Menschen und ihre Geschichten

In dieser Rubrik geht es um Menschen und ihre persönlichen Perspektiven – vor allem in Bezug auf ihre Arbeits- und Berufswelt. Einige haben ein inklusives Unternehmen oder Projekt gegründet, mit dem sie (anderen) Menschen mit Behinderung den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen.

Drei Schauspielerinnen auf einer spiegelnden Bühne, die mit Körpersprache und Mimik etwas ausdrücken.

„Visual Vernacular“ und „Visual Sign“: Lautlose Kunstformen für mehr Inklusion auf der Bühne

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Drei Schauspielerinnen auf einer spiegelnden Bühne (zwei stehen außen, eine sitzt mit ausgestreckten Beinen in der Mitte der beiden anderen), die mit Körpersprache und Mimik etwas ausdrücken. Foto: Andi Weiland | gesellschaftsbilder.de

In der Film-Reihe „Sehen statt Hören“ des Bayerischen Rundfunks ist eine für gehörlose Menschen nicht mehr wegzudenkende Kunstform zu sehen: „Visual Vernacular“, abgekürzt „VV“. Auf Deutsch übersetzt bedeutet der Name „visuelle Umgangssprache“. Es ist eine lautlose Kunstform, die ganz anderen Regeln folgt als zum Beispiel die Gebärdensprache. Eyk Kauly hat Visual Vernacular gelernt, inzwischen ist er aber Künstler einer abgewandelten Form davon geworden, dem „Visual Sign“ (auf Deutsch: „visuelles Zeichen“). Im Interview erzählt er, wie er diese Kunst auf seine ganz eigene Weise ausübt und wie er sie nutzen möchte, um Inklusion auf der Bühne zu fördern.

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Screenshot des Artikels auf Capital.de

„Unser Ziel ist mindestens eine Milliarde Euro“: Porträt auf Capital+ über die Gründer der Parkinson-Stiftung Yuvedo

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Gelb hinterlegter Screenshot des Artikels auf der Capital-Website, auf der ein Bild der beiden Männer zu sehen ist, um die es im Artikel geht. Unten links am Bildrand des Screenshots steht ein runder blauer Kreis, in dem „Welt-Parkinson-Tag“ steht.

Viele denken, dass an Parkinson nur ältere Menschen erkranken. Bei Jörg Karenfort und Jens Greve war es anders, sie bekamen mit Mitte 40 die Diagnose. Sie engagieren sich nun dafür, die Krankheit besser zu erforschen. Dafür haben sie gemeinsam mit anderen die Parkinson-Stiftung Yuvedo gegründet. Das Wirtschaftsmagazin Capital+ hat die beiden porträtiert und die Ziele der Stiftung genauer erklärt. Unser Fundstück der Woche zum Welt-Parkinson-Tag 2022!

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Rot hinterlegtes Bildschirmfoto des Artikels auf weser-kurier.de

„Ich war immer der komische Kauz“

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Quelle: Weser-Kurier | Bearbeitung: LWL

Es gibt viele Behinderungen, die unsichtbar sind. Eine davon ist Autismus. Schätzungsweise ein Prozent der Weltbevölkerung ist autistisch, wobei das Spektrum sehr groß ist. Freimut Kahrs aus Bremen gehört auch dazu, er ist Asperger-Autist. Viele Jahre wusste aber niemand von seiner Behinderung, auch er selbst nicht. Heute arbeitet er in einem IT-Unternehmen. Der Weser-Kurier hat Freimut Kahrs Geschichte aufgeschrieben. Unser Fundstück der Woche.

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Zwei Frauen mit Rollstuhl an einem Schreibtisch, fotografiert durch eine Glasscheibe

„Frauen mit Behinderung müssen ermutigt werden, für ihre Rechte einzustehen“

Menschen und ihre Geschichten

Frauen mit Behinderung sind auf dem Arbeitsmarkt doppelt benachteiligt. Sie verdienen am wenigsten, werden seltener in Vollzeit beschäftigt und haben kaum Führungsverantwortung. Was viele nicht im Blick haben: schon in den Hochschulen erleben Frauen mit Behinderung häufig mehrfache Diskriminierung. Die Studentin Arwa Abdulhameed erzählt im Interview von ihren Erfahrungen an der Uni und wie diese barrierefreier werden können.

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Gruppenfoto des Teams von „andererseits“, das aus Menschen mit und ohne Behinderung besteht.

Neue Geschichten erzählen: Das journalistische Projekt „andererseits“

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen „andererseits“. Foto: Stefan Fürtbauer

Anfang 2020 haben drei Journalistinnen in Wien das inklusive Online-Magazin „andererseits“ gegründet. Sie möchten damit den Journalismus verändern und Raum schaffen für die Arbeit und die Perspektiven von Menschen mit Behinderung. Redakteurin Lisa Kreutzer erzählt im Interview, was ihr Team mit dem Projekt schon erreicht hat und was sie sich für 2022 vorgenommen haben.

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Nils Bollenbach mit weißem Shirt und blauem Blazer vor grauem Hintergrund

„Menschen mit Behinderung müssen die Chance bekommen, mitzuentscheiden“

Menschen und ihre Geschichten Foto: Sven Brauers

Nils Bollenbach bezeichnet sich selbst als „jung, schwul, behindert“ – und sagt, dass er sich deshalb in und von der Politik nicht repräsentiert fühlt. Der 20-Jährige engagiert sich bei den Grünen und trat bei der Bundestagswahl im Herbst 2021 für ein Direktmandat an. Im Interview erzählt er, was ihn bei seiner politischen Arbeit antreibt und was er sich von der neuen Regierung wünscht.

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Blau hinterlegtes Bildschirmfoto des Artikel auf Spiegel Online: Überschrift des Artikels, darunter ein Bild von Melanie Strässer

„Irgendwann möchte ich unabhängig von meinen Eltern leben“

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten Bild: Spiegel Online | Bearbeitung: LWL

Nach Schule und Ausbildung in eine Werkstatt: Für viele Menschen mit Behinderung ist das der übliche Weg. Allerdings weiß ein guter Teil davon auch, dass vielleicht auch ein beruflicher Start auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt funktionieren könnte, wenn eine entsprechende Förderung und eigenes Engagement vorhanden sind. Für Melanie Strasser war der Weg in die Werkstatt ebenfalls vorgezeichnet. Die 23-Jährige hat heute aber einen anderen Weg eingeschlagen. Sie arbeitet in einer Bildungs- und Begegnungsstätte in Oberbayern, als ausgebildete Kauffrau für Büromanagement. Unser Fundstück der Woche.

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Frank Albin vor einer Wand mit den fünf olympischen Ringen

Vier Fragen an… Frank Albin vom Deutschen Olympischen Sportbund

Menschen und ihre Geschichten Frank Albin steht vor einer Holzwand, an der die fünf olympischen Ringe hängen, die Ringe sind auch aus Holz. Foto: DOSB

In Deutschland sind viele Sportveranstaltungen bisher noch nicht barrierefrei. Doch das soll sich ändern: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) qualifiziert in den nächsten vier Jahren sogenannte Event-Inklusionsmanager:innen im Sport, kurz „EVI“s. Projektleiter Frank Albin erklärt im Interview, worauf es dabei ankommt und warum die Sportverbände noch viel zu tun haben.

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Website-Screenshot des Artikels auf zeit.de

Expert:innen in eigener Sache: Dozierende mit Behinderung als Inklusionstrainer:innen

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen Quelle: zeit.de | Bearbeitung: LWL

Wie lernen angehende Lehrer:innen und Pädagog:innen Inklusion am besten? Indem man nicht nur über Menschen mit Behinderungen spricht, sondern mit ihnen. Das hat sich die Pädagogische Hochschule im baden-württembergischen Heidelberg zu Herzen genommen und vor einem Jahr ein neues Institut für inklusive Bildung gegründet. Das ZEIT Campus Magazin hat das Institut und dessen Mitarbeitende besucht. Unser Fundstück der Woche!

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Zwei Hände, die eine Feile auf einem sich drehenden Schleifstein bearbeiten. Unten links im Bild ein Porträtfoto von Interviewpartner Hans-Jürgen Schrage.

Ein alter Beruf und ein modernes Hilfsmittel: Wie ein Scherenmonteur mit bionischer Unterstützung arbeitet

Menschen und ihre Geschichten, Veranstaltungen & Wettbewerbe

Hans-Jürgen Schrage ist gelernter Scherenmonteur, kann die rechte Schulter und den rechten Daumen aber wegen einiger Arbeitsunfälle nur noch eingeschränkt bewegen. Vor einigen Jahren organisierte ein Mitarbeiter des Technischen Beratungsdienstes des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) einen bionischen Handschuh für Hans-Jürgen Schrage. Seither kann er wieder fast uneingeschränkt seiner Arbeit nachgehen. Ende Oktober 2021 führt er das bei der A+A-Messe vor – mit Handschuh, natürlich. Sein heutiger Beruf dreht sich aber eigentlich nicht mehr vorwiegend ums Schleifen.

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