Von Fakten, Service, Infos | Fundstücke aus dem Netz

Inklusionsunternehmen im Gespräch: Folge 4 des Live-Talk-Formats „Stark für Inklusion“

Mit dem Interview-Format „Stark für Inklusion“ will Uta Deutschländer über Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt informieren und aufklären. In den Gesprächen, die die Leiterin der Alexianer Textilpflege GmbH mit ihren Gästen vor der Kamera führt, geht es um die verschiedenen Aspekte, die die Situation von Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt beeinflussen. In der vierten Folge sind Michael Wedershoven, der Leiter des Inklusionsamtes Arbeit beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), und Ulrich Adlhoch von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Inklusionsfirmen (BAG IF) zu Gast. Im Interview mit den beiden geht es um Inklusionsunternehmen und um die Fördermöglichkeiten dieses Betriebskonzepts, das besonders auf Vielfalt setzt.

Rot hinterlegtes Bildschirmfoto des Videos auf YouTube; die beiden Interviewgäste sitzen der Moderatorin gegenüber und reden miteinander.

Inklusionsunternehmen sind eigentlich gewöhnliche Betriebe. Sie wirtschaften also gewinnorientiert und müssen auf dem freien Markt bestehen. Anders als andere Unternehmen setzen sie dabei aber besonders auf Vielfalt und stellen die Stärken ihrer Mitarbeiter:innen bewusst in den Vordergrund, anstatt auf Schwächen und Defizite zu schauen.
In Inklusionsbetrieben arbeiten Menschen mit und ohne Schwerbehinderung gleichberechtigt und auf sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen zusammen. Außerdem ist der Anteil der Belegschaft mit Schwerbehinderung mit 30 bis 50 Prozent besonders groß.

In Westfalen gibt es aktuell rund 170 solcher Betriebe, die insgesamt rund 4.300 Menschen beschäftigen. 2.200 davon haben eine Schwerbehinderung. Weil die Firmen damit einen sehr wichtigen Beitrag zur Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt leisten, werden sie besonders gefördert und unterstützt.
Wie genau das funktioniert und was die aktuelle Situation ist, erklären Michael Wedershoven und Ulrich Adlhoch im Interview:

Mehr Infos zu Inklusionsunternehmen und den Förderprogrammen des Landes NRW und des LWL gibt es auf den Seiten des LWL-Inklusionsamtes Arbeit.

image_printDruckansicht
Schließen