Menschen und ihre Geschichten

In dieser Rubrik geht es um Menschen und ihre persönlichen Perspektiven – vor allem in Bezug auf ihre Arbeits- und Berufswelt. Einige haben ein inklusives Unternehmen oder Projekt gegründet, mit dem sie (anderen) Menschen mit Behinderung den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen.

Der Auszubildende Noel Baghiri in Kochuniform beim Gespräch mit den Kollegen.

Spitzenreiter bei der Ausbildung

LWL-Messe 2023, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen

Der Lippische Kombi-Service bildet so viel aus wie kein anderer Inklusionsbetrieb in der Region. Was ist das Erfolgsrezept des Unternehmens? Ein Besuch in der neuen Küche in Lemgo.

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Koch Holger Fränzer hinter der Theke mit warmen Speisen.

Wie eine große Familie

LWL-Messe 2020, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen

Das Team der Integrationsküche Nordkirchen startete den Betrieb im Jahr 2016 mit rund 850 Essen, mittlerweile sind es über 1.600. Das wachsende Gastronomie-Unternehmen beschäftigte dabei von Beginn an gleichermaßen Menschen mit und ohne Behinderung – darunter auch Torsten Wißmann, der aus einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) hierher wechselte.

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Eine junge Frau mit Down-Syndrom schminkt eine Schauspiel-Kollegin.

„Ich möchte, dass mehr Menschen mit Behinderung in Filmen zu sehen sind“

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen

Eigentlich sollten Filme und Fernsehserien das Leben und die Gesellschaft abbilden. Doch Menschen mit Behinderung kommen bisher kaum vor. Wolfgang Janßen will das ändern und hat die Plattform „Rollenfang“ gegründet, die professionelle Schauspieler:innen mit Behinderung an Produktionsfirmen vermittelt und sie bei ihrer beruflichen Entwicklung unterstützt. Im Interview erzählt er, wo die Branche schon inklusiver geworden ist und welche Veränderungen er sich noch wünscht.

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Sitzkissen auf einer Fensterbank

Das Hotel „Haus vom Guten Hirten“: ein inklusives Team und ein barrierefreies Haus

LWL-Messe 2023, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen

Vielen Gästen des Hotels „Haus vom Guten Hirten“ in Münster fällt möglicherweise gar nicht auf, dass es sich um einen Inklusionsbetrieb handelt. Doch das Konzept prägt die ganze Arbeit des Hauses. Ein Besuch.

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Ein Mitarbeiter der AfB sitzt in der Lagerhalle des Unternehmens an seinem Werktisch bearbeitet und konzentriert ein Computer-Bauteil, das er in der Hand hält.

Zweites Leben für Laptop und Co.

LWL-Messe 2023, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Foto: LWL/Paul Metzdorf

Die AfB gGmbH (AfB = Arbeit für Menschen mit Behinderungen) hat sich darauf spezialisiert, IT-Geräte zur Wiederverwendung aufzubereiten. Der Unternehmer Paul Cvilak gründete den Betrieb im Jahr 2004 im baden-württembergischen Ettlingen. Seither arbeiten bei der AfB Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

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Hugo Schmidt mit ZDF-Mikrofon

„Ich war schon immer neugierig und kreativ“

Menschen und ihre Geschichten

Im Journalismus sollten viel mehr Menschen mit Behinderungen arbeiten, findet unser Interviewpartner Hugo Schmidt – weil andere Perspektiven gerade in diesem Berufsfeld so wichtig sind, aber auch, weil der Job einfach spannend ist. Der 24-jährige Student, der eine unbekannte Muskelkrankheit hat, will selbst Journalist und Dokumentarfilmer werden. Im Interview erzählt er, welche Erfahrungen er in Produktionsfirmen und Redaktionen bisher gesammelt hat und was er sich für seinen Berufseinstieg wünscht.

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Screenshot des YouTube-Videos mit Tamara Röske

Ein Model mit Downsyndrom erzählt von sich und ihrem Job

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten

Tamara Röske hat das Downsyndrom und arbeitet seit mehreren Jahren erfolgreich als Model. Zu ihren Kund:innen zählen renommierte Marken wie Adidas, Swarovski und Hugo Boss. Auch als Schauspielerin hat die 26-Jährige schon Erfahrungen gesammelt, unter anderem stand sie für den Film „Fack ju Göthe 3“ vor der Kamera. Über sich und ihren abwechslungsreichen Job hat Tamara Röske sehr offen mit Leeroy Matata gesprochen, der den YouTube-Kanal „Leeroy will’s wissen“ betreibt. Unser Fundstück der Woche!

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Schild mit der Aufschrift „102 Jahre SBV“

102 Jahre Schwerbehindertenvertretung: Interview mit zwei Vertrauenspersonen, die seit 20 Jahren dabei sind

Menschen und ihre Geschichten Foto: LWL

Im Oktober und November 2022 werden neue Schwerbehindertenvertretungen gewählt. Diese so genannten Vertrauenspersonen treten in Unternehmen für die Belange von Menschen mit Schwerbehinderung ein. Thomas Graute und Bärbel Porcher engagieren sich auf diese Weise schon seit 20 Jahren in zwei Kliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe – und sie stellen sich auch diesen Herbst wieder zur Wahl. Im Interview erzählen sie, welche Aufgaben das Amt mit sich bringt und über welche Erfolge sie sich besonders freuen.

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Screenshot der ZDF-Mediathek und einer Vorschau zum Film, in der die beiden Zwillingsschwestern im Gespräch zu sehen sind.

Filmtipp: Das ZDF begleitet zwei Schwestern mit und ohne Down-Syndrom

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: zdf.de | Bearbeitung: LWL

Elisabeth und Victoria sind Zwillinge. Elisabeth hat das Down-Syndrom, Victoria nicht. Die beiden jungen Frauen stehen einander sehr nahe und verbringen viel Zeit zusammen. Zum Start ins Berufsleben müssen sie sich jedoch trennen und eigene Wege gehen. Die ZDF-Sendung „37 Grad“ hat sie dabei begleitet. Unser Fundstück der Woche!

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Viktoria Schell auf blauem Hintergrund mit Symbolen rund um die Hotelarbeit um sich herum

Inklusion durch Vielfalt und Teamarbeit

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Foto: privat | Bearbeitung: LWL | Icons: flaticon.com

Viktoria Schell hat im Tagungshotel Dunant in Münster erstmals einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gefunden. Vorher war sie viele Jahre in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) beschäftigt. Was der 37-Jährigen an ihrem neuen Job besonders gut gefällt: Die netten Leute, die lebendige Atmosphäre, die vielfältigen Aufgaben – und die gute Unterstützung durch ihre Kolleginnen und Kollegen. Im Interview erzählt die 37-Jährige, welche Aufgaben sie im Inklusionshotel erledigt, wie sich die Arbeit dort vom Alltag in einer Werkstatt unterscheidet – und wie sie sich durch ihre neue Arbeit auch persönlich weiterentwickelt hat.

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