Menschen und ihre Geschichten

In dieser Rubrik geht es um Menschen und ihre persönlichen Perspektiven – vor allem in Bezug auf ihre Arbeits- und Berufswelt. Einige haben ein inklusives Unternehmen oder Projekt gegründet, mit dem sie (anderen) Menschen mit Behinderung den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen.

Nils Bollenbach mit weißem Shirt und blauem Blazer vor grauem Hintergrund

„Menschen mit Behinderung müssen die Chance bekommen, mitzuentscheiden“

Menschen und ihre Geschichten Foto: Sven Brauers

Nils Bollenbach bezeichnet sich selbst als „jung, schwul, behindert“ – und sagt, dass er sich deshalb in und von der Politik nicht repräsentiert fühlt. Der 20-Jährige engagiert sich bei den Grünen und trat bei der Bundestagswahl im Herbst 2021 für ein Direktmandat an. Im Interview erzählt er, was ihn bei seiner politischen Arbeit antreibt und was er sich von der neuen Regierung wünscht.

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Blau hinterlegtes Bildschirmfoto des Artikel auf Spiegel Online: Überschrift des Artikels, darunter ein Bild von Melanie Strässer

„Irgendwann möchte ich unabhängig von meinen Eltern leben“

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: Spiegel Online | Bearbeitung: LWL

Nach Schule und Ausbildung in eine Werkstatt: Für viele Menschen mit Behinderung ist das der übliche Weg. Allerdings weiß ein guter Teil davon auch, dass vielleicht auch ein beruflicher Start auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt funktionieren könnte, wenn eine entsprechende Förderung und eigenes Engagement vorhanden sind. Für Melanie Strasser war der Weg in die Werkstatt ebenfalls vorgezeichnet. Die 23-Jährige hat heute aber einen anderen Weg eingeschlagen. Sie arbeitet in einer Bildungs- und Begegnungsstätte in Oberbayern, als ausgebildete Kauffrau für Büromanagement. Unser Fundstück der Woche.

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Frank Albin vor einer Wand mit den fünf olympischen Ringen

Vier Fragen an… Frank Albin vom Deutschen Olympischen Sportbund

Menschen und ihre Geschichten Frank Albin steht vor einer Holzwand, an der die fünf olympischen Ringe hängen, die Ringe sind auch aus Holz. Foto: DOSB

In Deutschland sind viele Sportveranstaltungen bisher noch nicht barrierefrei. Doch das soll sich ändern: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) qualifiziert in den nächsten vier Jahren sogenannte Event-Inklusionsmanager:innen im Sport, kurz „EVI“s. Projektleiter Frank Albin erklärt im Interview, worauf es dabei ankommt und warum die Sportverbände noch viel zu tun haben.

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Website-Screenshot des Artikels auf zeit.de

Expert:innen in eigener Sache: Dozierende mit Behinderung als Inklusionstrainer:innen

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Quelle: zeit.de | Bearbeitung: LWL

Wie lernen angehende Lehrer:innen und Pädagog:innen Inklusion am besten? Indem man nicht nur über Menschen mit Behinderungen spricht, sondern mit ihnen. Das hat sich die Pädagogische Hochschule im baden-württembergischen Heidelberg zu Herzen genommen und vor einem Jahr ein neues Institut für inklusive Bildung gegründet. Das ZEIT Campus Magazin hat das Institut und dessen Mitarbeitende besucht. Unser Fundstück der Woche!

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Zwei Hände, die eine Feile auf einem sich drehenden Schleifstein bearbeiten. Unten links im Bild ein Porträtfoto von Interviewpartner Hans-Jürgen Schrage.

Ein alter Beruf und ein modernes Hilfsmittel: Wie ein Scherenmonteur mit bionischer Unterstützung arbeitet

Menschen und ihre Geschichten, Veranstaltungen & Wettbewerbe

Hans-Jürgen Schrage ist gelernter Scherenmonteur, kann die rechte Schulter und den rechten Daumen aber wegen einiger Arbeitsunfälle nur noch eingeschränkt bewegen. Vor einigen Jahren organisierte ein Mitarbeiter des Technischen Beratungsdienstes des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) einen bionischen Handschuh für Hans-Jürgen Schrage. Seither kann er wieder fast uneingeschränkt seiner Arbeit nachgehen. Ende Oktober 2021 führt er das bei der A+A-Messe vor – mit Handschuh, natürlich. Sein heutiger Beruf dreht sich aber eigentlich nicht mehr vorwiegend ums Schleifen.

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Website-Screenshot des Artikels auf Businessinsider.de

Aus Angst vor Nachteilen

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Quelle: businessinsider.de | Bearbeitung: LWL

Knapp die Hälfte der Deutschen war am Arbeitsplatz noch nie mit einem Menschen mit Behinderung in Kontakt, zeigt eine aktuelle Studie des Jobportals Monster und des Vereins Sozialhelden. Es verwundert daher kaum, dass laut Deutschem Gewerkschaftsbund (DGB) viele Arbeitnehmer:innen ihre Behinderung im Job verschweigen – aus Scham oder aus Angst vor Nachteilen. Business Insider hat sich das Thema genauer angeschaut. Unser Fundstück der Woche!

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Kinder mit Superhelden-Kostümen haben sich draußen zum Gruppenfoto aufgestellt, vorne tanzt ein Kind mit rotem Umhang aus der Reihe.

Inklusives Kita-Tanzprojekt der Villa Kunterbunt gewinnt den LWL-Sonderpreis „Vorbild Inklusion“

Menschen und ihre Geschichten, Veranstaltungen & Wettbewerbe Das Kindertanz-Team mit Anja Wagner (links) nach dem Superhelden-Tanz. Foto: AWO Ruhr-Lippe-Ems/Stefan Kuster

In einer inklusiven Kita in Bergkamen wird viel getanzt. Das allein wäre noch nicht preisverdächtig. Doch das jahrelange Engagement der Tanztrainerin Anja Wagner und das inklusionsfördernde Arbeitsmarktkonzept des AWO-Familienzentrums Villa Kunterbunt schon. Dafür und für das Kita-Tanzprojekt „Keep on dancing – Anders ist normal“ hat die Einrichtung in diesem Jahr den LWL-Sonderpreis „Vorbild Inklusion“ gewonnen, der mit 8.000 Euro dotiert ist.

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Rot hinterlegtes Bildschirmfoto des Video-Players auf YouTube.

Video-Fundstück zum Thema Autismus: Warum Lisa eine Maske trägt

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Rot hinterlegtes Bildschirmfoto des Video-Players auf YouTube: Die Autistin Lisa ist drei Mal mit verschiedenen Gesichtsausdrücken zu sehen, darunter steht „Autismus: Ich verstelle mich“.

Autist:innen verstellen sich im Alltag häufig, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass sie bei nicht-autistischen Menschen ansonsten negativ auffallen. Lisa ist eine von ihnen. Das Online-Content-Netzwerk von ARD und ZDF „funk“ hat die 29-jährige Asperger-Autistin für das Magazin „reporter“ mit der Kamera begleitet. Der Film erzählt an ihrem Beispiel, wie sich der Alltag, Gespräche und soziale Situationen hinter der Maske anfühlen, die viele Autist:innen ständig tragen – und was das für Folgen hat. Unser Fundstück der Woche!

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Zwei Landmaschinen bei der Ernte auf dem Feld, aus der Luft steil nach unten fotografiert.

VIER FRAGEN AN… Mechthild Schickhoff, Inklusionsberaterin bei der Landwirtschaftskammer NRW

Menschen und ihre Geschichten

Bei Inklusion auf dem Arbeitsmarkt denken wahrscheinlich die wenigsten an die Landwirtschaft. Dabei bietet diese Branche viele Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Mechthild Schickhoff ist Inklusionsberaterin bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Ihre Stelle wird gemeinsam von der Landwirtschaftskammer und den Landschaftsverbänden Westfalen-Lippe und Rheinland finanziert. Sie hat uns vier Fragen zu ihrem Beruf beantwortet.

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Eine Frau vor tiefschwarzem Hintergrund mit langen Haaren und roten Handschuhen hält sich die Augen zu. Die Handschuhe und die Haare leuchten.

„Ich habe meine Bilder im Kopf und transportiere sie durch die Fotografie nach außen“

Menschen und ihre Geschichten Foto: Susanne Emmermann

Susanne Emmermann ist mit Anfang 30 erblindet. Einige Jahre später entdeckte sie ein Hobby aus ihrer Jugend neu: die Fotografie. Inzwischen stellt die Berlinerin neben ihrem Hauptberuf ihre Werke zusammen mit anderen blinden Fotografinnen und Fotografen aus und bietet Kurse an. Im Interview erzählt sie, wie ihre besonderen Bilder entstehen und warum sie so gerne fotografiert.

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