Alle sind anders

Aus der Forschung, Fundstücke aus dem Netz Screenshot: Charta der Vielfalt e. V. | Bearbeitung: LWL

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Weit mehr als Rampen und Aufzüge

Aus der Forschung, Fundstücke aus dem Netz Screenshot: ZEIT ONLINE | Bearbeitung: LWL

Barrierefreiheit bedeutet nicht nur den freien Zugang zu Orten und Gebäuden. Genauso ist damit die Teilhabe etwa am Arbeitsleben gemeint, aber auch die Möglichkeit für jeden Menschen, ein eigenständiges Leben zu führen. Welche verschiedenen Facetten Barrierefreiheit hat, darüber schreibt Christiane Link in ihrem Blog “Stufenlos”. Alltäglichkeiten sind bei ihr genauso Thema wie politische Fragen. Die Bloggerin beschränkt sich aber nicht darauf, Mängel aufzuzählen, sondern versucht stets, konstruktive Lösungswege aufzuzeigen. Christiane Link, die selbst mit Rollstuhl lebt, will damit ihren persönlichen Beitrag zu einer inklusiveren Gesellschaft leisten. ↗ Zum Zeit-Blog Stufenlos Druckansicht

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Fehlerquote: Null Prozent

LWL-Messe 2017, Projekte und Unternehmen Foto: LWL/Arendt

Die EWIBO GmbH in Bocholt beschäftigt insgesamt elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung, darunter auch Rafa Lawah, die mit diesem Job jetzt ein eigenständiges (Arbeits-)Leben führen kann. Das Kerngeschäft der Firma in der Abteilung DMS ist die Digialisierung von Akten für Unternehmen und Behörden. Druckansicht

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Engagierten Nachwuchs fördern

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Screenshot: FAZ.net | Bearbeitung: LWL

Deutschland altert: Die Anzahl der über 60-Jährigen steigt stetig, junge Menschen hingegen gibt es vergleichsweise wenige. Diese Entwicklung, der so genannte demografische Wandel, Druckansicht

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Was sind Inklusionsunternehmen?

Fakten, Service, Infos, LWL-Messe 2017 Foto: LWL

Der Arbeitsmarkt sollte für Menschen mit Behinderung die gleichen Chancen bieten wie für Menschen ohne Handicap. Um die Entwicklung dorthin voranzutreiben, sind Inklusionsunternehmen ein guter und wichtiger Ansatz. Im Interview erklären Mitarbeiter des LVR-Inklusionsamtes, was genau diese Unternehmen sind, was sie ausmacht und mit welchen Mitteln der LWL, das Land NRW und der Bund dieses Konzept unterstützt und fördert. Redaktion: Was genau sind Inklusionsunternehmen? LVR-Inklusionsamt: Inklusionsunternehmen sind gewöhnliche Betriebe, in denen Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten. Im Schnitt beschäftigen diese Firmen zwischen 25 und 50 Prozent Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unterschiedlich schweren Handicaps. Sie haben deshalb aber keinen Sonderstatus, sondern müssen sich wie jedes andere Unternehmen auf dem freien Markt behaupten. In Westfalen-Lippe gibt es zur Zeit rund 160 Inklusionsbetriebe und -abteilungen, in denen etwa 2000 Menschen mit Behinderung beschäftigt sind. Die Firmen und Betriebe tragen damit zu einem inklusiven Arbeitsleben bei, weil sie Menschen mit Handicap dauerhafte und sozialversicherungspflichtige Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt bieten. Redaktion: Welche Rolle spielt das LVR-Inklusionsamt in diesem Zusammenhang? LVR-Inklusionsamt: Der Landschaftsverband-Westfalen Lippe erfüllt als gemeinnütziger Träger viele soziale Aufgaben in der Region. Wir sind, als eine Einrichtung innerhalb dieses Trägers, sozusagen die „ausführende Hand“ in einem bestimmten Bereich. So sind wir zum Beispiel mehr lesen

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Service und Qualität müssen stimmen

LWL-Messe 2017, Projekte und Unternehmen Bild: LWL

In der Kantine des Musiktheaters Gelsenkirchen arbeiten elf Menschen, fünf davon haben eine Behinderung. Gemeinsam haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO Service GmbH einen Treffpunkt für die Gäste geschaffen, der immer beliebter wird. Der folgende Film stellt das erfolgreiche Integrationsunternehmen und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor. Druckansicht

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Von der Werkstatt hinter’s Lehrerpult

Fundstücke aus dem Netz, Projekte und Unternehmen Screenshot: sueddeutsche.de | Bearbeitung: LWL

Horst-Alexander Finke hat seine bisherige Arbeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen an den Nagel gehängt. Der 52-Jährige lebt seit seiner Geburt mit einer Sehbehinderung und einer Hirnleistungsschwäche. Heute steht er hinter einem Lehrerpult in Kiel und erklärt dem Nachwuchs im Bildungsbereich, worauf es beim Thema Inklusion ankommt: Er unterrichtet angehende Lehrer und Sozialarbeiter im Zuge des Projektes “Inklusive Bildung”, damit diese lernen, im späteren Beruf das gemeinsame Lernen und Leben von Menschen mit und ohne Behinderung besser zu managen. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von der Kieler Stiftung “Drachensee”. ↗ Link zur Reportage in der Süddeutschen Zeitung Druckansicht

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Fit für die Zukunft

LWL-Messe 2017, Projekte und Unternehmen Foto: LWL/Arendt

Werner und Ruth Lüttmann haben ihr Unternehmen im Bereich Garten- und Landschaftsbau im Laufe eines Vierteljahrhunderts stetig ausgebaut – mit vielen Ideen und hoher Qualität für die Kunden. Und auch, indem der Betrieb unter anderem auf die Stärken von Menschen mit Handicaps setzt. Die vier Reihen Menschen auf dem Foto wirken wie eine Wand. Alle tragen ein in grün eingesticktes »Lüttmann « auf ihrer schwarzen Dienstkleidung. Es ist das offizielle Bild der »Lüttmann Garten- und Landschaftsgestaltung« in Recke zum 25-jährigen Bestehen im Jahr 2013. Die meisten darauf lächeln, schauen nach vorne, wirken selbstsicher und stolz. Auf dem Foto spiegelt sich der Geist des Unternehmens, das Werner Lüttmann 1988 gegründet hat. Beschäftigt sind hier derzeit 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alle hat Lüttmann selbst eingestellt. „Wir brauchen Leute, die zu uns passen“, sagt er und zeigt auf das Foto, das groß gerahmt im Besprechungsraum hängt. Einer dieser Leute ist Mergim Noshaj. Er hat seine Ausbildung bei Lüttmann gemacht. Noshaj hat eine Schwerhörigkeit geerbt, erzählt Werner Lüttmann, deshalb könne er sich kaum verbal ausdrücken. Seine besonderen Fähigkeiten liegen im Pflasterbereich, sagt sein Chef über ihn. Wo Hände und Füße nicht mehr reichen, ersetzen das gesprochene Wort unter Kollegen Zettel und Stift, manchmal sogar mehr lesen

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