwei beste Freunde mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsam auf Weltreise gehen? Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz, kurz „Alex & Lovis“, haben es ausprobiert. Unterwegs haben sie nicht nur viele Länder entdeckt, sondern auch erlebt, wie Inklusion und Barrierefreiheit weltweit funktioniert. Ihre Erfahrungen haben sie auf ihrem Blog festgehalten und ein Buch darüber geschrieben, das am 2. Oktober 2025 erscheint. Im Interview erzählen sie, wie sie gemeinsam reisen, arbeiten und schreiben – und was sie sich für eine inklusivere Arbeitswelt wünschen.

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Website; Person mit Kopfhörern und Mikrofon filmt in eine Gruppe Menschen in Raum; Textblock mit Überschrift 'Inklusionsgeschichten für das japanische Kino'

Inklusion aus Westfalen auf der internationalen Kinoleinwand: Ein japanisches Filmteam zu Gast in Bielefeld

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen • Bild und Bearbeitung: LWL

Wie sieht gelungene Inklusion am Arbeitsplatz aus? Für den japanischen Regisseur Ken-ichi Oguri ist die Antwort klar: so, wie sie in der LWL-Archäologie in Bielefeld gelebt wird. Für ein ungewöhnliches Filmprojekt suchte der Japaner weltweit nach inspirierenden Geschichten über Inklusion – und wurde ausgerechnet in Bielefeld fündig. Der Träger der Einrichtung, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), erzählt die Geschichte und die Hintergründe dieser Dreharbeiten. Unser Fundstück der Woche!

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Vier Personen sitzen an einem Tisch und betrachten zwei Smartphones mit der Glücklich-App, eine Person zeigt auf den Bildschirm.

Digitale Hilfe für die Seele: Die „Glücklich-App“

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen • Foto: Lebenshilfe Hamburg

Die „Glücklich-App“ richtet sich an Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und bietet verhaltenstherapeutische Unterstützung im Alltag. Die Übungen in der App sollen zum Beispiel dabei helfen, depressive Verstimmungen zu reduzieren und das Selbstwertgefühl der Nutzer:innen zu stärken. Die Lebenshilfe Hamburg hat die App gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf entwickelt. Jasmin Aust ist zuständig für das Projekt – und erklärt im Interview, was sich hinter dem vielversprechenden Namen der Anwendung verbirgt.

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