Autor: Eva Windhausen

Gelb hinterlegtes Bildschirmfoto des Artikels auf der Tagesschau-Website

Fehlende Inklusion wird für Unternehmen teurer

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz

Im Jahr 2024 tritt ein neues Gesetz zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderung in Kraft. Die Bundesregierung erhöht damit unter anderem die so genannte Ausgleichsabgabe. Diese Gebühr müssen Unternehmen ab 20 Beschäftigten zahlen, wenn sie keine oder nicht ausreichend viele Menschen mit Schwerbehinderung beschäftigen. Die Tagesschau hat auf ihrer Website zusammengefasst, wer vor dem Beschluss des Gesetzes dafür oder dagegen war und worum es dabei geht. Unser Fundstück der Woche!

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Rot hinterlegtes Bildschirmfoto des Artikels auf dieneuenorm.de

Wie Künstliche Intelligenzen Menschen mit Behinderung darstellen – und warum die Systeme noch viel dazulernen müssen

Fundstücke aus dem Netz

Die Künstliche Intelligenz „Midjourney“ kann aus Texten automatisch Bilder von Menschen generieren, die so realistisch sind, dass sie kaum noch von echten Fotografien zu unterscheiden sind. Das wirkt erst einmal unheimlich, könnte in Medien und Werbung aber künftig für mehr Diversität sorgen – theoretisch zumindest. Andi Weiland, Projektleiter des inklusiven Foto-Archivs Gesellschaftbilder.de, hat für das Online-Magazin „Die neue Norm“ den Praxistest gemacht. Er hat die KI mit Begriffen rund um das Thema Behinderung gefüttert – und viele zweifelhafte Ergebnisse bekommen. Unser Fundstück der Woche!

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Gelb hinterlegtes Bildschirmfoto der Förderfinder-Website

Tipps für Arbeitgeber:innen, Teil 3: Förderprogramme suchen und finden

Fakten, Service, Infos, Fundstücke aus dem Netz

Um berufliche Teilhabe zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu sichern, haben Arbeitnehmer:innen mit Behinderung deren Arbeitgeber:innen oft Anspruch auf Förderleistungen – doch viele wissen davon entweder gar nichts, oder sie kennen die genauen Leistungen nicht, die ihnen zustehen würden. Ein erster Schritt ist, herauszufinden, welche Förderungen in Frage kommen. Der „Förderfinder“ des Portals TalentPlus hilft dabei, sich einen Überblick über die derzeit insgesamt 60 Programme von Bund und Ländern zu verschaffen. Ein kleiner Nachteil des Finders: Manchmal fehlen bei den einzelnen Programmen konkrete Ansprechpersonen oder Links zu den passenden Stellen, deshalb ist teils eine zusätzliche Recherche nötig. Doch als Einstieg in die Förderlandschaft ist der Finder trotzdem ein sehr gutes Tool. Unser Fundstück der Woche!

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Siegerpokal auf blauem Grund

Doppeltes Engagement für Inklusion: Der Sonderpreis „Vorbild Inklusion“ 2023 geht nach Westerkappeln und Plettenberg

Fakten, Service, Infos, Veranstaltungen & Wettbewerbe

Mit dem LWL-Sonderpreis „Vorbild Inklusion“ zeichnet der LWL jedes Jahr Firmen aus Westfalen-Lippe aus, die sich besonders für die Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einsetzen. Der Preis ist mit 10.000 für den ersten und 5.000 Euro für den zweiten Platz dotiert. In diesem Jahr haben die B.A.C. Bike Assembly Crew GmbH aus Westerkappeln und die Office Point GmbH aus Plettenberg gewonnen. Der Preis wurde auch deswegen an diese beiden Firmen vergeben, weil sie aufgrund ihrer Größe nicht gesetzlich dazu verpflichtet wären, Menschen mit Behinderung einzustellen – sie tun es aber trotzdem mit Überzeugung.

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Blick von oben über eine große Messe-Veranstaltung mit vielen Menschen.

Nur noch wenige Tage bis zur LWL-Messe am 15. März 2023

LWL-Messe 2023, Veranstaltungen & Wettbewerbe

Ein Arbeitsmarkt, zu dem Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen Zugang haben: Wie dieses Ziel in Zukunft erreicht werden könnte, ist nur eine der vielen Fragen, um die es auf der 5. LWL-Messe der Inklusionsunternehmen am 15. März 2023 in Dortmund gehen wird. Kommt vorbei, der Eintritt ist frei!

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Bunte Grafik zur 5. LWL-Messe der Inklusionsunternehmen

Infos, Impulse und reger Austausch: Die LWL-Messe der Inklusionsunternehmen 2023

LWL-Messe 2023, Veranstaltungen & Wettbewerbe

Wie müsste der allgemeine Arbeitsmarkt in Zukunft gestaltet sein, damit Menschen mit Behinderung gleichberechtigten Zugang dazu haben und Inklusion am Arbeitsplatz selbstverständlich wird? Wie ließe sich das große wirtschaftliche und soziale Potenzial, das in diesem Wandel steckt, am besten entfalten und weiter vorantreiben? Um diese Fragen und mögliche Antworten darauf dreht sich die LWL-Messe der Inklusionsunternehmen am 15. März 2023 in Dortmund. Unter dem Motto „Inklusion entfaltet“ kommen an diesem Tag Menschen von über 100 Inklusionsunternehmen aus der Region Westfalen-Lippe zusammen, stellen ihre Arbeit vor und freuen sich auf einen regen Austausch mit Besucher:innen und Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft.

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Eine Frau und ein Mann mit Rollstuhl während einer Video-Konferenz

Inklusionsbarometer Arbeit 2022: Situation etwas schlechter als im Vorjahr

Aus der Forschung, Fakten, Service, Infos

Die Aktion Mensch überprüft zusammen mit dem Handelsblatt Research Institute jedes Jahr die Situation und die Chancen für Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Das Besondere beim „Inklusionsbarometer Arbeit“ in diesem Jahr: Es wurde nicht nur die so genannte Inklusionslage anhand statistischer Daten erhoben, sondern auch das Inklusionsklima, das auf einer repräsentativen Umfrage beruht. Diese wird nur alle fünf Jahre durchgeführt. Ein Überblick über die wichtigsten Fakten.

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Screenshot des Kommentars auf spiegel.de

Der Fachkräftemangel als Inklusionsmotor (?)

Fundstücke aus dem Netz

Der Journalist Andreas Monning schreibt für den SPIEGEL. Er hat selbst eine Schwerbehinderung. In einem Kommentar für die Nachrichtenseite fordert er Unternehmen auf, endlich häufiger qualifizierte Menschen mit Behinderung einzustellen – und erklärt, warum dieser Schritt zugleich eine Chance sein könnte, den immer größer werdenden Fachkräftemangel auszugleichen. Unser Fundstück der Woche.

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Urban Daub legt einer jungen Frau ein Schulterexoskelett an.

Exoskelette einfach erklärt: Körperliche Unterstützung bei der Arbeit und im Alltag (mit Video)

Aus der Forschung, Projekte und Unternehmen • Foto: LWL

Im September 2022 hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA auf der RehaCare-Messe so genannte Exoskelette vorgestellt, die bisher vor allem in industriellen Bereichen eingesetzt werden. Sie unterstützen Menschen dort bei körperlich anstrengenden Arbeiten, verhindern Fehlhaltungen und sollen so Muskeln und Gelenke entlasten. In Zukunft könnten sie immer häufiger auch ein Hilfsmittel für Menschen mit bestimmten körperlichen Behinderungen werden, sagt Urban Daub, Gruppenleiter der Forschungsgruppe für Angewandte Biomechanik am Fraunhofer-Institut. Ein Interview.

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Großes, weißes Info-Banner auf der RehaCare, auf dem die beiden Logo von LWL und LVR zu sehen sind und darunter der Schriftzug "Die Inklusionsämter in NRW"

Die weltweit die größte Messe für Inklusion ist wieder in Düsseldorf: die RehaCare 2022 vom 14. Bis 17. September 2022

Veranstaltungen & Wettbewerbe • Foto: LWL

Zwischen dem 14. und 17. September 2022 erwarten über 700 Aussteller:innen rund 50.000 Besucher:innen auf dem Messegelände der RehaCare. In Halle 6 im Themenpark „Menschen mit Behinderung und Beruf“ ist auch das LWL-Inklusionsamt wieder mit einem Infostand vertreten und berät Interessierte zusammen mit dem LVR-Inklusionsamt aus dem Rheinland zu Fragen rund um Arbeit und Inklusion.

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