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Inklusion auf dem Weg in den Beruf: Die Gewinner des Bundesteilhabepreises 2026

Welche Hürden stehen jungen Menschen mit Behinderung im Weg, wenn sie eine Ausbildung anfangen oder anderweitig ins Berufsleben einsteigen möchten? Und wie lassen sich diese Barrieren abbauen? Beim Bundesteilhabepreis 2026 wurden drei ganz unterschiedliche Projekte ausgezeichnet, die genau hier ansetzen. Sie alle zeigen, wie vielfältig Inklusion auf dem Weg ins Berufsleben aussehen kann. Unser Fundstück der Woche!
Aufmerksam geworden sind wir auf das Thema durch den REHADAT-Newsletter 4/2026. Vielen Dank für den Impuls!

Gruppe von acht Personen vor einer Wand stehend, heben jubelnd die Arme, eine Person hält ein gelbes Schild, ein schwarzer Hund sitzt vorn in der Mitte.

Was haben eine Schauspielausbildung, ein Startup-Mentoring-Programm und ein Qualifizierungsprojekt für angehende Kita-Assistenzkräfte gemeinsam? Sie alle ermöglichen jungen Menschen mit Behinderungen einen barrierefreien Start ins Berufsleben – und wurden dafür beim diesjährigen Bundesteilhabepreis ausgezeichnet, der mit insgesamt 17.500 Euro dotiert war. Beworben hatten sich 119 Einrichtungen und Projekte für den Preis, eine unabhängige Fachjury wählte daraus die Siegerinnen und Sieger aus.

Der erste Platz ging an Rheinkompanie, einen inklusiven Ausbildungsgang der Kölner Schauspielschule DER KELLER. Junge Menschen mit und ohne kognitive Behinderung absolvieren hierbei gemeinsam eine professionelle Schauspielausbildung, um später in Theater, Film und Fernsehen zu arbeiten.

Platz zwei belegte inKlub e. V. (ebenfalls aus Köln) mit seinem vollständig barrierefreien Startup-Mentoring-Programm, das sich an Menschen mit Neurodivergenz, chronischen Erkrankungen oder Behinderungen richtet. Diese werden über sechs Monate hinweg mit Coachings und Workshops dabei unterstützt, eigene Geschäftsideen umzusetzen.

Und auch das drittplatzierte Projekt „Inklusion leben” der eva Kinderbetreuung GmbH aus Stuttgart setzt ganz auf barrierefreie Wege in den Beruf. Es qualifiziert Menschen mit Behinderungen, von denen viele keinen regulären Schulabschluss haben, zu pädagogischen Kita-Assistenzkräften weiter.

Mehr Infos und einen Kurzfilm zu den drei Gewinnerprojekten gibt es auf der Website des Bundesteilhabepreises 2026.

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