Was macht ein Unternehmen zu einem attraktiven Arbeitgeber – und wie lässt sich das am besten nach außen vermitteln? Mit diesen Fragen kennt sich Julia Wedderkopf gut aus, die bei der Handwerkskammer Münster im Schwerpunkt Ausbildungsmarketing arbeitet.
Im Videobeitrag erklärt sie, was Employer Branding ist und warum es dabei – anders als oft angenommen – um weit mehr geht als um Personalwerbung. Wichtig ist vor allem, eine klare Identität als Arbeitgeber zu entwickeln, die eigene Unternehmenskultur und die eigenen Werte sichtbar zu machen und auf dieser Grundlage glaubwürdig nach innen und außen zu kommunizieren. Das lohnt sich auch für Inklusionsbetriebe, denn sie bringen ohnehin schon außergewöhnliche Stärken mit – und mit gutem Employer Branding können sie diese Merkmale auch ganz gezielt nach außen tragen.
Transkription des Videos (zum Lesen bitte ausklappen)
Das Video beginnt mit einer animierten, hellblauen grafischen Einblendung, die mit fröhlicher Musik und Toneffekten unterlegt ist. Zu sehen sind ein weißes Ausrufezeichen und der Schriftzug „Gut zu wissen“. Darunter erscheint: „Begriffe zur Inklusion im Arbeitsleben kurz erklärt“.
Alles verschwindet wieder, dann folgt die nächste Einstellung: Eine große, helle Eingangshalle mit Glasfassade, mehrere Personen befinden sich dort bei den Vorbereitungen für eine Videoaufnahme mit Kamera und Beleuchtung, im Mittelpunkt steht Julia Wedderkopf. In einer weiteren animierten Einblendung steht über dieser Szene: „Employer Branding – erklärt von Julia Wedderkopf, Handwerkskammer Münster“.
Die Kamera zeigt anschließend durchgehend Julia Wedderkopf redend vor der Kamera. Sie steht in der gläsernen Halle, ihr gegenüber das Dreier-Team aus dem Journalisten, der sie interviewt, daneben einem Kameramann und einer Assistentin. Julia Wedderkopf trägt eine schwarze Hose, dazu ein weißes Oberteil und eine schwarze Jacke. Sie hat eine Brille auf und die Haare zu einem Zopf gebunden. An ihrer Jacke ist ein kleines Ansteckmikrofon befestigt. Während sie spricht, bewegt sie gelegentlich die Hände. Die Kamera-Einstellungen wechseln während des Interviews von Nahaufnahmen zu etwas entfernteren Einstellungen, ab und zu erscheint auch die Kameraperspektive ganz von außen, die zu Beginn schon zu sehen war.
Die Musik wird leiser, eine hellblau-gelbe, grafische Einblendung erscheint und verschwindet wieder, dann beginnt Julia Wedderkopf, zu sprechen:
„Einfach gesagt ist Employer Branding die Positionierung eines Unternehmens als Arbeitgeber. Wenn wir ein bisschen tiefer reinschauen, dann ist das etwas, was aus dem Marketing kommt und nun in den Personalbereich übertragen wird. Und damit umfasst Employer Branding alle Maßnahmen, Leistungen und auch die Kommunikation eines Unternehmens als Arbeitgeber.“
Die hellblau-gelbe, grafische Einblendung erscheint und verschwindet, beendet also diese Aussage und leitet zur nächsten über:
„Warum ist Employer Branding so wichtig? Wir haben auf der einen Seite gesellschaftliche Entwicklungen, auf die über das Employer Branding reagiert wird. Sprich: Fachkräftemangel, veränderte Erwartungen einer Generation an den Arbeitgeber. Und auf der anderen Seite können Unternehmen mit einem aktiven Employer Branding auch ganz aktiv ihren eigenen Erfolg mit steuern. Denn wir wissen, dass Mitarbeitende, die sich mit den Unternehmenswerten und der Unternehmenskultur identifizieren können, zufriedener sind, loyaler sind und auch produktiver sind.“
Die animierte grafische Einblendung erscheint und verschwindet wieder und leitet zur nächsten Aussage über:
„Inklusionsbetriebe können Employer Branding insbesondere nutzen, um sichtbar zu werden. Denn wir wissen: Inklusionsbetriebe bringen schon viele Stärken mit, die ein Wettbewerbsvorteil sein können, wie eine individuelle Förderung von Mitarbeitenden, eine diverse Unternehmenskultur oder auch verschiedene und flexible Arbeitsmodelle. Diese Punkte müssen jetzt aber sichtbar werden, insbesondere, wenn es darum geht, eine junge Generation anzusprechen, die genau von diesen Themen abgeholt wird.“
Wieder erscheint die animierte grafische Einblendung, danach wieder O-Ton:
„Der wichtigste Tipp für Inklusionsbetriebe, die Employer Branding betreiben wollen, ist: Einfach anfangen. Machen, und nicht denken, dass das nur etwas für ‚die Großen’ beispielsweise ist. Wichtig ist dann, strategisch vorzugehen. Also im ersten Schritt eine Analyse anzustreben, Innensicht einzuholen, die Außensicht, und eine Zielgruppenanalyse. Also Mitarbeitende auch mal befragen: Was schätzt ihr eigentlich an uns als Arbeitgeber? Dann, sich die Kernbotschaften daraus zu formulieren: Wofür wollen wir als Arbeitgeber stehen? Und diese dann nach intern, im Unternehmen, und nach extern zu kommunizieren und sichtbar zu machen.“
Die Kamera zeigt als Abschluss erneut die Aufnahme-Perspektive aus der Halle: Julia Wedderkopf steht in der Mitte, ihr gegenüber stehen der Journalist, der sie interviewt, die Assistentin links daneben und der Kameramann mit Kamera und Licht-Stativ auf der rechten Seite.
Der Journalist redet noch mit Julia Wedderkopf, sie lächelt, dann nickt der Mann dem Kameramann neben ihm bestätigend zu und beendet damit das Interview. Über der Szene steht als abschließende Einblendung: „Danke an Julia Wedderkopf von der Handwerkskammer Münster!“
Die Sene wird schwarz ausgeblendet, damit endet das Video.
Tiefer ins Thema eintauchen: Kostenloser Employer-Branding-Leitfaden
Das RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V. stellt im Netz einen kostenlosen Leitfaden zum Thema Employer Branding zur Verfügung – als Online-Version oder als PDF zum Download.
