Autor: Eva Windhausen

Vorschau des Videos: Die lockige Käthe de Koe hält eine Kamera, umgeben von einer belebten Stadtatmosphäre mit Lichtern im Hintergrund.

Film-Tipp: Der einzigartige Blickwinkel von Käthe deKoe

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: ZDF/Kunst im Fokus | Bearbeitung: LWL

Die kleinwüchsige Konzertfotografin Käthe deKoe fotografiert Musikstars wie Wiz Khalifa, Bilderbuch oder die Red Hot Chili Peppers – und setzt sich für mehr Barrierefreiheit in der Kulturszene ein. Die ZDF-Sendung „einfach Mensch“ hat Itje Kleinert, so heißt die Fotografin mit richtigem Namen, porträtiert. Unser Fundstück der Woche!

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Der Wahl-Checker von andererseits auf einem Computerbildschirm

Der „Wahl-Checker“ zur Bundestagswahl 2025: Die Wahlprogramme der Parteien besser verstehen

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen Foto: andererseits/Ramona Arzberger

Beim Online-Magazin „andererseits“ arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen, um gesellschaftliche Themen in leicht verständlicher Sprache aufzubereiten. Das gilt auch und besonders kurz vor der Bundestagswahl am 23. Februar 2025, denn politische Informationen sind meistens nicht so formuliert, dass alle sie gut verstehen können. Das Team hat deshalb einen „Wahl-Checker“ in einfacher Sprache veröffentlicht, der die Aussagen von Parteien zu insgesamt zehn Themen gut verständlich aufbereitet. Das barrierefreie Tool bietet außerdem die Möglichkeit, die Positionen der Parteien miteinander zu vergleichen. Unser Fundstück der Woche!

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Auf einem Laptop aufgerufene Website der Künstlichen Intelligenz ChatGPT

Inklusion im Berufsleben durch Künstliche Intelligenz verbessern: Das Projekt „KI-Kompass Inklusiv“

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen

Das Projekt „KI-Kompass Inklusiv“ will zeigen, wie Künstliche Intelligenz Menschen mit Behinderungen im Berufsleben unterstützen kann. Ein Teil davon sind die Arbeitgeber-Praxislabore, mit denen der Einsatz unterschiedlicher Technologien erprobt wird. Bis zum 12. Januar 2025 läuft die Bewerbungsphase, die in dieser Runde für Mitglieder des Bundesverbands Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) und für Unternehmen offen ist. Was genau die Arbeitgeber-Praxislabore sind und wie die Teilnehmer:innen davon profitieren können, erklärt Dr. Alice Melchior vom Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke.

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Die Zahl 108,3 (= aktueller Wert des Inklusionsbarometers Arbeit 2024) mit einem Pfeil nach unten

Wirtschaftskrise bremst positive Entwicklungen der Vorjahre aus: Die Ergebnisse des Inklusionsbarometers Arbeit 2024

Aus der Forschung

Die Aktion Mensch und das Handelsblatt Research Institute untersuchen mit dem „Inklusionsbarometer Arbeit“ jedes Jahr, wie gut Menschen mit Behinderung Arbeit finden und wie sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt für sie entwickelt. Die Studie zeigt für das Jahr 2023: Die Wirtschaftskrise hat die Chancengerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt negativ beeinflusst.

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Eine Band mit mehreren Menschen mit Behinderung auf der Bühne, im Publikum unter anderem ein Mann mit Rollstuhl

Gleichberechtigt feiern: Über eine Initiative für mehr Inklusion in der Kultur

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Symbolfoto:gesellschaftsbilder.de

Für Menschen mit Behinderungen ist es bis heute kaum möglich, Kulturveranstaltungen ohne Hilfe oder ohne umfangreiche Vorbereitungen zu besuchen, weil es nach wie vor zu viele Barrieren gibt. Und diese Hindernisse betreffen nicht nur Besucher:innen, sondern auch Künstler:innen mit Behinderungen. Drees Ringert ist Gesellschafter der Beratungsagentur „WIR KÜMMERN UNS“ und Teil der gemeinnützigen „Initiative Barrierefrei Feiern“, die Veranstalter:innen dabei unterstützt, ihre Angebote inklusiver zu gestalten. Im Interview erklärt er, wie die Initiative entstanden ist, wie sie arbeitet und welche Ziele sie sich gesteckt hat.

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Rot hinterlegtes Bildschirmfoto des Artikels auf ndr.de

Virtuelle Schere für mehr Inklusion: Wie „Mixed Reality“ angehende Friseur:innen in der Ausbildung unterstützt

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Bild: NDR | Bearbeitung: LWL

Im Berufsbildungswerk Hamburg lernen angehende Friseur:innen ihr Handwerk mithilfe einer Mixed-Reality-Brille. Das Beispiel zeigt, wie innovative Technologien die Inklusion im Arbeitsleben fördern können. Der NDR hat sich das genauer angeschaut.

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Publikum bei einem Festival, jemand formt mit den Händen ein Herz

„Es reicht nicht, nur zu sensibilisieren – wir brauchen gesetzliche Verpflichtungen“

Menschen und ihre Geschichten Symbolfoto: Unsplash

Viele Kulturorte und Veranstaltungen sind auch im Jahr 2024 noch nicht barrierefrei. Felix Brückner ist selbst Musiker und Aktivist für Barrierefreiheit in der Kultur. Er spricht im Interview über die Hürden für Künstler:innen und Besucher:innen mit Behinderungen, darüber, warum Barrierefreiheit nicht nur eine Frage des Geldes ist – und wieso echte Inklusion mehr erfordert als nur bauliche Maßnahmen.

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Eingangsbereich mit Menschen auf der Rehacare-Messe in Düsseldorf

Die REHACARE-Messe 2024: Selbstbestimmt leben

Veranstaltungen & Wettbewerbe Foto: Messe Düsseldorf/ctillmann

Die REHACARE 2024 findet in diesem Jahr vom 25. bis 28. September in Düsseldorf statt. Über 850 Aussteller:innen aus 40 Ländern sind mit dabei. Die Messe bietet ein umfangreiches Programm für Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, für deren Angehörige und für Fachleute. Sie deckt dabei verschiedene Themenbereiche ab, darunter Mobilität, Pflege, Sport – und berufliche Teilhabe. Auch die beiden Inklusionsämter aus Nordrhein-Westfalen sind wieder mit dabei und beraten Menschen mit Behinderung ausführlich zu allen Themen rund um die Inklusion am Arbeitsplatz.

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Gelb hinterlegtes Bildschirmfoto des Fluter-Artikels

Lese-Tipp: Warum es heikel sein kann, wenn Hörende Musik für Gehörlose dolmetschen

Fundstücke aus dem Netz Screenshot: Fluter | Bearbeitung: LWL

Die Gebärdensprachdolmetscherin Laura Maaß übersetzte bis vor einigen Jahren live bei Konzerten verschiedener Bands, und zwar nicht nur die Liedtexte, sondern auch und vor allem die Musik. Weil sie selbst jedoch hören kann, stieß sie damit nicht nur auf Gegenliebe: Ein Shitstorm brach los, als eine Aktionsgruppe von Gehörlosen bei Konzerten und online heftig protestierte. Sie wollten nicht, dass eine Hörende Musik für Nicht-Hörende übersetzt. Den Hintergrund dieses Konflikts zeichnet ein Artikel des Magazins FLUTER nach. Unser Fundstück der Woche!

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Rot hinterlegter Screenshot des Deutschlandfunk-Beitrags

Hör-Tipp: Wie Freiwilligen-Teams aus Menschen mit und ohne Behinderung bei der Fußball-EM 2024 mithelfen

Fundstücke aus dem Netz Screenshot: Deutschlandfunk | Bearbeitung: LWL

Die Fußball-Europameisterschaft ist eine riesige Sportveranstaltung, die sich über ganz Deutschland erstreckt. Damit das reibungslos funktioniert, braucht es sehr viele helfende Hände – zum Beispiel für die vielen Aufgaben rund um das gemeinsame Schauen auf Großleinwänden in den Städten, in denen die Spiele stattfinden. Dabei packen unter anderem so genannte „Volunteer-Tandems“ (auf Deutsch: „Freiwilligen-Zweierteams“) mit an, die aus je einem Menschen mit und einem ohne Behinderung bestehen. In einem Hör-Beitrag zum Thema stellt Deutschlandfunk Nova diese inklusiven Freiwilligen-Teams vor. Unser Fundstück der Woche!

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