Fundstücke aus dem Netz

Bei unseren Recherchen stoßen wir immer wieder auf gute Blogs, nützliche Projekte und Websites oder auf Filme und Podcasts von oder für Menschen mit Behinderung, die wir euch in dieser Rubrik vorstellen.

Inklusion in Deiner Nähe

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz Screenshot: Inklusionslandkarte/Inklusion bewegt Deutschland (Stand: 2016) | Bearbeitung: LWL

Diese Landkarte ist über und über gefüllt mit vielen Projekten rund um das Thema Inklusion. Sie verdeutlicht nicht nur, wie vielfältig unsere Gesellschaft und Hilfsprojekte bereits sind, sondern animiert auch gleich dazu, mitzumachen: In die digitale Inklusionslandkarte darf jeder inklusive Projekte eintragen – die eigenen oder auch Ideen für ein neues Projekt. Auch Fachleute zum Thema Inklusion können sich als Referenten aufführen lassen. Beides wurde bereits von vielen Teilnehmern fleißig umgesetzt. Inzwischen ist daraus eine bunte Sammlung aus Organisationen, Ideen und Maßnahmen entstanden. Hier geht es zur Karte: ↗ Inklusionslandkarte

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Starthilfe bei der beruflichen Neuorientierung

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz Screenshot: Bundesverband Deutscher Berufsförderwerke (Stand: 2016) | Bearbeitung: LWL

Ein Krankenpfleger, der wegen eines Bandscheibenvorfalls plötzlich nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann, ein Ingenieur, der bei einem Arbeitsunfall eine schwere Verletzung davonträgt, die nicht vollständig ausheilt, ein Bäcker, der eine Stauballergie entwickelt und die Backstube meiden muss: Arbeitsunfähigkeit kann sehr unterschiedliche Formen annehmen und jeden treffen. Die Vorfälle und Entwicklungen, die dazu führen, kommen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fast immer unerwartet – und meistens ist danach auch eine berufliche Neuorientierung nötig. Durch diese oftmals schwierige Phase begleiten die Experten des Verbundes der Deutschen Berufsförderwerke. Sie beraten und unterstützen Menschen unter bestimmten Voraussetzungen bei der Umschulung und auch beim Wiedereinstieg in den Beruf nach einem Unfall. Es gibt auch präventive Angebote, also die Möglichkeit, frühzeitig Lösungen zu entwickeln, wenn bereits abzusehen ist, dass sich das Befinden eines Berufstätigen über kurz oder lang negativ verändern wird. Die Berufsförderwerke wenden sich mit ihrem Angebot übrigens nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch an Unternehmen. Sie helfen Firmen auf Wunsch bei der Bewältigung der vielen Herausforderungen des modernen Arbeitsmarktes – zum Beispiel, wenn das Unternehmen einen Mangel an Fachkräften abfedern muss und dabei Unterstützung braucht. Das Webangebot des Bundesverbandes, der übrigens mit rund 100 Standorten in Deutschland vertreten ist, bietet unter anderem Informationen zu mehr lesen

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Kompetent – und trotzdem arbeitslos

Allgemein, Aus der Forschung, Fundstücke aus dem Netz Screenshot: ARD-Mediathek (Stand: 2016) | Bearbeitung: LWL

Menschen mit Behinderung einstellen: Zu teuer und zu aufwändig? Das scheinen jedenfalls rund ein Viertel aller beschäftigungspflichtigen Unternehmen in Deutschland so zu sehen, die sich immernoch davor scheuen, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung anzubieten. Warum genau das so ist, bleibt ungeklärt, denn nur die wenigsten äußern sich zu diesem Problem.

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Barrierefreie Veranstaltungen planen

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Screenshot: ramp-up.me (Stand: 2016) | Bearbeitung: LWL

Die Räumlichkeiten sind gebucht, das Programm steht, die Catering-Firma weiß Bescheid. Das Event kann kommen – oder? Noch nicht ganz. Was vielen Veranstaltern oft “durchrutscht”, ist das Thema Barrierefreiheit. Denn ob ein Event wirklich für alle Gäste zugänglich ist, hängt sowohl vom Veranstaltungsort ab als auch vom Programm und von der Kommunikation vor und während des Ereignisses – technisch wie inhaltlich. Diese Aspekte sollten am besten frühzeitig bedacht werden und direkt in die Planungen einfließen. Was dabei wichtig ist und welche interessanten Möglichkeiten es gibt, Veranstaltungen bewusst barrierefrei zu gestalten, ist das Thema des Portals Ramp-up.me. Die Seite ist als Initiative des Vereins Sozialhelden e. V. entstanden und gibt viele Tipps und Hinweise rund um barrierefreie Planung von Events. Der Wunsch und das Ziel der Initiatoren ist es, eine vielfältigere und buntere Veranstaltungskultur schaffen, in der alle Menschen gleichberechtigt agieren und teilnehmen können und mit ihren Beiträgen gehört werden. Hier geht es zum Portal: ↗ ramp-up.me

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Ohne Blatt vor dem Mund

Allgemein, Aus der Forschung, Fundstücke aus dem Netz Screenshot: Blog Laura Gelhaar (Stand: 2016) | Bearbeitung: LWL

Ihre Behinderung sei ihr „persönlicher Arschlochfilter”, sagt in bewusst unverblümter Wortwahl die Bloggerin Frau Gehlhaar über sich und ihre Begegnungen mit anderen Menschen. Die Autorin und Redakteurin schreibt, direkt und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, über das Leben, ihre Arbeit und über das, was sie im täglichen Kontakt mit anderen erlebt. Die Begegnungen reichen von angenehm bis anstrengend und Inklusion ist dabei nur eines von vielen Themen. Schließlich ist auch Gelhaars Behinderung nur eine von vielen Facetten, die sie als Mensch ausmachen – das scheinen andere aber manchmal zu vergessen. Fazit: Es macht Spaß, den Blog zu lesen. Die unterhaltsamen Beiträge enthalten außerdem indirekt und ohne erhobenen Zeigefinger Anregungen dazu, wie Menschen auf Augenhöhe miteinander umgehen könnten und sollten – egal, ob sie mit oder ohne Behinderung durchs Leben rollen und laufen. Hier geht es zum Blog: ↗ Frau Gehlhaar

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Alle sind anders

Aus der Forschung, Fundstücke aus dem Netz Screenshot: Charta der Vielfalt e. V. | Bearbeitung: LWL

“Anderssein ist keine Hürde, sondern eine große Chance”, könnte der Grundsatz einer Initiative lauten, die sich in Deutschland für eine bessere Unternehmenskultur engagiert: Die Charta der Vielfalt hat sich zum Ziel gesetzt, dafür zu sorgen, dass in Zukunft das Potenzial aller Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Behinderung oder sexueller Orientierung angemessen wertgeschätzt, gefördert und genutzt wird. “Diversity Management” heißt dieses Prinzip in der Fachwelt und in den Personalabteilungen von Unternehmen. Die Idee dahinter: Wenn alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer Firma oder Organisation sich gegenseitig schätzen, untereinander gerne Erfahrungen austauschen und ihr Fachwissen ungehindert weitertragen können, fördert das die Kreativität eines Teams – und das wirkt sich wiederum positiv auf die Innovationskraft des Unternehmens aus. Vielfalt beim Personal lohnt sich für Firmen demnach nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht, es steigert auch deren Anpassungsfähigkeit an neue Entwicklungen auf den Märkten in Deutschland und der Welt. Wie diese wertschätzende und profitable Unternehmenskultur gestaltet werden kann, wird auf den ↗ Seiten der Charta der Vielfalt genauer erklärt.

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Weit mehr als Rampen und Aufzüge

Aus der Forschung, Fundstücke aus dem Netz Screenshot: ZEIT ONLINE | Bearbeitung: LWL

Barrierefreiheit bedeutet nicht nur den freien Zugang zu Orten und Gebäuden. Genauso ist damit die Teilhabe etwa am Arbeitsleben gemeint, aber auch die Möglichkeit für jeden Menschen, ein eigenständiges Leben zu führen. Welche verschiedenen Facetten Barrierefreiheit hat, darüber schreibt Christiane Link in ihrem Blog “Stufenlos”. Alltäglichkeiten sind bei ihr genauso Thema wie politische Fragen. Die Bloggerin beschränkt sich aber nicht darauf, Mängel aufzuzählen, sondern versucht stets, konstruktive Lösungswege aufzuzeigen. Christiane Link, die selbst mit Rollstuhl lebt, will damit ihren persönlichen Beitrag zu einer inklusiveren Gesellschaft leisten. ↗ Zum Zeit-Blog Stufenlos

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Engagierten Nachwuchs fördern

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Screenshot: FAZ.net | Bearbeitung: LWL

Deutschland altert: Die Anzahl der über 60-Jährigen steigt stetig, junge Menschen hingegen gibt es vergleichsweise wenige. Diese Entwicklung, der so genannte demografische Wandel,

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Ein Wegweiser für mehr inklusive Arbeitsplätze

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz Screenshot: iwkoeln.de | Bearbeitung: LWL

Viele Arbeitgeber scheuen sich davor, Menschen mit Behinderungen in ihren Unternehmen einzustellen – die Gründe dafür sind aber oft einfach mangelnde Informationen und fehlende Erfahrungswerte rund um das Thema Inklusion am Arbeitsplatz.

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Von der Werkstatt hinter’s Lehrerpult

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Screenshot: sueddeutsche.de | Bearbeitung: LWL

Horst-Alexander Finke hat seine bisherige Arbeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen an den Nagel gehängt. Der 52-Jährige lebt seit seiner Geburt mit einer Sehbehinderung und einer Hirnleistungsschwäche. Heute steht er hinter einem Lehrerpult in Kiel und erklärt dem Nachwuchs im Bildungsbereich, worauf es beim Thema Inklusion ankommt: Er unterrichtet angehende Lehrer und Sozialarbeiter im Zuge des Projektes “Inklusive Bildung”, damit diese lernen, im späteren Beruf das gemeinsame Lernen und Leben von Menschen mit und ohne Behinderung besser zu managen. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von der Kieler Stiftung “Drachensee”. ↗ Link zur Reportage in der Süddeutschen Zeitung

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