Autor: Constanze Busch

Punkte einer Checkliste für Inklusionsvereinbarungen

Was ist eigentlich… eine Inklusionsvereinbarung?

Fakten, Service, Infos • Grafik: LWL | Icon: Flaticon

Unternehmen, die inklusiv arbeiten, können in einer Inklusionsvereinbarung Ziele und Maßnahmen für eine gute Zusammenarbeit festhalten. Wir erklären, wer an einer solchen Vereinbarung mitarbeitet, was drinstehen sollte und wie die Beschäftigten und auch der Betrieb davon profitieren.

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Eine Frau geht neben einem Mann mit Rollstuhl einen Flur entlang.

Tipps für Arbeitgeber:innen, Teil 4: Was für eine inklusive Unternehmenskultur wichtig ist

Aus der Forschung • Foto: LWL/Arendt

In den ersten drei Teilen unserer Reihe „Tipps für Arbeitgeber:innen“ ging es vor allem um praktische Themen, zum Beispiel um Bewerbungsverfahren oder passende Fördermittel. Wichtig für gelingende Inklusion ist aber auch die Unternehmenskultur, die es Mitarbeiter:innen mit und ohne Behinderung erst ermöglicht, gut zusammenzuarbeiten. Vier Fragen an Andrea Kurtenacker, die das Cluster „Berufliche Teilhabe und Inklusion“ beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln leitet und dort selbst in einem inklusiven Team arbeitet.

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An einem Flipchart stehende Seminarleiterin erklärt den Anwesenden etwas

LWL-Seminarprogramm 2024 für Schwerbehindertenvertretungen, Betriebsräte und Führungskräfte: Anmeldung hat begonnen

Fakten, Service, Infos • Foto: LWL

Das Inklusionsamt Arbeit des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) bietet auch für das kommende Jahr wieder vielfältige Seminare rund um das Thema „Inklusives Arbeiten“ an. Die Veranstaltungen richten sich an Mitglieder von Schwerbehinderten- und Personalvertretungen, für Inklusionsbeauftragte und Personalverantwortliche aus der Region. Hier stellen wir eine kleine Auswahl aus dem Programm vor – die Anmeldung ist ab jetzt möglich!

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Rot hinterlegtes Bildschirmfoto des Videos mit Michaela Benthaus auf YouTube

Video-Tipp: Das Projekt „Mission AstroAccess“ will die Raumfahrt inklusiver machen

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten • Bild: Stern/YouTube | Bearbeitung: LWL

Michaela Benthaus lebt seit einem Fahrradunfall mit Rollstuhl. Vor ein paar Monaten hat sie als einzige Deutsche am US-amerikanischen Projekt „Mission AstroAccess“ teilgenommen, das die Raumfahrt inklusiver machen will. Im Video-Interview mit dem Magazin „Stern“ erzählt sie davon und zeigt Aufnahmen von sogenannten Parabelflügen, bei denen sie für kurze Zeit erlebt hat, wie sich Schwerelosigkeit anfühlt. Unser Fundstück der Woche!

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Blick durch in Regal auf zwei junge Menschen, die etwas einsortieren.

Wie das Unternehmen „Access“ Pionierarbeit für berufliche Inklusion leistet

Projekte und Unternehmen

Schon seit 25 Jahren unterstützt das gemeinnützige Unternehmen „Access – Inklusion im Arbeitsleben“ Menschen mit Behinderung dabei, Arbeitsplätze zu finden. Die Firma hat mehrere Standorte in der Region zwischen Nürnberg und Bamberg und war eine der ersten in Deutschland, die sich für berufliche Inklusion engagierten. Inzwischen hat Access mehr als 1.000 Menschen einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz vermittelt. Geschäftsführerin Andrea Seeger erzählt im Interview, warum die Finanzierung des Unternehmens und seiner Projekte eine ständige Herausforderung ist – und wie das Team trotzdem von sechs auf 65 Mitarbeiter:innen anwachsen konnte.

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Menschen lassen sich am Infostand von LWL und LVR bei der RehaCare 2022 beraten.

Internationale Messe REHACARE: dieses Jahr mit dem Schwerpunkt „Inklusiver Arbeitsmarkt“

Veranstaltungen & Wettbewerbe

Mehr als 600 Aussteller aus 35 Ländern präsentieren vom 13. bis 16. September 2023 auf der REHACARE in Düsseldorf eine große Bandbreite an Lösungen und Hilfsmitteln für Menschen mit Behinderung. Außerdem informieren sie zu verschiedenen Themen rund um Rehabilitation, Pflege und Inklusion. Die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) sind auch wieder mit einem gemeinsamen Stand dabei, in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem neuen Konzept und einem noch breiteren Beratungsangebot zu Arbeit, Inklusion und Sozialer Teilhabe von Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen.

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Das Team der Literatur-Bootschaft mit und ohne Behinderung draußen vor einem Stadtpanorama

Ein Pilotprojekt für Autor:innen mit Lernschwierigkeiten: die „Literatur-Bootschaft“ des Vereins ‚Ohrenschmaus‘

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen

Der Wiener Verein ‚Ohrenschmaus‘ fördert Autor:innen mit Lernschwierigkeiten mit einem Literaturpreis – und seit ein paar Jahren auch mit einem Stipendium. Jetzt hat er ein weiteres Projekt ins Leben gerufen: die „Literatur-Bootschaft“. Drei Autor:innen werden dabei für eineinhalb Jahre fest angestellt, um an Texten zu arbeiten, ihr Schreiben zu verbessern und sich auszutauschen. Projektleiterin Christin Figl und Teilnehmer Anton Tatzber erzählen im Interview, welche Ziele das Projekt hat und wie die praktische Unterstützung für die Schreibenden aussieht. Anton Tatzber wollte im Interview gerne mit „Toni“ angesprochen werden.

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In Sprechblasen: Empfehlungen für die Einfache Sprache

Tipps für mehr Barrierefreiheit und Inklusion, Teil 1: Ein kostenloser Online-Kurs für Einfache Sprache

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz

Wer in einem inklusiven Team arbeitet oder Menschen mit Behinderung in seinem Unternehmen einstellen möchte, wird sich früher oder später mit Barrierefreiheit beschäftigen. Dabei geht es nicht nur um bauliche Voraussetzungen wie etwa Fahrstühle und ausreichend breite Türen, sondern zum Beispiel auch darum, ob Informationen für alle zugänglich sind. Wir stellen deshalb in einer kleinen Serie kostenlose oder günstige Kursangebote vor, die anschaulich Grundlagen vermitteln und den Einstieg erleichtern. Den Anfang machen wir mit einem Online-Kurs zur Einfachen Sprache. Unser Fundstück der Woche!

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Zwei Frauen im Gespräch am Tisch mit Laptop

Eine Anlaufstelle für alle Fragen: Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) für Menschen mit Behinderung

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen

Wer mit einer Behinderung lebt oder ein erhöhtes Risiko für eine Behinderung hat, hat ein Recht auf finanzielle und praktische Unterstützung. Manchmal ist es aber nicht einfach, sich im komplexen Hilfesystem mit den vielen verschiedenen Anlaufstellen zurechtzufinden. Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) kann hier helfen. Das Angebot ist in ganz Deutschland kostenlos. Das Besondere: In den rund 500 Beratungsstellen arbeiten auch sogenannte Peer-Berater:innen – also Menschen mit Behinderung, die ihre persönlichen Erfahrungen und ihr Wissen in die Gespräche einbringen. Sonja Wagner und Anke Donat von der EUTB Lippe erzählen im Interview, wie sie Ratsuchende unterstützen.

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Eine Frau mit Down-Syndrom tanzt zusammen mit anderen auf einer Bühne

„Eine der größten Hürden für Kreative mit Behinderung ist der fehlende Zugang zu künstlerischer Bildung“

Projekte und Unternehmen

Wer an einer Hochschule studieren möchte, braucht mindestens die Fachhochschulreife oder muss eine umfassende künstlerische Vorbildung mitbringen, um die Begabtenprüfung zu bestehen. Viele Menschen mit Behinderung haben allein deshalb kaum Chancen, einen künstlerischen Beruf zu erlernen. Hier setzt der Verein EUCREA mit seinem Programm ARTplus an. Er testet zusammen mit verschiedenen Kunstakademien und -hochschulen, wie das Studium in diesem Bereich inklusiver werden könnte. Programmleiterin Angela Müller-Giannetti erzählt im Interview, warum neue Zugangsregeln allein das Problem nicht lösen – und wie sich EUCREA über sein Programm hinaus für eine vielfältigere Kultur einsetzt.

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