Mit 24 Jahren erhielt Mirjam Kottmann die Diagnose Multiple Sklerose. Das veränderte ihr Leben und ihre berufliche Karriere grundlegend. Lange Zeit sprach sie im Job nicht offen über ihre Erkrankung, aus Angst, benachteiligt oder auf ihre Behinderung reduziert zu werden. Doch irgendwann entschied sie sich dafür, einen anderen Weg einzuschlagen.
Der 15-minütige ZDF-Film „Ich will gesehen werden“ erzählt, wie fordernd es für Mirjam Kottmann war, sich in einer stark durch Bilder und Klischees geprägten Branche ganz bewusst sichtbar zu machen. Und auch, wie sehr sich diese Entscheidung für die Nachrichtenmoderatorin persönlich gelohnt hat. Mirjam Kottmann geht es dabei aber um mehr als nur um ihre eigene Geschichte, sie begreift sich auch als Vorbild – und ihren Weg als Signal für mehr Vielfalt in den Medien und für eine Gesellschaft, in der Menschen mit Behinderung selbstverständlich Teil des öffentlichen Bildes sind. „Ich will gesehen werden“ ist daher nicht nur ein sehr persönliches Film-Porträt, sondern wirbt auch eindrücklich für Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und Veränderung.
Hier könnt ihr euch den Kurzfilm über Mirjam Kottmann
(ZDF-Reihe „Einfach Mensch!“) anschauen!
