Menschen und ihre Geschichten

In dieser Rubrik geht es um Menschen und ihre persönlichen Perspektiven – vor allem in Bezug auf ihre Arbeits- und Berufswelt. Einige haben ein inklusives Unternehmen oder Projekt gegründet, mit dem sie (anderen) Menschen mit Behinderung den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen.

„Wir möchten mit gutem Beispiel vorangehen“

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen, Veranstaltungen & Wettbewerbe Foto: Höme – Magazin für Festivalkultur/Sascha Krautz

Anfang Juni 2012 feierten zum ersten Mal Hunderte Gäste in der Nähe von Berlin das alternative Festival „Zurück zu den Wurzeln“, kurz „Wurzelfestival“. Seither findet es jedes Jahr statt. 2017 gestaltete das Wurzel-Team das gesamte Gelände für Menschen mit Rollstuhl barrierefrei. Ein Interview mit den Gründern des Festivals Christian Reckmann und Björn Oesingmann.

Beitrag lesen

Die Millionenidee

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen

Schwarze, weiße oder graue Socken? Langweilig, fand John Cronin. Der junge US-Amerikaner gründete gemeinsam mit seinem Vater Mark das Start-up "John’s Crazy Socks", das heute Millionen umsetzt. Unser Linktipp der Woche!

Beitrag lesen

Mit viel Engagement für die gute Idee

Menschen und ihre Geschichten

Wie kommt einer dazu, als Mitarbeiter an der LWL-Klinik in Marsberg ehrenamtlich nebenbei einen Verein und dann ein Unternehmen aus der Taufe zu heben – und damit auch noch erfolgreich zu sein? Ulrich Gerlach hat beides gemacht, einiges riskiert und viel gearbeitet. Ein Interview.

Beitrag lesen

Unterstützen, beraten, begleiten: Schwerbehindertenvertretungen

Fakten, Service, Infos, Menschen und ihre Geschichten

Petra Wallmann vom LWL-Inklusionsamt Arbeit erklärt im Interview, wie Schwerbehindertenvertretungen funktionieren, wie sie gewählt werden und welche Rechte der Gesetzgeber diesen Gremien einräumt.

Beitrag lesen

Wann hat ein Mensch vor dem Gesetz eine Behinderung?

Fakten, Service, Infos, Menschen und ihre Geschichten

Im Interview erklärt der Experte für Arbeits- und Sozialrecht Dr. Till Sachadae, wie er die neue Definition des Begriffs „Behinderung“ im Sozialgesetzbuch IX einschätzt, die dort ab 2018 mit einer neuen Formulierung verankert sein wird.

Beitrag lesen

Ein neuer Blickwinkel

Menschen und ihre Geschichten

Anna Spindelndreier schaut mit einer eigenen Perspektive auf die Welt – vor allem durch ihre Art, zu fotografieren, aber auch durch ihre Körpergröße: Die 30-Jährige ist kleinwüchsig. Diese körperliche Eigenschaft ist indirekt eines ihrer Markenzeichen als Fotografin geworden und war zugleich für andere schon oft ein Grund, sie zu unterschätzen.

Beitrag lesen

„Inklusion war für mich immer selbstverständlich“

Menschen und ihre Geschichten

Frederic Heinze ist eine Sportskanone. Er misst sich leidenschaftlich gern in Wettkämpfen mit anderen Menschen – und das sehr erfolgreich: Frederic ist zweifacher U-23-Weltmeister im 100- und 200-Meter-Lauf für Menschen mit Behinderungen und spielt wettkampfmäßig Fußball in der deutschen Nationalmannschaft der Cerebralparetiker.

Beitrag lesen

Digitale Barrieren abbauen

Fakten, Service, Infos, Menschen und ihre Geschichten

Wie müssen Websites und Apps aufgebaut sein, damit auch Menschen mit Sehbehinderungen sie gut nutzen können? Mit diesem Thema kennt sich Karsten Warnke bestens aus. Er ist Diplom-Soziologe und lebt selbst mit einer Sehbeeinträchtigung. In den letzten Jahren leitete er das Projekt „BIT inklusiv“ (BITi), das dazu beigetragen hat, barrierefreie Informationstechnik an Arbeitsplätzen zu etablieren. Wir haben mit ihm über die Hürden gesprochen, die am PC und im Internet für Menschen mit Sehbehinderung entstehen und ihn gefragt, wie Anbieter diese beseitigen können – oder bestenfalls gar nicht erst entstehen lassen. Herr Warnke, Sie leben selbst mit einer Sehbeeinträchtigung. Welche Barrieren begegnen Ihnen besonders oft beim Umgang mit dem Computer? Ich arbeite mit einem Windows-PC und nutze ein Vergrößerungsprogramm, eine Art Lupe. Damit steht mir nur ein kleiner, vergrößerter Bildschirmausschnitt zur Verfügung, mit dem ich über den Bildschirm navigiere. Es ist wichtig, dass das Vergrößerungsfenster immer dort ist, wo ich gerade schreibe oder per Tastatur in Menüs eine Auswahl treffe. Eigentlich eine praktische Hilfe, aber leider funktioniert dies nicht immer reibungslos. Es kommt vor, dass es nach einem Windows-Update erhebliche Probleme gibt, bis hin zum Systemabsturz. Manche der Probleme verschwinden, wenn endlich das nächste Update für das Vergrößerungsprogramm kommt. Darüber hinaus mehr lesen

Beitrag lesen

VIER FRAGEN AN… Dennis Winkens

Menschen und ihre Geschichten

Dennis Winkens arbeitet als Online-Redakteur für eine Firma in Remscheid, wo er seit dem Jahr 2015 sein eigenes Büro hat. Dennis Winkens ist Tetraplegiker, er lebt also mit einer Form der Querschnittslähmung und benötigt für seinen Beruf einen entsprechend gestalteten Arbeitsplatz sowie technische Hilfsmittel, die er gerne selbst intensiv testet, bevor er sie in Gebrauch nimmt. Was den 28-jährigen Gamer und Technik-Freak privat und auch im Berufsleben bewegt und woran Inklusion seiner Meinung nach derzeit noch scheitert, hat er uns im Interview verraten. #1: Herr Winkens, was bedeutet Inklusion bei der Arbeit für Sie? Wenn ein völlig normales und unvoreingenommenes Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap stattfindet, ist das für mich gelungene Inklusion. Für mich darf es dabei keine Rolle spielen, ob diese Begegnungen in der Freizeit oder in der Arbeitswelt stattfinden. Zugleich sind die Rahmenbedingungen im Beruf natürlich etwas andere als im Privaten – überspitzt gesagt zählen hier vor allem die Leistung der Mitarbeiter und die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Daher finde ich es auch selbstverständlich, dass Arbeitgeber ihre offenen Stellen mit Personen besetzen wollen, die die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten für den Job mitbringen. Das bedeutet aber zugleich eben nicht, dass dieser Jobanwärter ein kerngesunder Fußgänger sein muss. mehr lesen

Beitrag lesen

VIER FRAGEN AN… Norbert Sandmann

Menschen und ihre Geschichten

Norbert Sandmann spürt Hürden auf, macht auf sie aufmerksam und versucht, sie schnellstmöglich zu beseitigen. Dafür bloggt der 57-jährige Rollstuhlfahrer auf www.handicap-na-und.de über alltägliche Hindernisse, außerdem hält er Vorträge über Barrierefreiheit und berät andere Rollstuhlfahrer zum Thema. ...

Beitrag lesen
Schließen