Autor: Constanze Busch

Eine Frau vor tiefschwarzem Hintergrund mit langen Haaren und roten Handschuhen hält sich die Augen zu. Die Handschuhe und die Haare leuchten.

„Ich habe meine Bilder im Kopf und transportiere sie durch die Fotografie nach außen“

Menschen und ihre Geschichten • Foto: Susanne Emmermann

Susanne Emmermann ist mit Anfang 30 erblindet. Einige Jahre später entdeckte sie ein Hobby aus ihrer Jugend neu: die Fotografie. Inzwischen stellt die Berlinerin neben ihrem Hauptberuf ihre Werke zusammen mit anderen blinden Fotografinnen und Fotografen aus und bietet Kurse an. Im Interview erzählt sie, wie ihre besonderen Bilder entstehen und warum sie so gerne fotografiert.

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Oberarm einer Frau nach der Impfung, auf den gerade von einer anderen Frau ein Pflaster aufgeklebt wird.

Wie die Covid-19-Impfung barrierefrei organisiert werden kann

Fundstücke aus dem Netz

Damit sich auch Menschen mit Behinderung ohne Hürden für die Covid-19-Impfung anmelden und sich in den Impfzentren problemlos allein bewegen und zurechtfinden können, müssen die Verantwortlichen alle Abläufe barrierefrei gestalten. Der Aktivist und Politiker Constantin Grosch erklärt in einem Beitrag für das Magazin „Die Neue Norm“, was genau dafür erfüllt sein muss. Unser Fundstück der Woche.

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Bunte Pullis auf Schneiderpuppen, in der Bildmitte ein roter Pulli, auf dem "wasni" steht.

Faire Mode für alle

Projekte und Unternehmen • Foto: wasni/Sandra Eberwein

Der Modehersteller „WASNI“ – der Name steht für „Wenn anders sein normal ist“ – arbeitet in vielerlei Hinsicht anders als die meisten Unternehmen in der Branche. In der Manufaktur nähen zehn Menschen mit und ohne Behinderung Kapuzenpullover und -jacken aus fair gehandelter Bio-Baumwolle, auf Wunsch auch als Maßanfertigung. Gründer Daniel Kowalewski erzählt im Interview, wie aus einer vagen Idee ein erfolgreiches Inklusionsunternehmen geworden ist – mit viel Mut, Idealismus und einigen glücklichen Zufällen.

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Natalie Dedreux lacht in die Kamera.

4 Fragen an… Natalie Dedreux

Menschen und ihre Geschichten

Die Aktivistin und angehende Journalistin Natalie Dedreux findet es wichtig, dass Menschen mit Down-Syndrom gesehen werden. Deshalb zeigt sie auf ihrem Instagram-Account, was sie erlebt, schreibt für das Magazin „Ohrenkuss“ und veröffentlicht Texte auf ihrem Blog. Im September 2017 war sie sogar im Fernsehen und sprach mit Angela Merkel in der Sendung „Wahlarena“ über die Spätabtreibung von Menschen mit Down-Syndrom. Im Interview erzählt die 21-Jährige, in welchen Lebensbereichen sie sich mehr Inklusion wünscht und was sie in ihrem Leben noch erreichen möchte. In unserem Gespräch wollte sie gerne geduzt werden.

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Screenshot des Artikels auf br.de

Schauspielerin Lucy Wilke bekommt Theaterpreis „FAUST“

Fundstücke aus dem Netz • Screenshot: br.de | Bearbeitung: LWL

Unser Fundstück der Woche ist eine Besprechung zu einem Stück der Schauspielerin Lucy Wilke. Sie lebt mit Rollstuhl und wurde gerade mit dem Theaterpreis „DER FAUST“ ausgezeichnet. Was genau das für ein Stück ist, bespricht das Münchner Feuilleton in einem Artikel dazu. Unser Fundstück der Woche!

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Blick auf eine Filmklappe, dahinter eine Filmszene mit zwei Menschen vor einem hellen Hintergrund.

Inklusion vor und hinter der Kamera

Projekte und Unternehmen • Foto: Unsplash | Bearbeitung: LWL

Bei den „compagnons cooperative inklusiver film“ aus Bremen ist der Name Programm: Menschen mit und ohne Behinderung drehen hier seit zehn Jahren gemeinsam Komödien, Tragödien und Dokumentarfilme, und zwar sowohl vor als auch hinter der Kamera. Die Schauspielerin und Drehbuchautorin Elizabeth Dinh und der Filmemacher und Regisseur Jürgen Köster sind Teil eines mehrköpfigen Teams, das die Projekte koordiniert. Im Interview erzählen sie, was das Unternehmen schon geschafft hat und welche Herausforderungen ihnen in der Film- und Fernsehbranche immer wieder begegnen.

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Screenshot des Interviews mit Laura Gelhaar auf sueddeutsche.de

„Wer sich nicht divers aufstellt, findet keine guten Leute mehr“

Fundstücke aus dem Netz • Screenshot: sueddeutsche.de | Bearbeitung: LWL

Laura Gehlhaar berät Unternehmen zu Inklusion und Barrierefreiheit. Sie ist überzeugt, dass beides in den nächsten Jahren entscheidend sein wird, um gute Fachkräfte und mehr Kundinnen und Kunden zu gewinnen. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärt sie, warum. Unser Fundstück der Woche!

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Eine digitale Braillezeile auf einem Schreibtisch, davor liegt ein Kopfhörer.

Mit den Fingern lesen: 7 Fragen und Antworten zur Brailleschrift

Fakten, Service, Infos • Foto: LWL/Constanze Busch

Blinde und Menschen mit schweren Sehbehinderungen lesen mit den Händen: Sie ertasten Buchstaben, Texte und Bücher, die in so genannter Brailleschrift geschrieben sind, mit den Fingern. Wir haben hier für euch zusammengefasst, wie die Punktschrift funktioniert, wo ihr Bücher in Braille bekommt und warum die Blindenschrift seit 2020 zum UNESCO-Kulturerbe gehört. Sieben spannende Fakten zur Brailleschrift!

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Screenshot des Artikels auf ze.tt

„Masking“ überflüssig machen: Wie ein barrierefreies Arbeitsumfeld für Menschen mit Autismus aussehen kann

Fundstücke aus dem Netz • Screenshot: ze.tt | Bearbeitung: LWL

Im Alltag und im Berufsleben versuchen autistische Menschen häufig, die Mimik und Gestik ihrer Mitmenschen nachzuahmen. „Masking“ nennt sich dieses soziale Anpassungsverhalten, das sehr anstrengend sein kann für diejenigen, die es einsetzen. Unternehmen und Organisationen können jedoch etwas für ihre autistischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun, um die Situation zu verbessern. Was genau, erklärt das Magazin zett.de in einem interessanten Beitrag zum Thema. Unser Fundstück der Woche!

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Ein Junge beim Sport in einer Turnhalle

Sport für alle: Interview mit der Sportlotsin Linda Bull

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen • Ein Junge in Sportklamotten in einer Turnhalle mit einem blauen Luftballon in der Hand, fotografiert im Sprung nach oben. Foto: Aktion Mensch/Dominik Buschardt

Das Projekt „Gemeinsam mehr bewegen“ der Evangelischen Stiftung Alsterdorf aus Hamburg schafft in der Stadt neue, inklusive Sportangebote. Darum kümmert sich seit 2019 die Sportlotsin Linda Bull. Im Interview erzählt sie aus ihrem Arbeitsalltag und erklärt, wie sie mit ihrem Beruf den Freizeitsport nach und nach inklusiver gestaltet.

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