Menschen und ihre Geschichten

In dieser Rubrik geht es um Menschen und ihre persönlichen Perspektiven – vor allem in Bezug auf ihre Arbeits- und Berufswelt. Einige haben ein inklusives Unternehmen oder Projekt gegründet, mit dem sie (anderen) Menschen mit Behinderung den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen.

VIER FRAGEN AN… Lars Hemme

Allgemein, Menschen und ihre Geschichten

Lars Hemme arbeitet als Wissenschaftliche Hilfskraft in der Zentralen Studienberatung Paderborn und berät zum Thema Studium mit Behinderung. Er spricht dabei aus eigener Erfahrung: Wegen einer angeborenen Gelenksteife lebt er mit Rollstuhl. In seiner Freizeit bloggt der 41-jährige über sein Leben mit 24-Stunden-Assistenz und über Themen wie Selbstbestimmtheit und Gleichberechtigung. Im Interview...

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VIER FRAGEN AN… Viola Steinbeck

Menschen und ihre Geschichten Porträtfoto von Viola Steinbeck

Viola Steinbecks Beruf ist spannend und fordernd zugleich, denn sie erfährt viele persönliche Dinge von ihren Kunden. Die 45-Jährige arbeitet als Personal Coach und begleitet in diesem Job Menschen durch schwierige Lebensphasen und Situationen. Dafür muss sie vor allem eines gut können: Zuhören. Das würde sie sich oft genug auch von Menschen wünschen, die in der Gesellschaft die wichtigen Entscheidungen treffen. Sie selbst erkrankte mit 7 Jahren an Rheuma, die Inklusion ist auch deshalb einer ihrer Schwerpunkte bei der Arbeit. Sie berät und begleitet zum Beispiel andere Menschen mit Behinderungen auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben und berät Unternehmen, Vereine und anderen Institutionen, die sich auf dem Weg zu mehr Chancengleichheit machen wollen. Ein wichtiger Teil dieses Jobs ist es, über oft unbewusste Barrieren aufzuklären und Sorgen und Ängste zu nehmen. Außerdem hilft sie dabei, das Potenzial einzelner Menschen zu erkennen und zu fördern. Im Gespräch hat uns die 45-jährige erklärt, was aus ihrer Sicht für eine gelungene Inklusion besonders wichtig ist. #1 Frau Steinbeck, was bedeutet für Sie Inklusion im Beruf und bei der Arbeit? Es müssten sich meiner Meinung nach als erstes und dringend die schulischen Strukturen ändern, damit eine Gleichberechtigung in der Bildung erreicht werden kann. mehr lesen

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VIER FRAGEN AN… Volker Westermann

Aus der Forschung, Menschen und ihre Geschichten Volker Westermann rührt Eier in einer Schüssel an und schaut in die Kamera.

Wenn er nicht gerade mit seiner Frau Iris um die Welt reist, findet man Volker Westermann in der Küche. Als Moderator und Showkoch in der Sendung „dinner for everyone“ hat er unter anderem schon mit Alfred Biolek, Bernhard Hoëcker, Guildo Horn und Ole Plogstedt den Kochlöffel geschwungen und sich mit seinen Gästen ...

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„Die Arbeitgeber werden immer optimistischer“

Menschen und ihre Geschichten Foto: Aktion Mensch

An einem sicheren Arbeitsplatz den Lebensunterhalt selbst zu verdienen, mit einem Job, der den eigenen Fähigkeiten und Interessen entspricht: Das wünschen sich die meisten Menschen. Wer mit einer Behinderung lebt, hat es aber oft viel schwerer, eine Beschäftigung zu finden, die zu den eigenen Fähigkeiten passt. Viele Arbeitgeber:innen scheuen trotz Fachkräftemangel, Menschen mit Behinderung in ihren Betrieben einzustellen – sogar dann, wenn diese hervorragend ausgebildet sind. Warum das in Deutschland so ist, wollte die Aktion Mensch genauer wissen und hat das so genannte Inklusionsbarometer entwickelt. Ein Interview mit der Leiterin des Bereiches Aufklärung bei der Aktion Mensch Christina Marx über die Studie und die Situation von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben.

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VIER FRAGEN AN… Laura Gehlhaar

Aus der Forschung, Menschen und ihre Geschichten Foto: Schall&Schnabel

Laura Gehlhaar ist im Netz und auch sonst bekannt geworden – und zwar dafür, dass sie sehr unverblümt und ehrlich über ihr Leben mit Behinderung spricht und schreibt. Die 33-Jährige bloggt und hat jetzt auch ein Buch geschrieben. Sie engagiert sich so gegen die vielen Unsicherheiten, Vorurteile und Ausgrenzungen, mit denen sie und viele andere Menschen mit Behinderung sich täglich auseinandersetzen müssen. Wir wollten von der 33-Jährigen wissen: Was könnte aus Ihrer Sicht die Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in Deutschland weiter vorantreiben? Vier Fragen an Laura Gehlhaar.

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