Von Fundstücke aus dem Netz | Menschen und ihre Geschichten

Podcast-Tipp: „Kleinwüchsige schenken Kurze aus“

Dürfen Menschen mit Behinderung Witze über sich selbst und aus ihrer Behinderung sogar ein Geschäftsmodell machen? Oder diskriminieren sie sich damit selbst? Um diese sehr spannende Frage geht es in unserem Fundstück der Woche, einer Folge des Deutschlandfunk-Podcasts „Einhundert“. Unbedingt anhören!

Screenshot der Podcast-Seite auf Deutschlandfunknova

Wer in den vergangenen Jahren gerne Festivals besucht hat, kennt vielleicht die „MiniBar“: An einer 80 Zentimeter hohen Theke servieren die drei kleinwüchsigen Männer Peter Brownbill, Peter Gatzweiler und Frank Ramirez Schnäpse – also „Kurze“. Unter ihrem Künstlernamen „TimeBandits“ bieten sie außerdem für Veranstaltungen eine „MiniSecurity“ und Comedy-Auftritte an.
Dieses Konzept finden nicht alle gut. Der Bundesverband Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien (BKMF) kritisiert zum Beispiel, das Geschäftsmodell der „TimeBandits“ bediene ein veraltetes Bild von Menschen mit Behinderung.

Die Autorin Anke van de Weyer hat die drei Künstler für eine schon etwas ältere, aber nach wie vor hörenswerte Folge des Deutschlandfunknova-Podcasts „Einhundert“ getroffen. Sie spricht darin auch mit Michel Arriens vom BKMF. Aus dieser interessanten Diskussion über berufliche Selbstbestimmung ist ein unterhaltsamer Podcast entstanden, den wir hiermit weiterempfehlen wollen. Unser Fundstück der Woche!

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