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Was ist ein Jobcoach? Was machen Technische Beratungsdienste? Was sind Inklusionsunternehmen? Und welche digitalen Plattformen oder Projekte gibt es, die Menschen mit Behinderung im (Berufs-)Alltag unterstützen? In dieser Rubrik sammeln wir Antworten rund um die Inklusion im Arbeitsleben und präsentieren nützliche Tools, Tipps und Projekte.

Bundesteilhabegesetz 2018: Die zehn wichtigsten Änderungen im Arbeitsleben

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Die UN-Behindertenrechtskonvention ist seit einigen Jahren in aller Munde. Das Menschenrechtsübereinkommen der Vereinten Nationen gilt seit 2011 in ganz Europa. Es fordert von allen Staaten, die in der EU sind, dass sie ihre Gesetze anpassen, damit Menschen mit Behinderung die gleichen gesellschaftlichen Rechte und Zugänge bekommen wie Menschen ohne Handicap. Auch die deutsche Regierung muss sich daran halten. Auf der Grundlage der Konvention hat sie ein eigenes Gesetz entworfen, das seit dem Jahr 2016 in Kraft ist – das Bundesteilhabegesetz. Es wird in mehreren Phasen im Abstand von zwei Jahren bis 2020 umgesetzt. Bei vielen Menschen mit Behinderung und auch unter Experten ist es allerdings sehr umstritten. Den meisten geht das Gesetz nicht weit genug, andere empfinden es sogar als Rückschritt. Eine der Neuerungen, die ab 2018 gelten werden, ist ein neues Schwerbehindertenrecht. Doch was genau kommt dadurch auf Arbeitgeber, Arbeitnehmer mit Schwerbehinderung und deren Interessenvertretungen in den Betrieben zu? Wir haben die zehn wichtigsten Änderungen zusammengefasst. 1. Der Begriff „Behinderung“ wird neu definiert. Deutschland ist dazu verpflichtet, seine Gesetze an die Regeln der UN-Behindertenrechtskonvention anzupassen. Damit sind einige Anforderungen verbunden, die künftig erfüllt werden müssen – rechtliche und inhaltliche, aber auch sprachliche. Für das Jahr 2018 wurde daher neben mehr lesen

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Inklusion an der Wahlurne

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz

Wahlen sind der Moment einer Demokratie, in der Bürgerinnen und Bürger den mit stärksten Einfluss auf die Politik und die Gesellschaft nehmen können, in der sie leben möchten. Sie können am Wahltag derjenigen Partei ihre Stimme geben, die aus ihrer Sicht sie selbst und ihre Meinung auf politischer Ebene am besten vertreten kann. Diesen Sonntag (24. September 2017) ist es wieder so weit: ...

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Digitale Barrieren abbauen

Fakten, Service, Infos, Menschen und ihre Geschichten

Wie müssen Websites und Apps aufgebaut sein, damit auch Menschen mit Sehbehinderungen sie gut nutzen können? Mit diesem Thema kennt sich Karsten Warnke bestens aus. Er ist Diplom-Soziologe und lebt selbst mit einer Sehbeeinträchtigung. In den letzten Jahren leitete er das Projekt „BIT inklusiv“ (BITi), das dazu beigetragen hat, barrierefreie Informationstechnik an Arbeitsplätzen zu etablieren. Wir haben mit ihm über die Hürden gesprochen, die am PC und im Internet für Menschen mit Sehbehinderung entstehen und ihn gefragt, wie Anbieter diese beseitigen können – oder bestenfalls gar nicht erst entstehen lassen. Herr Warnke, Sie leben selbst mit einer Sehbeeinträchtigung. Welche Barrieren begegnen Ihnen besonders oft beim Umgang mit dem Computer? Ich arbeite mit einem Windows-PC und nutze ein Vergrößerungsprogramm, eine Art Lupe. Damit steht mir nur ein kleiner, vergrößerter Bildschirmausschnitt zur Verfügung, mit dem ich über den Bildschirm navigiere. Es ist wichtig, dass das Vergrößerungsfenster immer dort ist, wo ich gerade schreibe oder per Tastatur in Menüs eine Auswahl treffe. Eigentlich eine praktische Hilfe, aber leider funktioniert dies nicht immer reibungslos. Es kommt vor, dass es nach einem Windows-Update erhebliche Probleme gibt, bis hin zum Systemabsturz. Manche der Probleme verschwinden, wenn endlich das nächste Update für das Vergrößerungsprogramm kommt. Darüber hinaus mehr lesen

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Wie werden Menschen mit Sehbehinderung in NRW an ihrem Arbeitsplatz unterstützt?

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In Nordrhein-Westfalen sind vor allem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Landschaftsverband Rheinland (LVR) dafür zuständig, die Leistungen für Menschen mit Behinderungen zu bündeln und zu organisieren. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Sehbehinderung sind die so genannten Integrationsfachdienste im gesamten Bundesland gute erste Anlaufstellen, ebenso wie die Hilfsmittelberatungsstellen der beiden Berufsbildungswerke in Soest und in Düren. In Westfalen-Lippe gibt es darüber hinaus eine Einrichtung, deren Experten speziell blinde und sehbehinderte Berufstätige beraten und sie dabei unterstützen, entsprechende Leistungen am Arbeitsplatz zu beantragen: Den Fachdienst für Menschen mit Sehbehinderung beim LWL-Inklusionsamt Arbeit. Wir stellen das Angebot in diesem Artikel vor. (Tipp für Leser aus dem Rheinland: Am Ende des Textes haben wir einige Informationen zu den Anlaufstellen für Menschen mit Sehbehinderungen aus dieser Region zusammengestellt.) Welche Aufgaben hat der Fachdienst für Menschen mit Sehbehinderung, der an das LVR-Inklusionsamt in Westfalen-Lippe angedockt ist?  Beim Fachdienst arbeiten interne und externe Experten zusammen. Ihre Aufgabe ist es, berufstätige Menschen mit Sehbehinderungen aus Westfalen-Lippe an ihren Arbeitsplätzen zu unterstützen, damit diese so eigenständig wie möglich arbeiten können. Wenn auf eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter in einem Betrieb zum Beispiel neue Aufgaben zukommen, kann der Fachdienst zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei den Integrationsfachdiensten dabei mehr lesen

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Was ist eigentlich… der besondere Kündigungsschutz?

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In Deutschland gibt es einen gesetzlichen Kündigungsschutz, der alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer davor bewahrt, dass sie grundlos, willkürlich oder ungerechtfertigt aus ihrem Job entlassen werden. Für Menschen, die mit einer Schwerbehinderung leben und arbeiten, reicht dieser Schutz noch weiter: Nach dem sogenannten „besonderen Kündigungsschutz“ muss bei diesen Beschäftigten immer vorab vom zuständigen Inklusionsamt geprüft werden, ob bei der vom Arbeitgeber beabsichtigten Kündigung die Belange des schwerbehinderten Menschen berücksichtigt werden. Der Träger des Inklusionsamtes in der Region Westfalen-Lippe ist der LWL (die Abkürzung steht für „Landschaftsverband Westfalen-Lippe“). Dieses Amt ist ein wichtiger Ansprechpartner für Menschen mit Behinderungen und setzt sich unter anderem auch dafür ein, dass der besondere Kündigungsschutz eingehalten wird. Wozu diese Regelung gut ist und wie das Verfahren dahinter abläuft, erklären wir euch in diesem Beitrag. Was unternimmt ein Inklusionsamt, wenn ein Arbeitgeber die Zusammenarbeit mit einem Menschen mit Schwerbehinderung kündigen will? Der besondere Kündigungsschutz soll verhindern, dass schwerbehinderte Menschen ausschließlich aufgrund ihres Handicaps entlassen werden können. Das Ziel ist nicht, sie damit gegenüber anderen Arbeitnehmern besser zu stellen. Stattdessen sollen auf diese Weise mögliche Nachteile ausgeglichen werden, die diese Menschen aufgrund ihrer Behinderung am Arbeitsplatz erfahren. Für wen gilt dieser besondere Kündigungsschutz? Er gilt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mehr lesen

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Nicht in die Werkstatt, sondern auf den Arbeitsmarkt

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen Foto: LWL

In Deutschland gibt es einige gezielte Förderprogramme, die Menschen mit Behinderung auf dem Weg in den Beruf unterstützen. In NRW ist das beispielsweise das Angebot „Schule trifft Arbeitswelt“, kurz „STAR“. Mit dem Programm hat auch Niklas Grewing, der eine geistige Behinderung hat, den Sprung aus der Schule in seinen Traumjob geschafft.

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Was ist eigentlich… eine Arbeitsassistenz?

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Schwer erreichbare Werkzeuge anreichen, Gebärdensprache dolmetschen oder Termine ausmachen: Das sind nur ein paar der Dinge, mit denen Assistenten Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz helfen. In diesem Artikel erklären wir, warum es sie gibt, was sie genau machen und wie ihre Hilfe beantragt werden kann. Wozu gibt es Arbeitsassistenten und wie werden sie finanziert? Einige Menschen mit einer Schwerbehinderung brauchen am Arbeitsplatz eine helfende Hand, um ihrer gelernten oder studierten Tätigkeit nachgehen zu können. Damit ihnen keine Nachteile gegenüber nicht behinderten Arbeitnehmern entstehen, gibt es die so genannten Arbeitsassistenten. Sie helfen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Handicap, sich im Arbeitsleben voll zu entfalten, so dass sie ihre Qualifikationen umfassend einsetzen und ihre Fähigkeiten ausbauen können. Damit werden bestehende Arbeitsverhältnisse gesichert, denn Arbeitsassistenten helfen, behinderungsbedingte Schwierigkeiten auszugleichen und Problemen am Arbeitsplatz vorzubeugen. Neben dieser Unterstützung zur Teilhabe am Arbeitsleben sichert eine Assistenz auch den sozialen Status des Menschen mit Handicap innerhalb der Gesellschaft. Die Leistungen der Assistenten werden übrigens, soweit sie der Erhaltung des Arbeitsplatzes dienen, aus der Ausgleichsabgabe finanziert. Welche Aufgaben haben Arbeitsassistenten? Arbeitsassistenten helfen schwerbehinderten Mitarbeiterinnen oder -Mitarbeitern zum Beispiel bei Außenterminen, bei denen sie sich in fremden und manchmal nicht barrierefreien Umgebungen zurechtzufinden müssen. Bewegungseingeschränkten Personen können sie mehr lesen

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Was ist eigentlich… Jobcoaching?

Fakten, Service, Infos Foto: pexels/Startup Stock Photos

Wenn ein Arbeitsplatz für einen Menschen mit Behinderung aus verschiedenen Gründen nicht optimal ist und Schwierigkeiten entstehen, können so genannte Jobcoaches helfen. Diese geschulten „Arbeitstrainer“ besuchen die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum am Arbeitsplatz und unterstützen sie oder ihn gemeinsam mit dem Arbeitgeber dabei, die Situation zu verbessern.

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Inklusionsunternehmen: Ein Erfolgsmodell für alle Beteiligten

Fakten, Service, Infos, LWL-Messe 2017, Projekte und Unternehmen

Rund 160 Inklusionsbetriebe und -abteilungen behaupten sich in Westfalen-Lippe am Markt. Auf der LWL-Messe, die diesen Mittwoch (1. März 2017) ab 9 Uhr zum vierten Mal seit dem Jahr 2010 in der Halle Münsterland stattfindet, stellen diese Firmen sich und ihre Leistungen vor.

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Ein Portal zur Jobsuche für Menschen mit Handicap

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz Das Stellenanzeigenportal Capjob.de.

Es gibt Zeiten im Leben, die für fast jeden sehr aufreibend und aufregend sind, weil damit ein neuer Abschnitt beginnt. Dazu zählt zum Beispiel, den ersten oder einen neuen Job zu finden. Man muss sich in dieser Zeit viel mit sich selbst und den eigenen Fähigkeiten und Vorstellungen auseinandersetzen, Lebensläufe und Bewerbungen schreiben, Stellenanzeigen lesen, ...

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