Autor: Eva Windhausen

Blau hinterlegtes Bildschirmfoto des Artikel auf Spiegel Online: Überschrift des Artikels, darunter ein Bild von Melanie Strässer

„Irgendwann möchte ich unabhängig von meinen Eltern leben“

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten • Bild: Spiegel Online | Bearbeitung: LWL

Nach Schule und Ausbildung in eine Werkstatt: Für viele Menschen mit Behinderung ist das der übliche Weg. Allerdings weiß ein guter Teil davon auch, dass vielleicht auch ein beruflicher Start auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt funktionieren könnte, wenn eine entsprechende Förderung und eigenes Engagement vorhanden sind. Für Melanie Strasser war der Weg in die Werkstatt ebenfalls vorgezeichnet. Die 23-Jährige hat heute aber einen anderen Weg eingeschlagen. Sie arbeitet in einer Bildungs- und Begegnungsstätte in Oberbayern, als ausgebildete Kauffrau für Büromanagement. Unser Fundstück der Woche.

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Zwei Hände, die eine Feile auf einem sich drehenden Schleifstein bearbeiten. Unten links im Bild ein Porträtfoto von Interviewpartner Hans-Jürgen Schrage.

Ein alter Beruf und ein modernes Hilfsmittel: Wie ein Scherenmonteur mit bionischer Unterstützung arbeitet

Menschen und ihre Geschichten, Veranstaltungen & Wettbewerbe

Hans-Jürgen Schrage ist gelernter Scherenmonteur, kann die rechte Schulter und den rechten Daumen aber wegen einiger Arbeitsunfälle nur noch eingeschränkt bewegen. Vor einigen Jahren organisierte ein Mitarbeiter des Technischen Beratungsdienstes des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) einen bionischen Handschuh für Hans-Jürgen Schrage. Seither kann er wieder fast uneingeschränkt seiner Arbeit nachgehen. Ende Oktober 2021 führt er das bei der A+A-Messe vor – mit Handschuh, natürlich. Sein heutiger Beruf dreht sich aber eigentlich nicht mehr vorwiegend ums Schleifen.

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Website-Screenshot des Artikels auf Businessinsider.de

Aus Angst vor Nachteilen

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten • Quelle: businessinsider.de | Bearbeitung: LWL

Knapp die Hälfte der Deutschen war am Arbeitsplatz noch nie mit einem Menschen mit Behinderung in Kontakt, zeigt eine aktuelle Studie des Jobportals Monster und des Vereins Sozialhelden. Es verwundert daher kaum, dass laut Deutschem Gewerkschaftsbund (DGB) viele Arbeitnehmer:innen ihre Behinderung im Job verschweigen – aus Scham oder aus Angst vor Nachteilen. Business Insider hat sich das Thema genauer angeschaut. Unser Fundstück der Woche!

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Kinder mit Superhelden-Kostümen haben sich draußen zum Gruppenfoto aufgestellt, vorne tanzt ein Kind mit rotem Umhang aus der Reihe.

Inklusives Kita-Tanzprojekt der Villa Kunterbunt gewinnt den LWL-Sonderpreis „Vorbild Inklusion“

Menschen und ihre Geschichten, Veranstaltungen & Wettbewerbe • Das Kindertanz-Team mit Anja Wagner (links) nach dem Superhelden-Tanz. Foto: AWO Ruhr-Lippe-Ems/Stefan Kuster

In einer inklusiven Kita in Bergkamen wird viel getanzt. Das allein wäre noch nicht preisverdächtig. Doch das jahrelange Engagement der Tanztrainerin Anja Wagner und das inklusionsfördernde Arbeitsmarktkonzept des AWO-Familienzentrums Villa Kunterbunt schon. Dafür und für das Kita-Tanzprojekt „Keep on dancing – Anders ist normal“ hat die Einrichtung in diesem Jahr den LWL-Sonderpreis „Vorbild Inklusion“ gewonnen, der mit 8.000 Euro dotiert ist.

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Gelb hinterlegter Screenshot des Artikels auf taz.de.

Und plötzlich geht es doch: „Manöverkritik“ der TAZ zur digitalen Inklusion

Fundstücke aus dem Netz • Gelb hinterlegter Screenshot des Artikels auf taz.de: Die Überschrift lautet „Eine Chance für Inklusion“, darunter steht ein Bild einer Frau mit Rollstuhl am Schreibtisch, die auf einen Bildschirm schaut. Quelle: taz.de | Bearbeitung: LWL

In der TAZ-Serie „Manöverkritik“ schreiben wechselnde Autor:innen einmal pro Monat darüber, wie die Coronakrise die Medien und das Publikum verändert hat und welche Chancen sich für den Journalismus nach der Pandemie ergeben. TAZ-Autorin Judyta Smykowski analysiert in der Folge von Juli 2021 die Chancen und Barrieren digitaler Kommunikation – und spricht sich für einen inklusiven Journalismus aus.

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Rot hinterlegtes Bildschirmfoto des Video-Players auf YouTube.

Video-Fundstück zum Thema Autismus: Warum Lisa eine Maske trägt

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten • Rot hinterlegtes Bildschirmfoto des Video-Players auf YouTube: Die Autistin Lisa ist drei Mal mit verschiedenen Gesichtsausdrücken zu sehen, darunter steht „Autismus: Ich verstelle mich“.

Autist:innen verstellen sich im Alltag häufig, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass sie bei nicht-autistischen Menschen ansonsten negativ auffallen. Lisa ist eine von ihnen. Das Online-Content-Netzwerk von ARD und ZDF „funk“ hat die 29-jährige Asperger-Autistin für das Magazin „reporter“ mit der Kamera begleitet. Der Film erzählt an ihrem Beispiel, wie sich der Alltag, Gespräche und soziale Situationen hinter der Maske anfühlen, die viele Autist:innen ständig tragen – und was das für Folgen hat. Unser Fundstück der Woche!

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Website-Vorschau des Spiegel-Artikels

Doppelt benachteiligt: Frauen mit Schwerbehinderung auf dem Arbeitsmarkt

Fundstücke aus dem Netz • Quelle: Spiegel Online | Bearbeitung: LWL

Unser Fundstück der Woche ist ein Artikel auf SPIEGEL ONLINE, der die Situation von Frauen mit Schwerbehinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in den Fokus rückt. Denn sie verdienen besonders wenig.

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blau hinterlegter Screenshot des DBSV-Videos auf YouTube

Ein Superheld mit Schwächen: Das Barrierefreiheits­­­­­stärkungs­­­gesetz

Fundstücke aus dem Netz • Quelle: Youtube/DBSV | Bearbeitung: LWL

Ein animiertes Video des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands erklärt anschaulich, wo das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz noch nachgebessert werden müsste, das bald verabschiedet werden soll. Unser Fundstück der Woche am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.

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Screenshot der Website mit dem Beratungskompass Inklusion

FAQ für Unternehmen und Betriebe: Beratungskompass Inklusion

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen

Wer als Unternehmer:in Menschen mit Schwerbehinderung beschäftigt, trägt viel dazu bei, die gesellschaftliche Inklusion insgesamt voranzutreiben. Der Beratungskompass Inklusion soll Betrieben dabei helfen, sich zu informieren und zu orientieren.

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Screenshot der Website hiringchain.org

Die Arbeitsmarkt-Kampagne „The Hiring Chain“: Der Bäcker, der Simone anstellte

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen • Screenshot der Website hiringchain.org, die einen Bäcker zeigt, der einer Gesellin die Hand schüttelt. Unten links am Bildrand des Screenshots steht ein runder blaue Kreis, in dem „Welt-Down-Syndrom-Tag“ steht. Screenshot: hiringchain.org | Bearbeitung: LWL

Ein einziges gutes Beispiel genügt oft schon, damit viele andere folgen. Zum heutigen Welt-Down-Syndrom-Tag zeigt die weltweite Kampagne „The Hiring Chain“ (frei aus dem Englischen übersetzt: „Die Arbeitsplatz-Kettenreaktion“), wie dadurch mehr Menschen mit Trisomie 21 einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt finden könnten.

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