VIER FRAGEN AN… Silke Naun-Bates

Allgemein, Menschen und ihre Geschichten Silke Naun-Bates steht mit ihren Händen auf einer großen Reifenschaukel und lacht.

Im Alter von acht Jahren hatte Silke Naun-Bates einen schweren Unfall. Ihr mussten anschließend beide Beine amputiert werden. Die heute 50-Jährige ließ sich von diesem Schicksalsschlag nicht unterkriegen und geht heute sehr selbstbewusst mit ihrer körperlichen Behinderung und den damit verbundenen Veränderungen um. Durch ihre positive Haltung und entgegen ärztlicher Prognosen erkämpfte sich Silke Naun-Bates ein unabhängiges, selbstständiges Leben, …

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„Gleiche Chancen bieten, individuelle Unterschiede fördern“

Menschen und ihre Geschichten

E.ON gehört zu den drei umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands. Beinahe 5,5 Prozent der Mitarbeiter haben eine Schwerbehinderung, damit erfüllt der Energiekonzern die gesetzlich vorgeschriebene Quote. Welchen Stellenwert Inklusion heute in den Betrieben hat und in Zukunft einnehmen wird, wollten wir von Fabienne Ruopp wissen, ...

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VIER FRAGEN AN… Günter Benning

Allgemein, Menschen und ihre Geschichten

Unternehmensberater helfen Betrieben dabei, ihre Produktivität und Effizienz zu steigern. Dabei agieren sie als neutrale Beobachter, spüren Probleme auf, suchen nach Lösungswegen und helfen, neue Strukturen zu finden. Das gleiche tun auch Unternehmensberater, die auf das Thema Inklusion spezialisiert sind, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie helfen Unternehmen, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung ...

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Barrierefreiheit in Echtzeit

Fundstücke aus dem Netz, Menschen und ihre Geschichten

Kurze Sätze, Passiv, Genitiv und Konjunktiv vermeiden, viele Absätze einfügen: Das sind, grob zusammengefasst, die Regeln der Leichten Sprache. Diese Variation des Deutschen ist dazu gedacht, die komplexe Grammatik des Deutschen so stark zu vereinfachen, dass jeder Mensch den Inhalt eines Textes gut verstehen kann – also auch diejenigen, ...

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Inklusionsunternehmen: Ein Erfolgsmodell für alle Beteiligten

Fakten, Service, Infos, LWL-Messe 2017, Projekte und Unternehmen

Rund 160 Inklusionsbetriebe und -abteilungen behaupten sich in Westfalen-Lippe am Markt. Auf der LWL-Messe, die diesen Mittwoch (1. März 2017) ab 9 Uhr zum vierten Mal seit dem Jahr 2010 in der Halle Münsterland stattfindet, stellen diese Firmen sich und ihre Leistungen vor.

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Eine positive Haltung und Hilfe von Experten

Menschen und ihre Geschichten, Projekte und Unternehmen

Vor fast 20 Jahren ging bei der Sternberg-Dental-Labor GmbH in Gesecke im Kreis Soest eine vielversprechende Bewerbung ein: Eine Frau mit Hörbehinderung interessierte sich für eine Stelle als Zahntechnikerin. Sie schien perfekt für die Aufgabe zu sein, und die Chefin des Labors, Karin Schulz, wollte die Bewerberin sehr gerne einstellen. Sie war aber etwas unsicher, …

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„Vielfalt ist ein Teil der Lösung“

Menschen und ihre Geschichten Die Personal-Managerin der Lufthansa, Maria Léon.

Die Flugzeuge der Lufthansa transportieren monatlich mehrere Millionen Menschen durch die gesamte Welt. Rund 120.000 Mitarbeiter sorgen für den möglichst reibungslosen Ablauf bei der Group, etwa 4,3 Prozent von ihnen haben eine Behinderung. Maria León ist Personal-Managerin mit dem Schwerpunkt Inklusion im Unternehmen. Wir wollten von ihr wissen: Was tut die Lufthansa für die Inklusion im Berufsleben? Frau Léon, eine aktuelle Zahl zum Einstieg: Im Jahr 2016 waren 13,4 Prozent aller Menschen mit Schwerbehinderung in Deutschland arbeitslos, das sind mehr als doppelt so viele im Vergleich zu Menschen ohne Behinderung. Was sind Ihrer Meinung nach die Hauptgründe dafür? Ganz einfach gesprochen: Es liegt an Vorurteilen. In unserer Gesellschaft kämpfen viele Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderungen immer noch mit den vielfältigen Vorbehalten ihrer Mitmenschen ohne Behinderung. Es fehlt hier ein breiter „Diversity“-Ansatz, der das Anderssein als wertvoll ansieht. Auch viele Unternehmen haben immer noch nicht erkannt, wie viel Potenzial durch diese Barrieren in unseren Köpfen auf der Strecke bleibt. Ich sehe das Problem hier vor allem bei denjenigen, die auf Einheitlichkeit abzielen, anstatt sich auf die Vielfalt unserer Gesellschaft einzulassen. Unterschiedlichkeit müsste viel öfter und selbstverständlicher als ökonomischer Erfolgsfaktor gesehen werden – und nicht als Nachteil. Der Fokus auf mehr lesen

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VIER FRAGEN AN… Carina Kühne

Aus der Forschung, Menschen und ihre Geschichten Carina Kühne lächelt freundlich in die Kamera.

Carina Kühne hat einen Beruf, von dem viele träumen: Sie ist Schauspielerin. Ihren Durchbruch hatte sie im Jahr 2014 mit „Be my Baby“, einem Film, in dem sie eine junge Frau spielt, die wie sie selbst das Down-Syndrom hat. Seit diesem ersten großen Erfolg in Deutschland darf Carina Kühne immer wieder in neue, verschiedene Rollen schlüpfen. Wenn sie mal nicht vor der Kamera steht, engagiert sich die 32-jährige mit viel Herzblut für die Inklusion. Als Aktivistin hält sie zum Beispiel Vorträge, gibt Interviews zum Thema und bloggt über ihr Leben und das, was sie bewegt. Sie wünscht sich eine Gesellschaft, in der Menschen einander auf Augenhöhe begegnen. Im Interview hat sie uns verraten, was dem aus Ihrer Sicht noch im Weg steht und wo sie Lösungen sieht, um die Barrieren im Kopf – und auch anderswo – abzubauen. #1: Frau Kühne, was bedeutet für Sie Inklusion im Beruf und bei der Arbeit? Inklusion heißt für mich in diesem Zusammenhang: Es ist selbstverständlich, dass Menschen mit und ohne Behinderung miteinander arbeiten, sich gegenseitig unterstützen und voneinander lernen können. Es wäre allerdings erst dann wirklich Inklusion, wenn die Behinderung nicht mehr beachtet würde und keiner mehr als etwas „Besonderes“ darüber sprechen würde. mehr lesen

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Erfolg ab dem ersten Essen

LWL-Messe 2017, Projekte und Unternehmen

Rindfleisch vom Hof im Nachbardorf, Biokartoffeln und fair gehandelter Kakao, zubereitet von Menschen mit und ohne Behinderung: In den Schulmensen, die das Lippetaler Unternehmen GC Bestfood beliefert, kommt soziale Verantwortung auf den Tisch. Seit 2010 ist der Integrationsbetrieb mit diesem Konzept auf Erfolgskurs.

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„Bei Siemens sind Leistung und Behinderung kein Widerspruch“

Menschen und ihre Geschichten Nicole Herrfurth ist bei Siemens verantwortlich für den Bereich "Leadership Development, Diversity und Inclusion".

Wie steht es eigentlich um die Inklusion in den größten und umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland? In unserer Serie „Inklusion in Unternehmen des Deutschen Aktien-Index (DAX)“ befragen wir die Verantwortlichen aus einigen dieser Firmen zum Thema. Das erste Interview haben wir mit Siemens geführt, einem der zehn größten...

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