Fundstücke aus dem Netz

Bei unseren Recherchen stoßen wir immer wieder auf gute Blogs, nützliche Projekte und Websites oder auf Filme und Podcasts von oder für Menschen mit Behinderung, die wir euch in dieser Rubrik vorstellen.

Reisen für Alle!

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Screenshot: Deutsches Seminar für Tourismus (DSFT) Berlin e. V./reisen-fuer-alle.de | Bearbeitung: LWL

Für viele Menschen mit Behinderung ist Urlaubsplanung stressig. Das Portal für barrierefreies Reisen www.reisen-fuer-alle.de könnte das für Ausflüge und Reisen innerhalb Deutschlands ändern. Unser Fundstück der Woche!

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Studieren mit Behinderung

Aus der Forschung, Fundstücke aus dem Netz

Viele Hochschulen sind immer noch nicht für alle Menschen zugänglich. Damit sind nicht nur Behindertenparkplätze, Rampen und Aufzüge gemeint, sondern auch die Voraussetzungen für das Lernen in Vorlesungen und Seminaren. Unsere Linktipps zum Thema Studieren mit Behinderung.

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Die Millionenidee

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen

Schwarze, weiße oder graue Socken? Langweilig, fand John Cronin. Der junge US-Amerikaner gründete gemeinsam mit seinem Vater Mark das Start-up "John’s Crazy Socks", das heute Millionen umsetzt. Unser Linktipp der Woche!

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„Fünf Jahre, was soll ich sagen. Ich sitz noch immer“

Fundstücke aus dem Netz

„5 Jahre, was soll ich sagen. Ich sitz noch immer, shit happens, get over it. Gute Nacht“, schreibt Amelie Ebner auf ihrem Blog am 2. Februar 2018. Das Datum ist der fünfte Jahrestag eines schweren Skiunfalls, den sie mit 17 Jahren hatte. Seither ist sie querschnittsgelähmt. Über ihr Leben mit dieser Behinderung bloggt sie jetzt fleißig, ihre Seite nennt sie nach dem Jahrestag des Unfalls „zweiterfebruar“. Die heute 22-Jährige schreibt in all ihren Beiträgen sehr offen, direkt und ehrlich über sich, über ihre oft merkwürdigen Erlebnisse mit anderen Menschen (vor allem denjenigen, die keine sichtbare Behinderung haben) und über ihren Alltag, der sich seit dem Unfall stark verändert hat. Humor hat sie auch, und der ist oft ziemlich schwarz: „Lag mal wieder flach mit Gehirnerschütterung. Die Leute sagen: ‚Haha, du bist zu dumm zum Laufen und sitzt im Rollstuhl!‘ Ich bin zu dumm zum Rollstuhl fahren. Passiert, wenn man einen anderen Rollstuhl ausprobiert, den Kipppunkt falsch einschätzt, zu viel Schwung gibt. Da landet man schon mal ungebremst auf dem Hinterkopf. Für Kippschutz ist Prinzessin ja zu cool. ‚Nene, ich kann das.‘“ In anderen Posts denkt sie laut darüber nach, warum es sie zwar nicht stört, wenn Leute ihr Hilfe anbieten, mehr lesen

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Durch das Behördendickicht

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz

Ob es um das selbstbestimmte Leben und Wohnen geht, das Arbeitsleben oder die Versorgung mit Hilfsmitteln: Menschen mit Behinderung müssen sich mit einer Vielzahl von Fragen auseinandersetzen, wenn es um Teilhabe und Rehabilitation geht. Die richtigen Antworten zu bekommen und so die geeigneten Anbieter der verschiedenen Leistungen aussuchen zu können, ist nicht einfach. Hilfe bieten dabei der Verein „MOBILE – Selbstbestimmtes Leben Behinderter“ und der „Betreuungsverein Lebenshilfe Dortmund“. Sie haben in der Ruhrgebietsstadt gemeinsam eine unabhängige und kostenfreie Beratung auf die Beine gestellt – und das könnt ihr in diesem Artikel in der Online-Ausgabe des Focus’ nachlesen (unser Linktipp der Woche). Eine weitere Besonderheit dieses Angebots ist nämlich, dass viele der Berater und Beraterinnen selbst mit einer Behinderung leben. Sie können sich also sehr gut in die Lebenssituationen der Ratsuchenden einfühlen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert seit Anfang dieses Jahres den Aufbau dieser „Beratungsstellen für Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“.

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Frust macht erfinderisch: Das Rollstuhl-Startup „Freedom One Life“

Fundstücke aus dem Netz

Alex Papanikolaous herkömmlicher Rollstuhl ging schon oft und in den ungünstigsten Situationen kaputt. Eines Tages beschloss er deshalb, selbst ein besseres Produkt zu bauen, auf das er sich in Zukunft vollständig würde verlassen können. Der Schotte gründete das Startup „Freedom One Life“. Er begann, einen neuen, robusteren Rollstuhl zu entwickeln, der ihm und anderen Menschen mit körperlichen Behinderungen künftig ein selbstbestimmteres Leben ermöglichen sollte – auf Nachfrage berichteten nämlich viele, die ebenfalls mit Rollstuhl leben, von den gleichen Problemen mit handelsüblichen Modellen. Im Jahr 2018 soll der neue „Freedom One Chair“, wie der Unternehmer seine Entwicklung nennt, marktreif sein. ZEIT ONLINE hat den Gründer zu seiner Idee, seinem Startup und seinem neuen Produkt interviewt – unser Linktipp der Woche!↗ Hier könnt ihr das Gespräch nachlesen. Noch mehr Infos zu „Freedom One Life“ gibt es auf der ↗ Homepage des Startups (englischsprachig).

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Das Inklusionsklima wird besser – aber es bleibt viel zu tun

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz

Die meisten Menschen wünschen sich, an einem sicheren Arbeitsplatz den Lebensunterhalt selbst verdienen zu können, mit einem Job, der den eigenen Fähigkeiten und Interessen entspricht. Für Arbeitssuchende mit Handicap ist es aber oft iviel schwieriger, so eine Beschäftigung zu finden. Wie sich der deutsche Arbeitsmarkt beim Thema Inklusion entwickelt, hat die Aktion Mensch jetzt zum fünften Mal mit seinem „Inklusionsbarometer Arbeit 2017“ wissenschaftlich erhoben.

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Barrieren im Kopf

Fundstücke aus dem Netz

In den Beruf einzusteigen und Karriere zu machen ist für fast jeden anstrengend – für Menschen mit Behinderungen ist dieser Weg oft gar nicht erst möglich, oder er wird durch Barrieren in den Köpfen und andere Hürden stark erschwert.

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Inklusion an der Wahlurne

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz

Wahlen sind der Moment einer Demokratie, in der Bürgerinnen und Bürger den mit stärksten Einfluss auf die Politik und die Gesellschaft nehmen können, in der sie leben möchten. Sie können am Wahltag derjenigen Partei ihre Stimme geben, die aus ihrer Sicht sie selbst und ihre Meinung auf politischer Ebene am besten vertreten kann. Diesen Sonntag (24. September 2017) ist es wieder so weit: ...

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Roboter Schorsch arbeitet mit Menschen mit Handicap

Aus der Forschung, Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen

Schorsch ist nicht aus Fleisch und Blut, aber trotzdem ein gern gesehener Kollege in einem inklusiven Unternehmen in Baden-Württemberg. Er ist ein Assistenzroboter, sein richtiger Name – nicht so klangvoll wie Schorsch, aber passend zu seiner Aufgabe – ist „APAS assistent“. Er wurde von der Firma Bosch entwickelt, das Fraunhofer-Institut hat ebenfalls mitgewirkt und gefördert wurde Schorsch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Der Roboter übernimmt seit einiger Zeit bei der ISAK gGmbH  (Abkürzung für „Initiative zur Schaffung von Arbeitsplätzen für Körperbehinderte“) die körperlich anstrengenden Arbeiten in der Produktion. Schorsch ist es damit zu verdanken, dass nun auch Menschen in der Montage mitarbeiten können, die mit körperlichen Behinderungen leben und deshalb keine körperlich allzu belastenden Aufgaben übernehmen können. Der neue metallene Kollege bei der ISAK ist Teil des Projekts „AQUIAS“ (die Abkürzung steht für „Arbeitsqualität durch individuell angepasste Arbeitsteilung zwischen Servicerobotern und schwer-/nicht behinderten Produktionsmitarbeitern“). Er ist der erste Roboter in Deutschland, der extra für den Zweck entworfen wurde, mit Menschen zusammenarbeiten und diese am Arbeitsplatz zu unterstützen, die eine Behinderung haben. Mit dem Projekt wollen die Initiatoren die zukünftige barrierefreie Zusammenarbeit von Robotern und Menschen erproben und damit bestenfalls den Weg für einen inklusiveren Arbeitsmarkt ebnen. Wie das im mehr lesen

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