Autor: Eva Windhausen

Publikum bei einem Festival, jemand formt mit den Händen ein Herz

„Es reicht nicht, nur zu sensibilisieren – wir brauchen gesetzliche Verpflichtungen“

Menschen und ihre Geschichten • Symbolfoto: Unsplash

Viele Kulturorte und Veranstaltungen sind auch im Jahr 2024 noch nicht barrierefrei. Felix Brückner ist selbst Musiker und Aktivist für Barrierefreiheit in der Kultur. Er spricht im Interview über die Hürden für Künstler:innen und Besucher:innen mit Behinderungen, darüber, warum Barrierefreiheit nicht nur eine Frage des Geldes ist – und wieso echte Inklusion mehr erfordert als nur bauliche Maßnahmen.

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Eingangsbereich mit Menschen auf der Rehacare-Messe in Düsseldorf

Die REHACARE-Messe 2024: Selbstbestimmt leben

Veranstaltungen & Wettbewerbe • Foto: Messe Düsseldorf/ctillmann

Die REHACARE 2024 findet in diesem Jahr vom 25. bis 28. September in Düsseldorf statt. Über 850 Aussteller:innen aus 40 Ländern sind mit dabei. Die Messe bietet ein umfangreiches Programm für Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, für deren Angehörige und für Fachleute. Sie deckt dabei verschiedene Themenbereiche ab, darunter Mobilität, Pflege, Sport – und berufliche Teilhabe. Auch die beiden Inklusionsämter aus Nordrhein-Westfalen sind wieder mit dabei und beraten Menschen mit Behinderung ausführlich zu allen Themen rund um die Inklusion am Arbeitsplatz.

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Gelb hinterlegtes Bildschirmfoto des Fluter-Artikels

Lese-Tipp: Warum es heikel sein kann, wenn Hörende Musik für Gehörlose dolmetschen

Fundstücke aus dem Netz • Screenshot: Fluter | Bearbeitung: LWL

Die Gebärdensprachdolmetscherin Laura Maaß übersetzte bis vor einigen Jahren live bei Konzerten verschiedener Bands, und zwar nicht nur die Liedtexte, sondern auch und vor allem die Musik. Weil sie selbst jedoch hören kann, stieß sie damit nicht nur auf Gegenliebe: Ein Shitstorm brach los, als eine Aktionsgruppe von Gehörlosen bei Konzerten und online heftig protestierte. Sie wollten nicht, dass eine Hörende Musik für Nicht-Hörende übersetzt. Den Hintergrund dieses Konflikts zeichnet ein Artikel des Magazins FLUTER nach. Unser Fundstück der Woche!

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Rot hinterlegter Screenshot des Deutschlandfunk-Beitrags

Hör-Tipp: Wie Freiwilligen-Teams aus Menschen mit und ohne Behinderung bei der Fußball-EM 2024 mithelfen

Fundstücke aus dem Netz • Screenshot: Deutschlandfunk | Bearbeitung: LWL

Die Fußball-Europameisterschaft ist eine riesige Sportveranstaltung, die sich über ganz Deutschland erstreckt. Damit das reibungslos funktioniert, braucht es sehr viele helfende Hände – zum Beispiel für die vielen Aufgaben rund um das gemeinsame Schauen auf Großleinwänden in den Städten, in denen die Spiele stattfinden. Dabei packen unter anderem so genannte „Volunteer-Tandems“ (auf Deutsch: „Freiwilligen-Zweierteams“) mit an, die aus je einem Menschen mit und einem ohne Behinderung bestehen. In einem Hör-Beitrag zum Thema stellt Deutschlandfunk Nova diese inklusiven Freiwilligen-Teams vor. Unser Fundstück der Woche!

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blau hinterlegter Screenshot der digitalen Toolbox „Teilhabe 4.0“

Tipps für mehr Barrierefreiheit und Inklusion, Teil 3: Die „Teilhabe 4.0“-Toolbox

Fakten, Service, Infos, Projekte und Unternehmen

Im Web gibt es eine Vielzahl an Anwendungen, Werkzeugen, Leitfäden und Co. rund um digitale Barrierefreiheit. Die Auswahl ist also sehr groß – und entsprechend unübersichtlich. Wer sich beruflich mit dem Thema befasst oder befassen muss, weiß daher oft nicht, wo verlässliche Informationen zu finden sind oder welcher Ansatz der richtige ist, um in das Thema einzusteigen. Dabei kann die Toolbox „Teilhabe 4.0“ helfen, die aus einem Projekt für mehr digitale Barrierefreiheit in der Arbeitswelt entstanden ist. Das Portal sammelt und kuratiert wertvolle Infos, Tipps und Tools rund um das Thema und erlaubt es, die Angebote nach Arbeitsbereich, Bedarf und Wissensstand zu filtern. Wir stellen die Toolbox mit einigen Beispielen genauer vor.

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Ein Mitarbeiter mit Haarnetz in der Küche eines Gewürz-Unternehmens wiegt ein Gewürzpulver in einer Tüte ab.

Wertschöpfung, wirtschaftlicher Erfolg und Vorbildfunktion: Die Ergebnisse einer Studie zeigen, wie Inklusionsunternehmen gesellschaftlich wirken

Aus der Forschung • Symbolfoto: LWL/Arendt

Inklusionsunternehmen sind Betriebe, die überdurchschnittlich viele Menschen mit Schwerbehinderung beschäftigen, nämlich zwischen 30 und 50 Prozent ihrer Belegschaft. Für dieses Engagement bekommen sie Fördermittel und andere Unterstützung, müssen aber eigenständig wirtschaften und am Markt bestehen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen e. V. (bag if) hat kürzlich eine groß anlegte Studie beauftragt, um die gesellschaftliche Wirkung solcher Inklusionsunternehmen zu beschreiben und zu analysieren. Über die Ergebnisse spricht die Geschäftsführerin Claudia Rustige im Interview.

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Rot hinterlegter Screenshot des Tagesspiegel-Artikels über Mar Galcerán

Inklusion in der Politik: Die Spanierin Mar Galcerán ist Europas erste Abgeordnete mit Down-Syndrom

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten • Screenshot: Tagesspiegel | Bearbeitung: LWL

Mar Galcerán ist die erste Frau mit Down-Syndrom in einem europäischen Parlament – und damit eine von sehr wenigen Menschen mit Behinderung, die überhaupt in einem so hohen politischen Gremium sitzen. Der Tagesspiegel zeichnet den Werdegang die Politikerin in einem Artikel über sie nach. Unser Fundstück der Woche!

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Ein junger Mann hält sich die Hände vors Gesicht.

Mobbing am Arbeitsplatz: Infos und Tipps für Betroffene vom Rechtsexperten Martin Wolmerath

Fakten, Service, Infos, Veranstaltungen & Wettbewerbe • Symbolfoto: Unsplash | Bearbeitung: LWL

Rund ein Drittel aller Menschen in Deutschland war schon einmal von Mobbing betroffen. Besonders häufig tritt das Phänomen am Arbeitsplatz auf. Für die Betroffenen sind solche Situationen psychisch sehr belastend und haben oft gravierende Folgen. Menschen mit Schwerbehinderungen haben dabei ein etwas größeres Risiko, in eine Mobbingsituation zu geraten. Im Interview erklärt der Arbeitsrechtler Dr. Martin Wolmerath, warum das so ist und was Betroffene tun können, um sich gegen die Verletzungen und Anfeindungen aus dem Arbeitsumfeld zu wehren. Tipp: Martin Wolmerath ist im April 2024 auch als Referent auf der Fachtagung Inklusion in Potsdam dabei und hält dort einen Vortrag zum Thema.

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Eine Frau lernt am Laptop

Informativ und interaktiv: Neues E-Learning-Angebot der BIH rund um berufliche Teilhabe

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz • Foto: Unsplash | Bearbeitung: LWL

Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen ist für Unternehmen, Betriebe und deren Mitarbeiter:innen oft mit komplexen Fragen verbunden. Die rechtlichen Grundlagen erschließen sich beispielsweise oft nicht auf den ersten Blick, aber auch andere Themen sind – gerade in kleineren Unternehmen – oft ganz neu für viele Chef:innen und Teams. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) reagiert auf diesen Bedarf jetzt mit einem neuen, kostenfreien E-Learning-Angebot.

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Ein Mann mit Down-Syndrom begrüßt einen Kollegen mit Handschlag.

„Inklusion lernen“: Kostenloses Webinar am 20. März 2024

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz • Foto: Unsplash

Wie schaffe ich unternehmensweit eine Bereitschaft für Inklusion? Wie fördere ich Engagement dafür auf allen Ebenen? Um diese und weitere Fragen geht es im Webinar „Inklusion lernen – Wie bilde ich Bewusstsein für Behinderungen im Unternehmen?“ des Sozialunternehmens MyAbility. Die Veranstaltung findet am 20. März 2024 von 15 bis 16:30 Uhr per Zoom statt und ist kostenlos. Unser Tipp der Woche!

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